Marius Borg Høiby: Mann dringt in Wohnung ein und attackiert Sohn von Mette-Marit
Eigentlich sollte das königliche Anwesen Skaugum ein sicherer Rückzugsort sein. Doch plötzlich steht ein Unbekannter in der Wohnung von Marius Borg Høiby und wird handgreiflich. Der Vorfall wirft auch Fragen zum Schutz der norwegischen Königsfamilie auf.
Erstellt von Anika Bube - Uhr
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- Unbekannter dringt gewaltsam in Marius Borg Høibys Wohnung auf Skaugum ein
- Sohn von Königin Mette-Marits wird gestoßen und alarmiert anschließend die Sicherheitskräfte
- Der Eindringling wird festgenommen, später jedoch wieder freigelassen
Schock auf dem königlichen Anwesen Skaugum bei Oslo: Ein Unbekannter verschafft sich mitten in der Nacht gewaltsam Zutritt zur Wohnung von Marius Borg Høiby. Der Sohn von Königin Mette-Marit wurde dabei körperlich angegriffen. Er musste den Eindringling eigenhändig aus seinen vier Wänden drängen. Besonders brisant: Auch das norwegische Königspaar hält sich zum Zeitpunkt des Vorfalls nur wenige Hundert Meter entfernt auf.
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Marius Borg Høiby öffnete ahnungslos die Wohnungstür – Unbekannter greift Sohn von Königin Mette-Marit an
Wie "Se og Hør" berichtet, war Høiby zum Zeitpunkt des Vorfalls gerade mit Malen beschäftigt und hörte dabei Musik. Als der Unbekannte heftig gegen seine Wohnungstür trat und schlug, wollte der 29-Jährige offenbar zunächst nur herausfinden, was den Lärm verursachte. Er öffnete die Tür und ermöglichte dem Mann damit den gewaltsamen Zutritt. In der Wohnung kam es anschließend zur körperlichen Konfrontation, bei der Høiby gestoßen wurde. Dennoch schaffte er es, den Eindringling wieder hinauszudrängen. Unmittelbar danach verständigte er die Sicherheitskräfte, die den Mann kurz darauf in der Nähe des Gebäudes festnahmen.
Norwegisches Königspaar hielt sich in der Nähe auf
Besonders brisant ist der Vorfall mit Blick auf den Aufenthaltsort des norwegischen Königspaares. Während des nächtlichen Zwischenfalls befanden sich König Haakon und Königin Mette-Marit auf dem Anwesen Skaugum. Die genaue Zusammensetzung der anwesenden Familienmitglieder und ihre jeweiligen Aufenthaltsorte sollten dabei nicht gleichgesetzt werden.
Høibys Anwalt Alexander Greaker schilderte gegenüber der Nachrichtenagentur NTB, wie belastend der Vorfall für seinen Mandanten gewesen sei. "Høiby empfand es als unangenehm und beängstigend, in seinem eigenen Zuhause aufgesucht zu werden, wo er sich eigentlich sicher fühlen können sollte", erklärte der Jurist. Gleichzeitig gab er Entwarnung: Seinem Mandanten gehe es inzwischen wieder gut. "Er ist dankbar, dass die Polizei schnell vor Ort war und ihm geholfen hat", so Greaker weiter.
Marius Borg Høiby wartet nach Verurteilung auf Berufungsprozess
Der Übergriff trifft Mette-Marits Sohn in einer ohnehin schwierigen Lebensphase. Seit Februar befindet sich der 29-Jährige in Untersuchungshaft. Seit dem Sommer darf er diese mit einer elektronischen Fußfessel auf dem Gelände von Skaugum verbringen. Ein Antrag auf Aufhebung der Untersuchungshaft war zuvor in zweiter Instanz gescheitert. Im Sommer wurde Høiby unter anderem wegen zweier Vergewaltigungen nach norwegischem Recht sowie häuslicher Gewalt gegen eine frühere Partnerin zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Gegen das Urteil hat er Berufung eingelegt, es ist deshalb noch nicht rechtskräftig. Der Berufungsprozess soll im Februar 2027 beginnen. Dabei werden sowohl die Vergewaltigungsvorwürfe als auch die Gewaltdelikte erneut verhandelt.
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bua/news.de/dpa/stg
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