Neue Putin-Warnung: Putin könnte Nato angreifen - Dänischer Geheimdienst schlägt Alarm

Wladimir Putin versetzt die Nato in Alarmbereitschaft! Dänemarks Geheimdienst warnt vor einer möglichen russischen Eskalation. Besonders brisant: Auch ein begrenzter Angriff auf einen Nato-Grenzstaat wird als Szenario genannt.

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Neue Putin-Warnung: Dänischer Geheimdienst fürchtet russische Angriffe auf Nato-Grenzstaaten. (Foto) Suche
Neue Putin-Warnung: Dänischer Geheimdienst fürchtet russische Angriffe auf Nato-Grenzstaaten. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin/AP | Gavriil Grigorov
  • Dänischer Geheimdienst warnt vor möglichen Putin-Angriffen
  • Russland könnte seine hybriden Angriffe gegen Nato-Staaten deutlich ausweiten
  • Denkbar seien Drohnen- und Raketenangriffe sowie der Einsatz russischer Soldaten in Grenzregionen
  • Dänemark erhöht wegen der wachsenden Bedrohung seine Cyber-Warnstufe

Der dänische Militärgeheimdienst schlägt Alarm: Moskau dürfte seine hybride Kriegsführung gegen westliche Staaten und die Nato in naher Zukunft massiv ausweiten. Die Attacken könnten dabei häufiger erfolgen und deutlich gravierendere Auswirkungen haben als bisher beobachtet, wie etwa der britische "Express" berichtet.

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Dänischer Geheimdienst warnt: Putin könnte Nato-Grenzstaaten angreifen

Besonders brisant: Nach Einschätzung der dänischen Geheimdienstler besteht "ein geringes, aber wachsendes Risiko" eines begrenzten militärischen Angriffs auf einen oder mehrere Nato-Mitgliedstaaten an der russischen Grenze. Ein solcher Schritt wäre laut dem Dienst "ein verzweifelter Zug Russlands" und könnte "wie die intensivierten hybriden Angriffe möglicherweise in den kommenden Monaten stattfinden".

Die Spannungen zwischen Russland und dem Westen verschärfen sich weiter – und mit ihnen die möglichen Konsequenzen für betroffene Staaten, so die Warnung.

Russland könnte Nato-Grenzstaaten mit Raketen, Drohnen und Soldaten angreifen

Dänemarks Geheimdienstchef Thomas Ahrenkiel skizzierte konkret, welche Formen eine solche Eskalation annehmen könnte. Demnach seien gezielte Angriffe mit Langstreckenraketen oder Drohnen auf Infrastruktur denkbar, die zur Unterstützung der Ukraine dient.

Darüber hinaus warnte Ahrenkiel vor einem weiteren Szenario: Russland könnte eine begrenzte Zahl von Soldaten in Grenzregionen eines Nato-Mitgliedstaats entsenden. Als Rechtfertigung käme dabei der angebliche Schutz russischsprachiger Minderheiten in Betracht – ein Vorwand, der an die Rhetorik erinnert, mit der Moskau bereits 2022 den Einmarsch in die Ukraine begründete.

Beide Szenarien verdeutlichen, wie breit das Spektrum möglicher russischer Provokationen mittlerweile eingeschätzt wird.

Dänemark erhöht Cyber-Warnstufe

Neben der militärischen Dimension wächst auch die digitale Bedrohung. Die dänische Resilienz-Agentur hat ihre Einschätzung der Gefährdungslage durch russische Cyberangriffe nach oben korrigiert. Hintergrund sind zunehmende Sicherheitsbedenken im Zuge der sich verschärfenden Konfrontation zwischen Moskau und dem Westen.

Damit rückt ein weiteres Instrument in den Fokus, das Russland im Rahmen seiner hybriden Kriegsführung einsetzen könnte: Attacken auf digitale Infrastruktur. Dänemark reagiert mit der Anhebung der Bedrohungsstufe auf das, was der Militärgeheimdienst des Landes als zunehmend aggressive und folgenschwere Operationen Russlands gegen westliche Staaten beschreibt. Die Maßnahme unterstreicht, dass sich Kopenhagen nicht nur auf konventionelle Szenarien vorbereitet, sondern die gesamte Bandbreite möglicher Angriffe im Blick behält.

Nato-Kommandeur mahnt Europa zu mehr Eigenverantwortung

Die Warnung aus Kopenhagen fällt in eine Zeit, in der auch die Nato-Führung die verschärfte Sicherheitslage offen anspricht. General Alexus Grynkewich, oberster alliierter Befehlshaber in Europa, verwies auf eine Reihe jüngster Sicherheitsvorfälle, die das zunehmend angespannte Umfeld für das Bündnis verdeutlichten. Starke kollektive Verteidigung bleibe unverzichtbar, so der General.

Gleichzeitig machte Grynkewich klar: Die Vereinigten Staaten werden die Allianz weiterhin maßgeblich unterstützen – doch Europa müsse künftig einen größeren Anteil an der eigenen Verteidigung schultern. Eine Botschaft, die angesichts der vom dänischen Geheimdienst beschriebenen Bedrohungslage zusätzliches Gewicht bekommt.

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/gom/news.de/stg

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