... weit mehr als 10 000 Menschen ums Leben gekommen. Die Opposition spricht von 14 000 Toten. Oppositionsgruppen hatten die Parlamentswahl am 7. April als Farce bezeichnet und deshalb boykottiert.Für das Blutvergießen machte Assad ausschließlich Terroristen und ausländische Kräfte verantwortlich. «Wir stehen vor einem richtigen Krieg», sagte Assad. Sein Land zahle einen hohen Blutzoll. Obwohl die Führung deutliche Schritte auf dem Weg zu politischen Reformen unternommen habe, gehe...
... und erklärt, Al-Kaida habe zahlreiche Kämpfer in den Großraum Damaskus geschickt. Oppositionsgruppen beschuldigen dagegen systematisch das Assad-Regime, die Anschläge selbst zu inszenieren.Der Menschenrechtsaktivist Haitham Manna (61) vom Nationalen Koordinationskomitee für Demokratischen Wandel (NCC) sagte der Nachrichtenagentur dpa, ausländische Gotteskrieger gingen in Syrien mit Al-Kaida-Methoden vor. «Einige der sogenannten Dschihadisten kommen über die Türkei, den...
... Organisation ist zwar in Syrien offiziell verboten, gehört aber dennoch zu den wichtigsten Oppositionsgruppen.Sana-Meldung zur Wahl in arabischer SpracheFacebook-Seite der Muslimbrüder, in arabischer...
... der Regierung in Damaskus zu Annans Friedensplan weiterhin massive Angriffe gegen Rebellen und Oppositionsgruppen geführt. Annan hatte dennoch erklärt, der Friedensplan bleibe auf dem Tisch und könne immer noch verwirklicht werden. Ursprünglich sollten alle Truppen ab Dienstag aus den Städten zurückgezogen werden. Annan hofft auch Hilfe des Iran Zuvor hatte Annan die Hoffnung geäußert, dass der Iran eine wichtige Hilfe bei der Lösung der Syrien-Krise spielen könne. «Iran kann...
... stellte jedoch am Sonntag eine neue Bedingung und verlangte eine schriftliche Garantie der Oppositionsgruppen, dass auch sie die Kampfhandlungen einstellen würden. Der Kommandeur der Freien Syrischen Armee, einem Zusammenschluss von übergelaufenen Soldaten, lehnte dies ab. Der stellvertretende türkische Außenminister Naci Koru sagte dem Fernsehsender TRT, die Frist für den Rückzug sei «in diesem Stadium nichtig». Die syrischen Truppen setzten ihre Razzien und Granatangriffe...
... betonten, bislang habe nur die Regierung den Annan-Plan angenommen, die Opposition aber nicht. Die Oppositionsgruppen, deren wichtigste Vertreter sich in Istanbul versammelt hatten, erklärten am späten Dienstagabend: «Wenn es das Regime ernst meint, dann müssten morgen schon die Panzer aus den Straßen verschwinden und die politischen Gefangenen freigelassen werden, doch dies wird nicht geschehen.»Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hält die Zustimmung des syrischen...
... Nationalrates (SNC), Basma Kadhmani in Istanbul. Dort beraten die Vertreter der wichtigsten Oppositionsgruppen seit Montag über ihre Strategie im Widerstand gegen das Regime von Präsident Baschar al-Assad. «Aber wir nehmen das trotzdem ernst, denn wenn sie (die syrische Führung) sich nicht daran hält, dann wird es Druck vom wichtigsten Partner Russland geben», sagte die Sprecherin. «Das wäre ein wichtiger Fortschritt. Eine Waffenruhe von zwei Stunden täglich würde schon sehr...
... Kadhmani, der Nachrichtenagentur dpa in Istanbul. Dort berieten die Vertreter der wichtigsten Oppositionsgruppen über ihre Strategie im Widerstand gegen das Regime von Assad.«Aber wir nehmen das trotzdem ernst, denn wenn sie (die syrische Führung) sich nicht daran hält, dann wird es Druck vom wichtigsten Partner Russland geben», sagte die Sprecherin. «Das wäre ein wichtiger Fortschritt.» Eine Unterbrechung der Kämpfe, wenn auch nur vorübergehend, könnte vor allem den Menschen...
