Wladimir Putin: Das sind seine wichtigsten Verbündeten – diese Staaten halten zum Kreml-Chef

Russland ist trotz westlicher Sanktionen international eng vernetzt. Mehrere Staaten pflegen enge Beziehungen zum Kreml und arbeiten mit Moskau in den Bereichen Wirtschaft, Energie, Rüstung und Diplomatie zusammen.

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Wladimir Putin: Von China bis Nordkorea – Das sind Russlands engste Partner (Foto) Suche
Wladimir Putin: Von China bis Nordkorea – Das sind Russlands engste Partner Bild: picture alliance/dpa/Sputnik Kremlin Pool via AP | Alexander Kazakov
  • China gilt als wichtigster Partner Russlands
  • Indien, Belarus und Nordkorea spielen für den Kreml eine wichtige Rolle
  • Ungarns Russland-Kurs steht nach dem Regierungswechsel besonders im Fokus

Russland kann sich trotz westlicher Isolationsversuche auf ein Netzwerk aus eng verbundenen Partnern und Zweckbündnissen stützen. Die einzelnen Staaten verfolgen dabei unterschiedliche wirtschaftliche, militärische und geostrategische Interessen. Zu den wichtigsten Verbündeten des Kreml-Chefs Wladimir Putin zählen unter anderem China, Belarus, Indien und Nordkorea.

China ist Wladimir Putins bedeutendster Wirtschaftspartner

China hat sich in den vergangenen Jahren zu Russlands wichtigstem Handelspartner entwickelt. Vor allem im Energiehandel arbeiten beide Länder eng zusammen. Gleichzeitig beliefern chinesische Unternehmen den russischen Markt mit zahlreichen Industrie- und Konsumgütern, nachdem sich viele westliche Firmen zurückgezogen haben. Beide Staaten treiben zudem gemeinsame Infrastrukturprojekte voran und betonen regelmäßig ihre strategische Partnerschaft.

Belarus bleibt Moskaus engster Verbündeter

Eine besonders enge Verbindung besteht zwischen Russland und Belarus. Beide Länder kooperieren in Sicherheitsfragen, führen gemeinsame Militärübungen durch und sind wirtschaftlich eng verflochten. Belarus unterstützt Russland seit Jahren politisch und spielt auch im sicherheitspolitischen Umfeld des Kremls eine wichtige Rolle.

Indien setzt auf Zusammenarbeit mit Russland

Trotz engerer Beziehungen zu westlichen Staaten pflegt Indien weiterhin umfangreiche Kontakte zu Russland. Das Land zählt zu den wichtigsten Abnehmern russischer Energierohstoffe und arbeitet mit Moskau auch im Rüstungsbereich zusammen. Gleichzeitig verfolgt Neu-Delhi eine eigenständige Außenpolitik und betont die Bedeutung diplomatischer Lösungen in internationalen Konflikten.

Nordkorea baut die Kooperation zu Wladimir Putin aus

Die Beziehungen zwischen Russland und Nordkorea haben sich laut "WiWo" zuletzt deutlich intensiviert. Beide Staaten unterzeichneten eine strategische Partnerschaft und kündigten eine engere Zusammenarbeit an. Internationale Beobachter beobachten die militärische Kooperation zwischen beiden Ländern aufmerksam.

Weitere enge Partner Russlands

Auch Vietnam und Usbekistan unterhalten enge Beziehungen zum Kreml. Während Vietnam seit Jahrzehnten mit Russland in den Bereichen Energie, Wirtschaft und Rüstung kooperiert, setzt Usbekistan vor allem auf gemeinsame Infrastruktur- und Energieprojekte. Beide Länder gelten als wichtige Partner Moskaus in Asien.

Ungarn nimmt innerhalb Europas eine Sonderrolle ein

Innerhalb der Europäischen Union galt Ungarn unter dem langjährigen Ministerpräsidenten Viktor Orbán als wichtigster Ansprechpartner des Kremls. Orbán pflegte enge Kontakte zu Wladimir Putin und setzte sich regelmäßig für den Dialog mit Moskau ein. Nach dem Regierungswechsel im Mai 2026 wird jedoch genau beobachtet, ob die neue Regierung unter Ministerpräsident Péter Magyar den außenpolitischen Kurs gegenüber Russland verändert. Unabhängig davon bleiben die wirtschaftlichen Beziehungen beider Länder, insbesondere im Energiesektor, von großer Bedeutung.

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