Wladimir Putin: Putins Luftabwehr pulverisiert – Kreml kassiert nächste Millionen-Schlappe
Putins Armee kassiert den nächsten teuren Rückschlag: Nahe dem besetzten Wuhledar haben ukrainische Drohnen ein russisches Tor-M1-Luftabwehrsystem ins Visier genommen. Der Wert des Systems: rund 25 Millionen US-Dollar.
Von news.de-Redakteurin Sarah Baumann-Rüster - Uhr
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- Wladimir Putin erlebt nächsten Rückschlag im Ukraine-Krieg
- Ukrainische Drohnen sollen Russlands Tor-M1-System angegriffen haben
- Der Luftabwehrkomplex soll rund 25 Millionen US-Dollar wert sein
- WarTranslated spricht von der Zerstörung des Systems
Wladimir Putins Luftabwehr sollte ukrainische Drohnen abfangen – stattdessen wurde sie selbst zum Ziel. Nahe dem besetzten Wuhledar ist ein russisches Tor-M1-System offenbar ins Visier ukrainischer Drohnen geraten. Der Wert des Komplexes wird auf rund 25 Millionen US-Dollar geschätzt. Für den Kreml ist es damit erneut ein empfindlicher Verlust.
Ukraine nimmt Putins teure Luftabwehr ins Visier
Der jüngste Rückschlag für die russischen Streitkräfte ereignete sich nach Angaben ukrainischer Stellen in der Nähe des besetzten Wuhledar in der Region Donezk. Dort entdeckten die Operatoren des Black-Sky-Drohnenbataillons der 3. Brigade "Spartan" der ukrainischen Nationalgarde ein russisches Tor-M1-System. Anschließend wurde der Komplex angegriffen.
WarTranslated machte den Vorfall auf X öffentlich und schrieb dazu: "Kämpfer der NGU-Brigade "Spartan" haben in der Nähe des besetzten Wuhledar ein russisches Tor-M1-Luftabwehrsystem im Wert von 25 Millionen Dollar zerstört."
Die ukrainische Nationalgarde bestätigte, dass das System im tiefen Hinterland nahe Wuhledar stationiert gewesen sei. Der ukrainische Nationalgardekommandeur Oleksandr Piwnenko erklärte ebenfalls, der Wert des getroffenen Komplexes liege bei etwa 25 Millionen US-Dollar. Für Putin wäre dies die zweite Millionen-Schlappe innerhalb weniger Tage. Erst vergangene Woche waren zwei hochmoderne Su-35S-Kampfjets über der russischen Region Kursk zusammengestoßen. Der mögliche Schaden: rund 170 Millionen Dollar.Fighters of the NGU "Spartan" Brigade destroyed a Russian Tor-M1 air defense system worth $25 million near occupied Vuhledar. pic.twitter.com/tgDs2z8Nhi
— WarTranslated (@wartranslated) September 14, 2026
Tor-M1 sollte russische Truppen schützen
Das Tor-M1 ist ein mobiles russisches Kurzstrecken-Luftabwehrsystem. Es wurde entwickelt, um Truppen und wichtige Einrichtungen unter anderem vor Flugzeugen, Raketen und Drohnen zu schützen. Gerade deshalb ist der Verlust eines solchen Systems für Russland militärisch besonders bitter.
Besonders pikant: Die russische Armee hatte das teure System nicht unmittelbar an der Front, sondern im Hinterland positioniert. Doch auch dort konnten ukrainische Drohnen es aufspüren und angreifen.
Millionen-Schaden und Lücke in Putins Luftabwehr
Neben dem finanziellen Schaden kann ein Ausfall des Tor-M1 weitere Folgen haben. Solche Systeme bilden einen Teil des russischen Luftverteidigungsnetzes. Werden sie ausgeschaltet, können dadurch Lücken entstehen, die weitere ukrainische Drohnenangriffe erleichtern könnten.
Allerdings ist bei der Formulierung Vorsicht geboten: Während WarTranslated von einer Zerstörung spricht, berichten ukrainische Quellen teilweise von einer Beschädigung beziehungsweise einem Treffer. Das genaue Ausmaß des Schadens lässt sich daher nicht unabhängig feststellen.
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sba/news.de
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