Seinen Aufstieg zum Kanzler hatte sich Friedrich Merz sicher leichter vorgestellt. Denn während die Koalitionsverhandlungen weiter andauern, wächst die Kritik am CDU-Chef innerhalb der eigenen Partei. Der Vorwurf: Er habe keine wirkliche Strategie für die versprochene Politik-Wende.
Im Wahlkampf haben sie sich nichts geschenkt, jetzt müssen Klingbeil und Merz miteinander verhandeln. Seit wenigen Tagen seien sie sogar beim Du, verrät der SPD-Chef.
Bei Koalitionsverhandlungen geht es um Inhalte - und um die Atmosphäre. Auch der Tagungsort spielt eine Rolle, und für den CDU-Chef ist es ein Besuch auf bisher ungewohntem Terrain.
Die Bundesregierung hatte sich wegen des Ukraine-Kriegs bemüht, Deutschland unabhängig von russischem Gas zu machen. Dabei sollte es auch bleiben, sagen die Grünen und fordern klare Worte von Merz.
Kontakte zwischen Politik und Wirtschaft sind üblich. Details bleiben meist unter Verschluss. Im Fall von Ex-Bundesfinanzminister Lindner und dem Porsche-Chef sieht es ein Gericht anders.
Russland fordert für die Umsetzung einer Vereinbarung zum Schiffsverkehr im Schwarzen Meer die Rücknahme von Sanktionen. Deutschland und Estland senden ein klares Zeichen an Moskau.
Die Autozölle von US-Präsident Trump treffen besonders Deutschland hart. Außenministerin Baerbock reagiert deutlich - und formuliert Bedingungen für Verhandlungen.
Der US-Präsident und andere Mitglieder von dessen Regierung werfen Europäern vor, sie würden schmarotzen. Man wolle nicht jede Äußerung aus den USA kommentieren, sagt der deutsche Regierungssprecher.
Wenn der neue Bundestag zusammenkommt, wird die alte Regierung entlassen. So sieht es das Grundgesetz vor. Regierungslos wird Deutschland aber nicht sein.
Die SPD und die Union haben sich am Wochenende getroffen, um die Koalitionspläne fix zu machen. Doch statt erwartungsvolle Zukunftspläne zu schmieden, kam es zum Mega-Eklat bis hin zum Gesprächsabbruch. Das sind die Hintergründe.
Der Kanzler und seine 14 verbliebenen Minister erhalten heute ihre Entlassungsurkunden. Damit beginnt der letzte Akt des Ampel-Dramas. Bis der Vorhang fällt, dauert es aber noch ein paar Wochen.
Aus den Beratungen der Arbeitsgruppen in den Verhandlungen zwischen Union und SPD wird viel über Dissens berichtet. Die Spitze der Unionsfraktion versucht, diesem Eindruck etwas entgegenzuhalten.
Die CDU hat ein Frauenbild von vorgestern, findet Grünen-Chefin Franziska Brantner. Dass sich zuletzt prominente CDU-Frauen aus der Bundespolitik zurückgezogen haben, kann sie daher gut verstehen.
Die Grünen sitzen bei den Koalitionsverhandlungen nicht mit am Tisch. Wer dort aus seiner Sicht auch keinen Platz haben sollte, sagt ihr Fraktions-Vize, Konstantin von Notz.
Für Olaf Scholz ist es der wahrscheinlich letzte reguläre EU-Gipfel in Brüssel als deutscher Kanzler. Zum Abschied gibt es dankende Worte eines nicht immer einfachen Partners.
Im ARD-Talk von Sandra Maischberger fand Ralf Stegner deutliche Worte zu Friedrich Merz und dessen Eignung für den Job des Bundeskanzlers. Vor allem eine Entgleisung trägt der SPD-Politiker dem Kanzlerkandidaten nach.
Das 2023 als Hartz-IV-Nachfolger eingeführte Bürgergeld ist der Union ein Dorn im Auge. In der Koalition mit der SPD wollen CDU und CSU das Arbeitslosengeld grundlegend reformieren - so sehen die Pläne im Detail aus.
Er ist noch nicht mal offiziell Bundeskanzler, doch die Wählerinnen und Wähler hat Friedrich Merz bereits gegen sich aufgebracht: Eine aktuelle Umfrage enthüllt, wie Deutschland dem Kanzlerkandidat der Union und seinen Plänen gegenüber gesonnen ist.
Wissenschaftler sollten Hinweise von Geheimdienstlern zum Corona-Ursprung einordnen helfen. Einer von ihnen äußert sich nun. Demnach fehlt etwas ganz Grundsätzliches.
Wurden im Kanzleramt brisante Erkenntnisse zur Ursache der Corona-Pandemie unter Verschluss gehalten? Die frühere Regierungschefin weist Vorwürfe der Vertuschung ganz grundsätzlich von sich.
