Wladimir Putin: Kremlchef rüstet massiv auf - Experten warnen vor "totalem Krieg"
Wie weit wird Wladimir Putin im Konflikt mit der Ukraine und dem Westen noch gehen? Erneut schlagen westliche Sicherheitsexperten Alarm: Russland würde sich bereits auf einen "totalen Krieg" vorbereiten.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
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- Westliche Sicherheitsexperten warnen vor Wladimir Putin
- Kremlchef würde sich auf einen "totalen Krieg" vorbereiten
- Russland stockt Militär auf, soll bald weitere Soldaten in den Ukraine-Krieg schicken
Aktuellen Analysen zufolge will Wladimir Putin bereits bis Frühjahr 2027 die Ukraine besiegt haben. Doch gäbe sich der Kremlchef damit wirklich zufrieden?Westliche Sicherheitsexperten schlagen Alarm: Russland rüstet offenbar für einen Konflikt, der weit über die Ukraine hinausgehen könnte.
Warnung vor Wladimir Putin: Kremlchef bereite einen "totalen Krieg" vor
Der Nationale Sicherheitsstratege Dr. Jason Smart erklärte gegenüber "The Sun", die jüngst von Putin angeordneteAufstockung der russischen Streitkräfte mache "sehr deutlich, dass er Pläne für einen größeren Krieg hat". Allein in diesem Jahr wurde die Truppenstärke zum vierten Mal erhöht – auf nunmehr 1,55 Millionen aktive Soldaten. Gleichzeitig hat der Kreml umgerechnet rund 178 Milliarden Euro in seinen Militärhaushalt gepumpt – ein Rekordwert seit Beginn der Invasion 2022. Für Dr. Smart ein klares Signal: Putin bereite "einen totalen Krieg vor, an den er seine eigene Zukunft knüpft".
Schickt Russland weitere schlecht ausgebildete Soldaten in den Ukraine-Krieg?
Auch der Militäranalyst Professor Michael Clarke rechnet mit einer baldigen Eskalation. Putin könnte in den kommenden drei bis vier Wochen eine weitreichende Entscheidung treffen, so seine Einschätzung: "Man bekommt den Eindruck, dass er sich darauf vorbereitet, alles auf eine Karte zu setzen." Seine Hypothese: Der Kremlchef wolle die Kampfzone bis Weihnachten mit Truppen fluten – selbst wenn diese kaum ausgebildet seien. Putins Devise laut Clarke: "Ich werde alles tun, was nötig ist, um diesen Krieg zu meinen Bedingungen zu beenden."
Experte spricht über "versteckte Mobilisierung"
Dr. Jade McGlynn vom King's College London beschreibt gegenüber "The Sun" eine "versteckte Mobilisierung", die seit dem Scheitern der ursprünglichen Militäroperation 2022 andauert. Migranten würden verhaftet und vor die Wahl gestellt – Gefängnis oder Front. Wer sich nicht freiwillig meldet, werde teils einfach "von der Straße gezerrt und in einen Bus gesetzt".
Nordkorea hilft Putin - Moskau soll Kinder für den Krieg ausbilden
Nordkorea plant derweil die Entsendung weiterer 10.000 Soldaten, wobei Professor Clarke langfristig mit bis zu 50.000 oder 100.000 nordkoreanischen Kämpfern rechnet. Die Ukraine geht davon aus, dass Putin bis Ende 2026 zusätzlich 300.000 Mann mobilisieren könnte.
Putin schreckt offenbar auch nicht vor den Jüngsten zurück. Vergangenen Monat zeigten Aufnahmen über 80 schwer bewaffnete Kinder – manche erst acht Jahre alt – bei paramilitärischen Übungen mit Sturmgewehren und Granaten. McGlynn sieht darin Kalkül: "Er verfolgt einen strategischen Ansatz, bei dem wir eine massive Militarisierung des Bildungssystems erleben."
Greift Russland bald die Nato an?
Parallel zur militärischen Eskalation in der Ukraine versucht Moskau, den Zusammenhalt des westlichen Bündnisses zu untergraben. Der dänische Geheimdienst warnte zuletzt, Russland könnte innerhalb weniger Monate einen Nato-Staat militärisch angreifen. Laut McGlynn gehe es dem Kreml aktuell vor allem darum, "Länder davon abzuschrecken, die Ukraine zu unterstützen".
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