Wladimir Putin: Neue Verhandlungen mit USA und Ukraine in Sicht – Kreml stimmt Friedensgesprächen zu
Wladimir Putin signalisiert Offenheit für neue Friedensgespräche mit den USA und der Ukraine. Doch trotz diplomatischer Annäherung bleiben die Fronten verhärtet. Gelingt Trump der Durchbruch?
Erstellt von Mia Lada-Klein - Uhr
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- Putin stimmt trilateralen Verhandlungen grundsätzlich zu
- Finnlands Präsident Alexander Stubb spricht von "echten Fortschritten"
- Selenskyj fordert einen Stopp der Kämpfe als Voraussetzung für Frieden
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Im Ringen um ein Ende des Ukraine-Krieges zeichnet sich möglicherweise eine neue Gesprächsrunde ab. Kremlchef Wladimir Putin soll grundsätzlich bereit sein, gemeinsam mit Vertretern der USA und der Ukraine über eine Friedenslösung zu beraten. Ob daraus tatsächlich Fortschritte entstehen, bleibt jedoch offen. Die Positionen Moskaus und Kiews liegen weiterhin weit auseinander.
Putin stimmt trilateralen Verhandlungen grundsätzlich zu
Nach einem Treffen zwischen Putin und dem US-Sondergesandten Steve Witkoff in St. Petersburg erklärte der außenpolitische Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, Moskau stehe Gesprächen im Dreierformat grundsätzlich offen gegenüber. Eine Wiederaufnahme der Verhandlungen könnte laut "Bild" nach dem 10. November erfolgen. Im Mittelpunkt sollen Sicherheitsfragen stehen, die sich nach einem möglichen Ende der Kämpfe ergeben würden. Uschakow sprach vom "Aufbau eines Sicherheitssystems für Russland und die Ukraine nach dem Ende des Konflikts".
Witkoff war nach Russland gereist, um mit Putin über Wege aus dem Krieg zu sprechen. Das Treffen dauerte nach Angaben aus dem Kreml etwa drei Stunden. Zu Beginn bedankte sich der russische Präsident bei US-Präsident Donald Trump und dessen Sondergesandtem für ihre Bemühungen um eine Beendigung des Konflikts.
Trump drängt die ukrainische Führung auf eine Vereinbarung, die den Krieg beenden soll. Ob Moskau und Kiew sich auf gemeinsame Bedingungen einigen können, ist allerdings ungewiss.
Gespräche mit Selenskyj und Europas Führungsspitzen
Vor seiner Reise nach Russland hatte Witkoff in Oslo mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sowie mehreren europäischen Staats- und Regierungschefs gesprochen. Die Zusammenkunft sollte den diplomatischen Bemühungen der US-Regierung neuen Auftrieb verleihen. Seit Beginn der amerikanischen Vermittlungsversuche sind bislang jedoch keine entscheidenden Durchbrüche gelungen. Russland und die Ukraine verfolgen weiterhin unterschiedliche Vorstellungen davon, unter welchen Bedingungen ein Ende der Kämpfe möglich wäre.
Während Diplomaten nach einer politischen Lösung suchen, gehen die militärischen Auseinandersetzungen unvermindert weiter. Beide Seiten greifen einander regelmäßig aus der Distanz an. Die Bereitschaft zu Gesprächen bedeutet deshalb noch nicht, dass ein Waffenstillstand unmittelbar bevorsteht.
Finnlands Präsident erkennt Fortschritte
Trotz der schwierigen Ausgangslage zeigte sich der finnische Präsident Alexander Stubb nach den Beratungen in Oslo zuversichtlich. Er bewertete die Ergebnisse der Gespräche positiv und sprach von "echten Fortschritten". Damit verbindet sich die Hoffnung, dass die diplomatischen Kontakte zu konkreteren Schritten führen könnten. Welche Zugeständnisse die Konfliktparteien dafür machen müssten, ist bislang nicht bekannt.
Selenskyj fordert eine Unterbrechung der Kämpfe
Der ukrainische Präsident sieht in einem Einfrieren des Konflikts eine wichtige Voraussetzung für ein mögliches Kriegsende. Aus seiner Sicht muss Russland zunächst die Kampfhandlungen einstellen, damit weitere politische Verhandlungen Aussicht auf Erfolg haben. Ob Moskau dazu bereit wäre, ist offen.
Die russische Zustimmung zu möglichen trilateralen Gesprächen ist zwar ein diplomatisches Signal, ersetzt aber keine Einigung über die Bedingungen eines Waffenstillstands oder die künftige Sicherheitsordnung. Damit bleibt die entscheidende Frage, ob aus den angekündigten Kontakten konkrete Vereinbarungen entstehen. Ein verbindlicher Fahrplan für ein Kriegsende ist bislang nicht erkennbar.
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mlk/news.de
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