Die Entstehung des Coronavirus ist bis heute nicht schlussendlich geklärt. Der BND hat laut Medienberichten Indizien für eine These. China hat jedoch eine andere Haltung dazu.
Bis Ostern will Union-Kanzlerkandidat Friedrich Merz eine neue Regierung auf die Beine stellen, nun stehen die Koalitionsverhandlungen zwischen CDU, CSU und SPD in 16 Arbeitsgruppen mit 256 Unterhändlern an. Das sind die Eckpunkte der Gespräche.
Wie entstand das Coronavirus? Über die Frage Labor oder Natur wird seit Jahren intensiv diskutiert. Der BND hat seine Erkenntnisse mit Forschern geteilt, bekannt sind die Ergebnisse bisher nicht.
Großbritannien und Frankreich wollen einen Plan für eine Waffenruhe in der Ukraine ausarbeiten - auch mit weiteren handlungsbereiten Verbündeten. Die Rolle Deutschlands blieb zunächst offen.
Der Kanzler widerspricht dem Eindruck, den US-Präsident Trump beim Besuch von Selenskyj vermittelt hat. Niemand wolle den Frieden mehr als die Angegriffenen, sagt Scholz.
Eine Zäsur: US-Präsident Trump kanzelt vor Kameras seinen ukrainischen Besucher Selenskyj ab. Wie geht es nun weiter im Krieg? Die Bundesaußenministerin versichert Kiew Deutschlands Solidarität.
Kanzler Scholz sieht keinen Grund, den Wahlsieger Merz enger als üblich in der Übergangsphase einzubinden. Vergleiche zu einer früheren Reise der damaligen Kanzlerin Merkel mit Scholz weist er zurück.
Mit dem Wechsel der Bundesregierung beginnt auch die Suche nach neuen Doppelgängern. Doch während manche Agenturen auf Friedrich Merz als Double der Zukunft setzen, winken andere nur ab.
Zwei Tage nach der gewonnenen Bundestagswahl berät Unions-Kanzlerkandidat Merz mit Kanzler Scholz über das Vorgehen in der Übergangsphase. Auch die Unions-Granden stimmen sich ab.
Eine Regierungsbildung aus Union und SPD dürfte nicht einfach werden. Der CSU-Chef sieht dazu aber keine Alternative und appelliert an den guten Willen beider Seiten.
Sie sind dann erst mal weg: Die Liberalen werden nach dem Wahldebakel dem neuen Bundestag nicht angehören. Das aber kann sich nach der nächsten Wahl wieder ändern, glaubt Noch-Parteichef Lindner.
Bei der FDP werden nach dem Wahldesaster weitere politische Konsequenzen gezogen. Der designierte Generalsekretär Buschmann gibt sein Amt ebenfalls auf.
Die Liste schwieriger Themen bei Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD wird lang sein. Auch das neue Wahlrecht gehört dazu. CDU-Chef Merz besteht auf einer Änderung.
Jung und links? Oder doch lieber die AfD? Die Bundestagswahl zeigt, wie junge Wählerinnen und Wähler ticken - und das habe viel mit Ängsten zu tun, erklärt ein Generationenforscher.
Das Bündnis Sahra Wagenknecht ist bei der Bundestagswahl sehr knapp gescheitert. Spielten dabei die Auslandsdeutschen eine Rolle, die ihre Stimme nicht abgeben konnten?
Die Grünen haben ein enttäuschendes Ergebnis eingefahren bei der Bundestagswahl. Ihr Kandidat Robert Habeck wollte Kanzler werden, nun ist es Platz vier geworden.
Im Wahlkampf stellte Unions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz zentrale klimapolitische Vorhaben infrage. Was wird daraus nach der Wahl? Beim Wahlsieger ist dazu bereits ein Appell eingetrudelt.
Nur 13 Prozent unter 30, aber fast ein Viertel über 70: Die Altersverteilung der Wahlberechtigten ist nur eins der Zahlenspiele bei der Bundestagswahl am 23. Februar.
Lief bei der Förderung eines Wasserstoffprojekts im Verkehrsministerium alles korrekt? Nach Vorwürfen zog Minister Wissing personelle Konsequenzen. Nun liegt das Ergebnis eines internen Berichts vor.
Der von US-Präsident Trump verkündete Kurswechsel in der Ukraine-Politik hat die Europäer überrumpelt. Wie reagieren? Jedenfalls nicht so wie Kanzler Scholz, findet FDP-Chef Lindner.
US-Präsident Trump ist dafür, Russland wieder in den Kreis der führenden westlichen Wirtschaftsnationen aufzunehmen. Die deutsche Außenministerin nennt dafür vor allem eine Bedingung.
US-Vizepräsident Vance äußert sich wie Tech-Milliardär Elon Musk positiv zu Koalitionen mit der AfD. Die deutsche Außenministerin findet dazu klare Worte.