... am Sonntag den Aufruf eines namentlich nicht genannten syrischen Diplomaten, der die verschiedenen Oppositionsgruppen in Syrien und im Exil aufrief, eine möglichst umfassende Allianz zu bilden. Dies müsse noch vor der für kommenden Freitag geplanten Konferenz der Gruppe der Freunde Syriens in Tunis passieren. An dieser Konferenz wollen mehrere arabische und westliche Staaten teilnehmen. Deutschland wird von Außenminister Guido Westerwelle (FDP) vertreten.Sana-Meldung zu Attentat,...
... Macht nur eine Stimme.Unterdessen warnte der US-Geheimdienst vor einer Unterwanderung syrischer Oppositionsgruppen durch Kämpfer des Terrornetzwerkes Al Kaida. Geheimdienstchef James Clapper sprach bei einer Anhörung im US-Kongress von einem weiteren «beunruhigenden Phänomen», das man seit neuestem beobachte. Die syrischen Widerstandsgruppen seien sich häufig gar nicht bewusst, dass sie von Al Kaida infiltriert würden, sagte Clapper am Donnerstag (Ortszeit). Jüngste Anschläge in...
(dpa) - Der US-Geheimdienst warnt vor einer Unterwanderung syrischer Oppositionsgruppen durch Kämpfer des Terrornetzwerkes Al Kaida. Geheimdienstchef James Clapper sprach bei einer Anhörung im US-Kongress von einem weiteren «beunruhigenden Phänomen», das man seit neuestem beobachte. Die syrischen Widerstandsgruppen seien sich häufig gar nicht bewusst, dass sie von Al Kaida infiltriert würden, sagte Clapper. Syrische Oppositionsgruppen kämpfen seit Monaten gegen das Regime in...
... syrische OppositionWashington (dpa) - Der US-Geheimdienst warnt vor einer Unterwanderung syrischer Oppositionsgruppen durch Kämpfer des Terrornetzwerkes Al Kaida. Geheimdienstchef James Clapper sprach bei einer Anhörung im US-Kongress von einem weiteren «beunruhigenden Phänomen», das man seit neuestem beobachte. Die syrischen Widerstandsgruppen seien sich häufig gar nicht bewusst, dass sie von Al Kaida infiltriert würden, sagte Clapper. Syrische Oppositionsgruppen kämpfen seit Monaten...
... Vertreter der syrischen Opposition. Der Syrische Nationalrat (SNC) will bis zur Konferenz weitere Oppositionsgruppen an sich binden. Bundesaußenminister Westerwelle betonte nach Angaben des Auswärtigen Amtes, dass von dem Treffen in Tunis ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen in Syrien und den Bemühungen der Arabischen Liga zur Beilegung der Krise ausgehen müsse.Die Nato bekräftigte, sie habe «keine wie auch immer geartete Absicht zum Eingreifen in Syrien» und unterstütze alle...
... von Präsident Husni Mubarak in Ägypten ist friedlich verlaufen. Ein Aufruf von mehr als 30 Oppositionsgruppen, einen unbefristeten Generalstreik zu beginnen, wurde kaum befolgt. Bahnen und Busse in der Hauptstadt Kairo fuhren wie gewohnt. Geschäfte hatten geöffnet, auch auf dem Flughafen wurde regulärer Betrieb gemeldet. Nur auf dem Tahrir-Platz versammelten sich einige hundert Menschen zum Protest. In den vergangenen Wochen hatte es wieder Massenproteste und Ausschreitungen...
... an Deserteure diskutiert. Unter arabischen Diplomaten wird erwogen, den von mehreren Oppositionsgruppen gegründeten Nationalrat als legitime Vertretung des syrischen Volkes...