Ukraine-Krieg aktuell: Rückschlag für Putin – Ukraine trifft russische Militärinfrastruktur
Die Ukraine hat mehrere russische Militärziele angegriffen, darunter Flugabwehrsysteme, Drohnenanlagen und Treibstofflager. Auch Munitionsdepots und ein russischer Kommandoposten wurden getroffen. Das Ausmaß der Schäden ist teilweise noch unklar.
Erstellt von Mia Lada-Klein - Uhr
Suche
- Ukrainische Streitkräfte attackierten ein Pantsir S1 System in der russischen Region Krasnodar
- In Belgorod geriet ein Treibstofflager russischer Truppen unter Beschuss
- Die Ukraine bestätigte zudem die Zerstörung eines russischen Kommandopostens bei Ukrainsk
Mehr News rund um den Ukraine-Krieg finden Sie am Ende des Artikels.
Die ukrainischen Streitkräfte haben mehrere russische Militärziele ins Visier genommen. Betroffen waren unter anderem eine Flugabwehranlage, ein Treibstofflager und Einrichtungen für Kampfdrohnen. Auch Munitionsdepots und militärische Kommandoposten wurden angegriffen.
Ukraine attackiert russische Militäranlagen
Am 9. Oktober 2026 meldete der ukrainische Generalstab Angriffe auf mehrere Ziele in den von Russland besetzten Gebieten der Ostukraine sowie auf russischem Staatsgebiet. Die Operationen richteten sich gegen militärische Infrastruktur, die für die Versorgung und Koordination russischer Truppen von Bedeutung ist.
In der besetzten Region Donezk attackierte die ukrainische Armee einen Standort, an dem Kampfdrohnen gelagert, vorbereitet und gestartet werden. Außerdem wurde ein russischer Gefechtsstand angegriffen. Wie groß die Schäden ausfielen und welche Drohnensysteme sich auf dem Gelände befanden, teilte das Militär nicht mit.
Flugabwehr und Treibstofflager im Visier
Auch innerhalb Russlands wurden laut "Defense Express" Ziele angegriffen. In der Region Belgorod richtete sich eine ukrainische Attacke gegen ein Feldlager, das russische Truppen zur Aufbewahrung von Treibstoff nutzten. Solche Vorräte sind für den Einsatz von Militärfahrzeugen und schwerem Gerät unverzichtbar.
In der Region Krasnodar nahm die Ukraine zudem ein russisches Pantsir S1 System ins Visier. Die Kombination aus Flugabwehrraketen und Kanonen dient dazu, unter anderem Flugzeuge, Hubschrauber und Drohnen abzuwehren. Ob die Anlage vollständig zerstört oder beschädigt wurde, blieb zunächst offen.
Angriffe auf Munition und militärische Versorgung
Weitere Attacken galten Munitionslagern und Logistikeinrichtungen in den besetzten Teilen der Regionen Donezk und Luhansk. Damit zielten die ukrainischen Streitkräfte auch auf die Versorgung der russischen Einheiten. Angaben zu möglichen Verlusten, zerstörten Beständen oder dem Umfang der Schäden veröffentlichte der Generalstab nicht.
Ukrainisches Militär bestätigt zerstörten Gefechtsstand
Darüber hinaus meldete das ukrainische Kommando einen Erfolg bei Ukrainsk in der Region Donezk. Dort war bereits am 6. Oktober ein russischer Kommando und Beobachtungsposten angegriffen worden. Nach einer späteren Auswertung der Ergebnisse bestätigte das Militär dessen Zerstörung. Die Einrichtung soll von einer Einheit der russischen Luftlandestreitkräfte genutzt worden sein. Der Verlust eines solchen Postens könnte die Führung und Koordination der betroffenen Truppen erschweren. Unabhängige Angaben zu den Schäden und ihren Folgen lagen zunächst nicht vor.
Mehr News rund um den Ukraine-Krieg finden Sie hier:
- Russische Botschaft droht dem Westen mit Atomwaffen
- Deutschland erhöht den Druck auf Wladimir Putins Netzwerk
- Diese drei Nato-Länder könnte Wladimir Putin als Nächstes ins Visier nehmen
- Bittere Klatsche für Selenskyj – Putin verweigert Gespräche und macht klare Ansage
- Kreml-Propagandist droht Europa mit Vernichtung – unfassbare Szene im Staats-TV
mlk/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.