Wladimir Putin: Putin setzt auf brutale "Ratten"-Taktik – jetzt soll die Ukraine zerbombt werden

Kremlchef Wladimir Putin setzt im Ukraine-Krieg auf eine brutale Strategie: Wo seine Armee nur langsam vorankommt, sollen Raketen und Drohnen den Gegner zermürben. Dahinter steckt offenbar ein eiskaltes Kalkül.

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Wladimir Putin kommt im Ukraine-Krieg nicht voran – und setzt jetzt auf Terror. (Foto) Suche
Wladimir Putin kommt im Ukraine-Krieg nicht voran – und setzt jetzt auf Terror. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin | Sergei Bobylev
  • Putin verschärftTerrorfeldzug gegen die Ukraine
  • Russland setzt auf brutale "Ratten"-Taktik
  • Jetzt soll die Ukraine zerbombt werden

Wladimir Putin verschärft seinen Terrorfeldzug gegen die ukrainische Zivilbevölkerung in beispiellosem Ausmaß. Jeden Tag treffen russische Raketen und Drohnen zivile Einrichtungen – Hochschulen, Brücken und Züge stehen unter permanentem Beschuss. Nicht einmal hochrangige Staatsbesuche halten den Kreml davon ab: Als Bundeskanzler Friedrich Merz am vergangenen Sonntagmorgen in Kiew eintraf, schlugen zeitgleich russische Drohnen in der ukrainischen Hauptstadt ein.

Wladimir Putin verschärft seinen Terrorfeldzug gegen die Ukraine

Doch der 73-jährige Kreml-Chef beschränkt seine Aggression längst nicht mehr auf die Ukraine. Auch gegen EU-Mitgliedstaaten häufen sich die feindlichen Aktionen – in Form von Cyberangriffen und Drohnenattacken. Hinter dieser Eskalation steckt ein Kalkül, das laut "Bild" auf eine bezeichnende Episode aus Putins Kindheit zurückgeht.

Das steckt hinter Putins eiskalter "Ratten"-Taktik

Der Ursprung der von "Bild" so bezeichneten "Ratten"-Taktik soll in Putins Jugend im damaligen Leningrad liegen. Als Junge jagte er dort mit Freunden Ratten, wie er selbst schilderte.Ein Erlebnis brannte sich dabei offenbar ein: Eine Ratte, die er in eine Ecke gedrängt hatte, geriet in Panik, richtete sich auf und ging zum Gegenangriff über.

Die Schlussfolgerung, die der heutige Kreml-Chef daraus für sich ableitete: Wer mit dem Rücken zur Wand steht, muss rücksichtslos zuschlagen. Genau dieses Muster lässt sich nun in Putins Kriegsführung beobachten. Militärisch in der Defensive und wirtschaftlich unter wachsendem Druck reagiert er mit eskalierender Brutalität gegen die Ukraine und zunehmend auch gegen westliche Staaten.

Russlands Armee im Ukraine-Krieg: Stellungskrieg, Rekordverluste und eine Wirtschaft am Limit

An der Front herrscht seit Monaten Stillstand – und für Moskau wird die Lage sogar schlimmer. Nach Einschätzung des renommierten Institute for the Study of War werden russische Einheiten unter dem Strich sogar zurückgedrängt. Konkret bedeutet das: Russlands Truppen treten seit Monaten auf der Stelle. Putins Darstellungen militärischer Erfolge seien dabei so realitätsfern, dass sie "wie Halluzinationen anmuten". Allein im September fielen laut ukrainischem Generalstab 46.230 russische Soldaten aus – verwundet oder getötet.

Parallel dazu bröckelt die russische Wirtschaft abseits der Rüstungsindustrie massiv. Die Inflation galoppiert, ein Leitzins von 14 Prozent erstickt jedes Wachstum. Trotzdem plant der Kreml für 2027 Rekordausgaben von 17,1 Billionen Rubel – umgerechnet 178 Milliarden Euro – für Waffen, Drohnen und Raketen. Finanziert werden soll das durch neue Schulden und Steuererhöhungen.

Kremlchef Wladimir Putin will zerbomben, was Russland nicht erobern kann

Für den Kreml-Chef bleiben zwei Wege, erklärt Margarete Klein von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Eine erneute Mobilisierung würde zwar frische Soldaten liefern, sei aber "innenpolitisch hochriskant". Die Alternative – Vertragssoldaten – verschlingt enorme Summen. Deutlich günstiger ist es, Raketen und Drohnen auf Krankenhäuser, Stromnetze und Wohngebiete abzufeuern.

Dahinter steckt ein zynisches Kalkül: "Die ukrainische Zivilbevölkerung zu zermürben", so Klein. Der verstärkte Terror sei zugleich "ein Eingeständnis, dass man den Festungsgürtel im Donbas nicht leicht einnehmen kann". Parallel dazu sollen die verschärften Angriffe auf europäische Staaten den Westen davon überzeugen, dass er die Ukraine nicht schützen könne. Putins Ziel: sich das zu erbomben, was militärisch unerreichbar bleibt.

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