Wladimir Putin: "Wandelnde Katastrophe" - Sicherheitsexperte warnt vor dem Kremlchef

Der Ukraine-Krieg nimmt kein Ende und auch die Drohungen aus Moskau gegen den Westen hören nicht auf. Einem britischen Sicherheitsexperten zufolge hat Wladimir Putin Russland ins "Verderben" geführt. Michael Clarke bezeichnet den Kremlchef als "wandelnde Katastrophe".

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Einem britischen Sicherheitsexperten zufolge führt Wladimir Putin Russland ins Verderben. (Foto) Suche
Einem britischen Sicherheitsexperten zufolge führt Wladimir Putin Russland ins Verderben. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin/AP | Gavriil Grigorov
  • Sicherheitsexperte warnt vor Wladimir Putin
  • Der Kremlchef sei eine "wandelnde Katastrophe" und habe Russland ins Verderben geführt
  • Russischer Präsident rechne nicht damit, dass Donald Trump im Ernstfall eingreift

Wird Wladimir Putin bereits in wenigen Wochen die Nato angreifen? Obwohl der Kremlchef weiterhin mit hohen personellen Verlusten im Ukraine-Krieg zu kämpfen hat, haben zuletzt mehrere westliche Experten vor diesem Schreckensszenario gewarnt. Nun zeigt sich auch Michael Clarke, ehemaliger Direktor des Royal United Services Institute (RUSI), besorgt über die aktuellen Entwicklungen in Russland.

Wladimir Putin eine "wandelnde Katastrophe" laut Experte

Der britische Verteidigungsanalyst sagte dem Boulevardblatt "Daily Express" über Putin: "Der Mann ist eine wandelnde Katastrophe, und er hat Russland ins totale Verderben geführt, und auf ein Desaster folgt das nächste. "Clarke verwies auf ein wiederkehrendes Muster in der Geschichte: Wenn Diktatoren Fehler begehen, würden sie diese durch weitere Fehlentscheidungen an anderer Stelle vertuschen. Der russische Präsident sei durch seine eigenen Entscheidungen in eine Falle geraten. "Er kann nicht zurück. Er ist nicht bereit, Kompromisse einzugehen, also bleibt ihm nur die Flucht nach vorn – und das bedeutet mehr Krieg in der Ukraine, mehr Drohungen gegen Europa", so der Analyst.

Donald Trump als Glücksfall für Putin?

Nach Clarkes Einschätzung ist auch der amtierende US-Präsident Donald Trump ein Segen für Putin. "Er kalkuliert, dass Donald Trump ihn nicht aufhalten wird. Er kalkuliert, dass Trump zu viel Angst vor ihm hat, um tatsächlich einzugreifen", erklärte der Experte.Der Krieg könnte in den kommenden Wochen für Europa deutlich gefährlicher werden. Putin scheine darauf abzuzielen, den Konflikt innerhalb der nächsten sechs Monate "ein für alle Mal" zu beenden – möglicherweise mit weiteren enormen Verlusten für Russland.

Michael Clarke hält russischen Angriff auf die Nato für unwahrscheinlich

Trotz dieser düsteren Prognosen hält Clarke einen neuen globalen Krieg nicht für das wahrscheinlichste Szenario. Stattdessen stehe die Welt vor "einer Reihe militarisierter Krisen, in denen die Entschlossenheit der Nato auf die Probe gestellt wird". Auch einen direkten Angriff Russlands auf ein Nato-Mitglied bewertete der ehemalige RUSI-Direktor als unwahrscheinlich. Dies wäre für Putin eine weitere "Katastrophe". 

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