Donald Trump: "Wir sterben alle" – Ex-Vertrauter enthüllt Worte des US-Präsidenten zum Iran-Krieg
Tucker Carlson berichtet von einem explosiven Gespräch mit Donald Trump kurz vor Beginn des Iran-Krieges. Dabei soll der US Präsident auf Warnungen vor den Folgen des Konflikts drastisch reagiert haben.
Erstellt von Mia Lada-Klein - Uhr
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- Carlson schildert ein vertrauliches Treffen mit Trump im Oval Office
- Trump soll dabei gesagt haben: "Wir werden sowieso alle sterben"
- Der frühere Verbündete kritisiert Trumps Iran-Politik inzwischen scharf
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Der frühere Trump-Unterstützer Tucker Carlson berichtet von einem vertraulichen Gespräch mit Donald Trump kurz vor Beginn des Iran-Krieges. Dabei soll der US-Präsident eine drastische Antwort auf Carlsons Warnungen gegeben haben.
Carlson schildert Gespräch im Oval Office
Carlson erzählte in einem "NPR"-Interview, er habe Trump wenige Tage vor dem Beginn des Krieges allein im Oval Office getroffen. Zuvor habe er mehrfach mit dem Präsidenten über die möglichen Folgen eines militärischen Vorgehens gegen den Iran gesprochen. Nach Carlsons Darstellung ging es dabei unter anderem um mögliche Auswirkungen auf die Öl- und Gasversorgung im Nahen Osten. Er habe Trump zudem vor den strategischen Folgen eines Krieges gewarnt. Carlson widerspricht damit der Vermutung, Trump habe die Risiken schlicht unterschätzt. Er erklärte, er habe die möglichen Konsequenzen wiederholt persönlich mit dem Präsidenten besprochen.
Trumps angebliche Reaktion sorgt für Aufsehen
Besonders deutlich schilderte Carlson eine Passage aus dem Gespräch. Er habe Trump erklärt, welche Ziele Israel seiner Ansicht nach mit dem Krieg verfolge. Dazu zählte Carlson die Schwächung regionaler Staaten und eine mögliche Verringerung des amerikanischen Einflusses im Nahen Osten. Dann habe Trump laut Carlson geantwortet: "Ja, Sie haben Recht. Aber am Ende sterben wir sowieso alle, also spielt es keine Rolle."
Carlson habe daraufhin nach der Zukunft der Kinder und Enkelkinder sowie nach den Folgen für die USA gefragt. Trump habe darauf lediglich mit einem "Ugh" reagiert, so die Darstellung des ehemaligen Verbündeten.
Carlson spricht von "Nihilismus"
Für Carlson war diese Reaktion nach eigener Aussage besonders verstörend. "Und ich war schockiert darüber, denn das ist Nihilismus", erklärte er. Er betonte zugleich, dass es sehr wohl einen Unterschied mache, wer durch einen Krieg lebe oder sterbe. Carlson gehört inzwischen zu den konservativen Kritikern von Trumps Iran-Politik. Der frühere Trump-Unterstützer hatte seine Haltung zum Präsidenten deutlich verändert und fordert mittlerweile sogar dessen Entfernung aus dem Amt.
Trump geht öffentlich gegen Carlson vor
Auch Trump hat sich inzwischen mehrfach gegen Carlson gewandt. Im April griff er den ehemaligen Verbündeten öffentlich an und stellte dessen politische und persönliche Urteilsfähigkeit infrage. In einem Beitrag schrieb Trump über Carlson unter anderem: "Vielleicht sollte er einen guten Psychiater aufsuchen!" Damit hat sich der Konflikt zwischen den beiden ehemaligen politischen Verbündeten weiter verschärft. Carlson stellt Trumps Vorgehen im Iran-Krieg grundsätzlich infrage, während Trump seine Kritik als unbegründet zurückweist.
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mlk/sfx/news.de
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