Nächster Rückschlag für Wladimir Putin: Flammeninferno verschlingt Putins Schattenflotten-Tanker

Flammenhölle vor Sotschi! Ein Öltanker aus Russlands Schattenflotte steht lichterloh in Brand. 23 Besatzungsmitglieder sind gerettet – doch für Putin wird es ungemütlich: Der Krieg kommt der russischen Urlaubsküste gefährlich nahe.

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Wladimir Putin kassiert den nächsten Drohnen-Rückschlag. Diesmal brennt ein Öltanker vor dem russischen Touristenort Sotschi. (Foto) Suche
Wladimir Putin kassiert den nächsten Drohnen-Rückschlag. Diesmal brennt ein Öltanker vor dem russischen Touristenort Sotschi. Bild: picture alliance/dpa/AP | Pavel Bednyakov
  • Nächster Rückschlag für Wladimir Putin
  • Russischer Schattenflotten-Tanker nach Drohnen-Angriff in Flammen
  • Schwarzes Meer wird für Putin zunehmend zum Krisenherd

Wladimir Putin muss offenbar den nächsten bitteren Rückschlag verkraften.Vor der russischen Schwarzmeerküste bei Sotschi ist am Dienstagabend ein unter liberianischer Flagge fahrender Öltanker in Brand geraten. Nach Angaben des russischen Transportministeriums wurde die Aframax Rio auf offener See von einem unbemannten Wasserfahrzeug getroffen – Rohöl brannte daraufhin auf dem Meer. Erste Berichte auf der Plattform X deuteten auf einen Angriff durch eine Seedrohne oder ein unbemanntes Boot hin, wie der Account WarTranslated berichtete.

Nächster Putin-Rückschlag: Drohne setzt russischen Öltanker in Brand

Leuchtend orangefarbene Flammen und eine gewaltige Säule pechschwarzen Rauchs waren von der gesamten Küstenstadt aus zu sehen. Sämtliche 23 Besatzungsmitglieder – allesamt indische Staatsangehörige – konnten laut "Kyiv Post"unverletzt gerettet werden. Das Schiff steht auf der ukrainischen Sanktionsliste und gilt als Teil der russischen Schattenflotte.

Flammeninferno in Sotschi: Strände gesperrt, Löscharbeiten erschwert

Die Behörden reagierten umgehend und sperrten Strandabschnitte sowie Teile der Küstenlinie, nachdem der Qualm des brennenden Tankers in Richtung Sotschi zog. Die Hitze des Feuers war derart extrem, dass Rettungskräfte das Schiff zunächst nicht erreichen konnten, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtete.

In russischen sozialen Netzwerken verbreiteten sich rasch Videos und Fotos des Infernos – die Aufnahmen zeigten die weithin sichtbare Flammenwand vor der Küste und die dunkle Rauchsäule, die sich über dem Wasser auftürmte. Während die Notfalldienste das Schiff und die umliegenden Gewässer weiter überwachten, dürfte der Anblick für Bewohner und Touristen der beliebten Badestadt ein ungewohntes Bild abgegeben haben.

Sanktionierte Schattenflotte finanziert Putins Krieg

Die Aframax Rio wurde von der Ukraine als Bestandteil der sogenannten russischen Schattenflotte identifiziert – einem Netzwerk von Tankern, das Moskaus Ölexporte trotz westlicher Sanktionen, Preisobergrenzen und weiterer Beschränkungen am Laufen hält. Im Februar setzte Kiew das Schiff auf seine Sanktionsliste.

Nach ukrainischer Darstellung sichern die Tanker dieser Flotte Russland entscheidende Einnahmen aus dem Energiegeschäft, mit denen der Kreml seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine finanziert. Die westlichen Strafmaßnahmen waren nach dem Beginn der russischen Vollinvasion verhängt worden, um genau diese Geldströme zu unterbinden.

Dass ein solches Schiff nun direkt vor der eigenen Küste in Flammen steht, verleiht der Debatte um die Schattenflotte eine neue, sehr konkrete Dimension.

Ukraine-Krieg erreicht Russlands Badeküste

Mit dem Angriff auf die Aframax Rio hat der Seekrieg im Schwarzen Meer unmittelbar die russische Südküste erreicht. Sotschi, international vor allem als Olympiastadt und Urlaubsort bekannt, wurde zum Schauplatz einer Eskalation, die bislang vor allem weiter westlich – etwa vor der Krim – stattfand.

Schifffahrt und Energieinfrastruktur in der Region geraten zunehmend ins Fadenkreuz. Dass ein Tanker mit Rohöl an Bord in Sichtweite einer Touristenmetropole brennt, verdeutlicht die wachsende Verwundbarkeit russischer Seeverbindungen.

Für Moskau dürfte der Vorfall gleich doppelt unangenehm sein: Er offenbart sowohl die Risiken der Schattenflotte als auch die Grenzen des eigenen Küstenschutzes im Schwarzen Meer.

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