Neue Härte gegen Russland: Deutschland erhöht den Druck auf Wladimir Putins Netzwerk
Deutschland erhöht den Druck auf russische Akteure: Die Botschaft in Berlin gerät stärker ins Visier, während Behörden bei der Einreise von Kreml-nahen Geschäftsleuten genauer hinschauen.
Erstellt von Mia Lada-Klein - Uhr
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- Russische Botschaft in Berlin offenbar verstärkt überwacht
- Kreml-nahe Geschäftsleute bei Einreise genauer kontrolliert
- Sicherheitsbehörden nehmen mögliche Einflussaktivitäten ins Visier
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Die deutschen Sicherheitsbehörden verschärfen offenbar ihr Vorgehen gegen mutmaßliche russische Spionage- und Einflussaktivitäten. Im Zentrum stehen dabei nicht nur Einrichtungen des russischen Staates in Deutschland, sondern auch Personen aus dem Umfeld des Kremls, die nach Deutschland einreisen.
Auffällige Fahrzeuge vor russischer Botschaft
Besonders ins Auge fällt laut "Bild" derzeit die russische Botschaft in Berlin. Nach Informationen aus Regierungskreisen sollen dort verstärkt Überwachungsmaßnahmen stattfinden. Auffällige Fahrzeuge stehen demnach an verschiedenen Zugängen des Botschaftsgeländes. Auch Hubschrauber sollen wiederholt über dem Areal beobachtet worden sein. Hinter den Maßnahmen werden deutsche Sicherheitsbehörden vermutet. Sie sollen dazu dienen, Aktivitäten russischer Diplomaten und anderer Personen mit möglichem Nachrichtendienstbezug genauer zu erfassen. Damit wird zugleich ein deutliches Signal an die russische Seite gesendet: Die Arbeit der Botschaft steht unter genauer Beobachtung.
Auch Einreisende aus dem Umfeld des Kremls im Blick
Der verstärkte Sicherheitsfokus endet offenbar nicht an den Toren der Botschaft. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen richten die Behörden ihre Aufmerksamkeit auch auf russische Geschäftsleute mit engen Verbindungen zur politischen Führung in Moskau. Betroffen sein können demnach Personen, die bereits über ein gültiges deutsches Visum verfügen. Auch mitreisende Angehörige und Familienmitglieder könnten bei der Einreise genauer kontrolliert werden. Dabei geht es insbesondere um die Frage, weshalb sich die jeweiligen Personen in Deutschland aufhalten und welchen Aktivitäten sie hier nachgehen.
Sicherheitsbehörden wollen genauer hinsehen
Die verschärften Befragungen sind Teil eines umfassenderen Vorgehens gegen mögliche Spionage- und Einflussoperationen. Gerade seit dem Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine beobachten deutsche Behörden Aktivitäten russischer Nachrichtendienste und kremlnaher Netzwerke besonders aufmerksam. Für russische Diplomaten und Personen aus dem Umfeld der russischen Elite bedeutet die neue Linie damit offenbar deutlich mehr Kontrolle. Einreise und Aufenthalt in Deutschland könnten künftig häufiger mit zusätzlichen Fragen und Überprüfungen verbunden sein. Das Signal der deutschen Sicherheitsbehörden ist dabei klar: Aktivitäten mit möglichem Bezug zu russischer Einflussnahme sollen nicht unbeobachtet bleiben.
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mlk/news.de
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