Wladimir Putin: Todesangst im Bunker? Kremlchef soll um sein Leben fürchten

Hat Wladimir Putin panische Angst davor, den Ukraine-Krieg zu verlieren und gehängt zu werden? Das behauptet nun ein amerikanischer Politikwissenschaftler - und unterstellt dem Kremlchef sogar, seit Monaten in einem unterirdischen Bunker zu leben.

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Lebt Wladimir Putin aus Angst um sein Leben aktuell überwiegend in einem unterirdischen Bunker? Bild: picture alliance/dpa/Pool EPA vai AP | Maxim Shipenkov
  • Gerüchte über Todesangst von Wladimir Putin
  • Laut einem amerikanischen Politikwissenschaftler verbringt der Kremlchef seit zehn Monaten hauptsächlich in einem unterirdischen Bunker
  • Putin fürchtet angeblich eine Niederlage im Ukraine-Krieg und gehängt zu werden

Während westliche Experten vor russischen Anschlägen in Europa warnen, die im schlimmsten Fall eine hohe Zahl an Todesopfern fordern könnten, kann Wladimir Putin weiterhin keinen großen Durchbruch im Ukraine-Krieg vermelden. Seine Truppen erleiden an der Front immer wieder neue Rückschläge. Die ukrainische Armee wehrt sich auch nach mehr als vier Jahren immer noch mit allen verfügbaren Mitteln gegen die Invasion. Derweil soll Putin große Angst vor einer Niederlage haben.

Angst vor Niederlage im Ukraine-Krieg: Wladimir Putin soll im Bunker leben

Neue Gerüchte über den Kremlchef verbreitete nun der amerikanische Politikwissenschaftler Jason Smart beim australischen Sender "ABC". Dem Experten zufolge verbringt Putinseine Tage offenbar nicht mehr in seinen prunkvollen Residenzen, sondern tief unter der Erde. Der russische Machthaber halte sich seit rund zehn Monaten überwiegend in einem gewaltigen Bunker auf – einer Art "unterirdischer Villa", wie Smart es beschreibt.

Selbst aufwendige Schutznetze und Raketenabwehrsysteme rund um seine Paläste reichen Putin angeblich nicht mehr aus – ein Aufenthalt über der Erde gelte für ihn mittlerweile als zu gefährlich.Der 73-Jährige fürchte nicht nur ukrainische Drohnenangriffe, die seine Luxusanwesen zunehmend bedrohen."Er hat auch Angst vor seinen eigenen Leuten im Inneren", so Smart weiter. Denn einflussreiche Vertraute könnten sich bald gegen ihn wenden. Der Kremlchef soll davon überzeugt sein, dass er "gehängt werden könnte", sollte Russland den Krieg in der Ukraine verlieren. Aktivisten berichten zudem, dass Putins Paranoia seinen engsten Beraterkreis immer weiter schrumpfen lässt – schlechte Nachrichten von der Front will er schlicht nicht hören.

Probleme in Russland setzen den Kremlchef unter Druck

Dabei gibt es für Moskau aktuell vielfältige Probleme; Schätzungen zufolge verliert Russland laut "ABC" monatlich bis zu 30.000 Soldaten – sie wurden getötet, verwundet oder gelten als vermisst. Über eine zweite Zwangsmobilisierung von über 500.000 Zivilisten wird spekuliert. Gleichzeitig haben westliche Sanktionen und anhaltende ukrainische Angriffe auf die Energieinfrastruktur die russische Wirtschaft schwer getroffen. An Tankstellen im ganzen Land bilden sich lange Schlangen wegen massiver Treibstoffengpässe.

Ist Putins System am Ende?

Russland-Experte Mark Galeotti sieht in Putin nicht mehr den kraftstrotzenden Anführer vergangener Tage. "Ich glaube, man hat den Eindruck, dass sein System sich erschöpft hat und an seinem natürlichen Endpunkt angelangt ist", sagte er gegenüber "ABC". "Aber er kann es nicht einfach so zu Ende gehen lassen." Der Kreml hat bislang nicht auf den Bericht des australischen Senders reagiert.

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