21.02.2017, 13.52 Uhr

Massenvergewaltigung in Wien: Deutsche Lehrerin von neun Männern vergewaltigt

In Wien begann heute der Prozess gegen neun Männer, die in der Silvesternacht 2015 eine Frau verschleppt und stundenlang vergewaltigt haben sollen. Nach der Tat setzten die mutmaßlichen Täter die Frau auf der Straße aus.

In Wien wurde ein Frau von neun Männern vergewaltigt. (Symbolbild) Bild: Fotolia / canjoena

Die damals 29-Jährige wollte den Jahreswechsel 2015 mit einer Freundin gemeinsam in Wien verbringen. Nachdem die beiden Frauen fröhlich durch die Innenstadt zogen und ausgelassen feierten, wollten sie gegen 2 Uhr noch auf einen Absacker in eine letzte Bar einkehren. Dort traf die Pädagogin auf ihre späteren Peiniger.

Die Frau und die neun Männer tranken noch gemeinsam einige Stunden weiter, dann musste sie aufgrund von Übelkeit das Lokal verlassen. Vier der Männer schleppten die Frau daraufhin in eine nahegelegene Wohnung, wo bereits Familienangehörige auf das Opfer warteten. Wie das Onlineportal "heute.at" schreibt, sollen die weiblichen Familienmitglieder daraufhin die Wohnung verlassen haben.

Opfer musste stundenlanges Martyrium ertragen

Die 29-jährige Lehrerin wurde in einen Raum mit mehreren Betten gebracht, entkleidet und die Männer, die zwischen 23 und 47 Jahren alt sein sollen, vergingen sich teilweise mehrfach an ihr. Nach der grausigen Tat machten die Männer noch Selfies mit ihrem Opfer, zogen die Frau wieder an und setzten sie völlig verstört an der Straßenbahn aus. Passanten wurden auf sie aufmerksam und brachten sie zur Polizei.

Bei den anschließenden Untersuchungen wurden Sperma- und DNA-Spuren der Peiniger an der Frau gefunden. Die Täter konnten mit Hilfe einer Ortungs-App dingfest gemacht werden.

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Täter schossen Selfies mit Opfer nach Vergewaltigung

Nachdem die Beschuldigten im Gerichtsprozess anfangs alles abstritten, konnte ein DNA-Vergleich ihre Schuldigkeit belegen, worauf einige der Männer geständig waren und sich gegenseitig belasteten, wie "oe24.at" berichtet. Zwei der Männer sollen nach der Vergewaltigung Selfies mit ihrem Opfer geschossen haben. Den Angeklagten drohen bis zu 15 Jahre Haft.

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koj/loc/news.de

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