Wladimir Putin: CIA schlägt Alarm - Putin plant offenbar Drohnen-Angriffe auf Europa

Neue Bedrohung aus dem Meer: Die CIA soll europäische Regierungen vor möglichen russischen Drohnenangriffen gewarnt haben. Besonders im Fokus: Spanien, Frankreich und Italien.

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Russland plant offenbar neue Drohnen-Attacken – und nimmt dabei drei Mittelmeer-Staaten ins Visier. (Foto) Suche
Russland plant offenbar neue Drohnen-Attacken – und nimmt dabei drei Mittelmeer-Staaten ins Visier. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin/AP | Gavriil Grigorov
  • CIA warnt vor möglicher russischer Drohnen-Operation gegen drei Mittelmeer-Staaten
  • Gerbera-Drohnen könnten in Containern auf Handelsschiffen versteckt werden
  • Mögliche Ziele sind unter anderem Flughäfen und Häfen – Frankreich erhöht bereits die Wachsamkeit

Eine neue Gefahr sorgt in Europa für Aufsehen: Russland soll laut einem Bericht von "El Mundo" mögliche Drohnenangriffe auf Spanien, Frankreich oder Italien vorbereiten. Die US-Geheimdienste sollen die betroffenen Regierungen gewarnt haben. Im Zentrum der Warnung stehen kleine Drohnen, die offenbar von Schiffen aus gestartet werden könnten.

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Putins angeblicher Drohnen-Plan enthüllt – CIA warnt Spanien, Frankreich und Italien

Nach Informationen von "El Mundo" haben US-Geheimdienste Erkenntnisse über mögliche russische Pläne an mehrere europäische Regierungen weitergegeben. Die Warnung soll im Zusammenhang mit dem Besuch von CIA-Chef John Ratcliffe in Moskau im August stehen. Eine offizielle Bestätigung der konkreten Angriffspläne durch die CIA liegt bislang nicht vor.

Besonders brisant: Russland könnte demnach versuchen, die Drohnen nicht über Land, sondern von Schiffen im Mittelmeer aus einzusetzen.

Gerbera-Drohnen könnten in Schiffscontainern versteckt werden

Bei den möglichen Fluggeräten soll es sich um russische Gerbera-Drohnen handeln. Sie sind vergleichsweise klein, haben eine Spannweite von rund 2,5 Metern und können laut den vorliegenden Berichten eine Reichweite von bis zu 600 Kilometern erreichen.

Eine Quelle aus dem Umfeld des litauischen Verteidigungsministeriums sagte gegenüber "El Mundo": "Sie werden vom Meer aus gestartete Drohnen verwenden, die in einem Schiffscontainer versteckt sind; das ist überhaupt nicht schwierig."

Der mögliche Vorteil für Russland: Die Fluggeräte könnten als gewöhnliche Fracht getarnt bis in die Nähe eines Einsatzortes gebracht werden.

Russland soll Gerbera-Drohnen bereits bewaffnet haben

Dass Gerbera-Drohnen auch mit Sprengstoff ausgerüstet werden können, zeigt ein Fund an der polnischen Ostseeküste. Mitte September wurde dort eine Gerbera-2-Drohne mit einem Gefechtskopf und einem Sprengsatz von rund vier Kilogramm entdeckt. Der Sprengsatz wurde anschließend entschärft beziehungsweise kontrolliert gesprengt.

Bei möglichen Angriffen auf Südeuropa gehe es laut den Berichten allerdings offenbar nicht um großflächige Zerstörung. Stattdessen könnten begrenzte Schäden, Brände oder vorübergehende Sperrungen von Flughäfen oder Häfen das Ziel sein.

Frankreich reagiert auf wachsende russische Bedrohung

Frankreich hat seine Sicherheitsvorkehrungen bereits verstärkt. Präsident Emmanuel Macron traf am 18. September mit Parteichefs und politischen Spitzen zusammen und ließ über die wachsende Gefahr hybrider russischer Aktivitäten informieren. Zudem soll ein Schutzplan für kritische Infrastruktur gegen Drohnen- und Cyberangriffe erarbeitet werden.

Macron erklärte angesichts der Entwicklung: "In den vergangenen Wochen hat sich die Bedrohung – insbesondere die russische hybride Bedrohung – für Europäer und Frankreich verschärft."

Die möglichen Drohnenangriffe würden damit in eine bereits angespannte Sicherheitslage in Europa fallen. Ob und wann tatsächlich eine russische Operation gegen Spanien, Frankreich oder Italien erfolgen könnte, ist derzeit öffentlich nicht bestätigt.

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