13.10.2015, 14.33 Uhr

Dieser Mann kennt keine Grenzen: Im Knast vergewaltigt: Mörder vergeht sich an Mithäftling

Ab Montag soll der der inhaftierte Andreas H. wegen Vergewaltigung eines Mithäftlings vor Gericht stehen. Es ist nicht das erste Mal, dass sich der verurteilte Mörder wegen Vergewaltigung verantworten muss. Bereits zweimal wurde er wegen sexuellen Übergriffs auf Mitgefangene verurteilt.

Vor Andreas H. sind nicht einmal seine Mitgefangenen sicher (Symbolbild). Bild: Fotolia/angelo.gi

Das erste Mal wurde H. laut "Bild"-Informationen im Mai 1995 verurteilt. Der 16-jährige Mario H. hatte ihn angezeigt, nachdem er zwei Jahre zuvor mehrfach von dem ehemaligen Straßenbahnfahrer vergewaltig worden war.

Mario H. bezahlte dafür mit seinem Leben. Die "Bild"-Zeitung berichtet darüber: "Der Sex-Gangster lauerte dem Jugendlichen auf, zerrte ihn in seinen Trabi. Im Tagebau Espenhain würgte er sein Opfer mit einem Lederriemen, stach ihm mit einem Messer zehn Mal in den Rücken. Erst acht Monate später, Andreas H. saß wegen nicht bezahlter Geldstrafen in Haft, gestand er die Tat, führte die Kripo zur Leiche des Jungen."

Krasse Vergewaltigungsfälle
Gewaltverbrechen
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Vergewaltiger Andreas H.: Prozessgeschichte eines Sexualstraftäters

Fünf Jahre nach seiner ersten Verurteilung stand H. erneut vor Gericht, "nachdem er einem Mithäftling ein Messer an die Kehle setzte und ihn zwei Mal vergewaltigte." 2002 dann das nächste Verfahren: H. hatte in der Gefängniswerkstatt einen Häftling "brutal verprügelt." Noch im selben Jahr erfolgte der zweite Prozess "wegen Vergewaltigung auf der Zelle!"

Offenbar verhielt sich H. in den darauffolgenden Jahren ruhig. Erst 2013 soll er wieder zugeschlagen haben. "Ihm wird vorgeworfen, seinen Zellengenossen im Schlaf vergewaltigt zu haben", so ein Sprecher des Dresdner Landgerichts. Eben dieser Fall soll nun verhandelt werden.

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mie/news.de

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