Judith Rakers: "Tagesschau"-Sprecherin im Netz missbraucht

Schock für Judith Rakers! Die "Tagesschau"-Sprecherin wurde Opfer einer miesen Betrugsmasche. Der Name der 42-Jährigen wurde von Kriminellen für eine zweifelhafte Bitcoin-Werbung im Internet missbraucht.

Judith Rakers wurde im Internet mies missbraucht. Bild: dpa

Normalerweise kennt man Judith Rakers als stets adrett gekleidete "Tagesschau"-Sprecherin und Moderatorin der ARD-Sendung "Kriminalreport". Doch im Internet kursieren derzeit zweifelhafte Werbebanner, auf denen die 42-Jährige für Investitionen in die Online-Währung Bitcoins wirbt - ungefragt, wie sich nun herausstellt.

Judith Rakers macht keine Werbung für Bitcoins und Diätpillen

Im Interview mit der "Bild"-Zeitung stellt die TV-Blondine klar, dass es sich dabei um Fehlinformationen und gefälschte Geschichten handele. Rakers selbst sei nur durch Zuschriften von Fans und Zuschauern auf die Werbung aufmerksam geworden.

Judith Rakers wütend über fiesen Werbe-Missbrauch

"Zuerst ging es um Werbung für Diätpillen, jetzt um Bitcoins. Und die Betrüger sind so dreist, dass sie die Werbung sogar mit Fake News verknüpfen, um mehr Aufmerksamkeit dafür zu bekommen: ich würde angeblich bei der 'Tagesschau' aufhören, um mich ganz dem Geschäft mit den Diätpillen widmen zu können, steht dann da. So ein Quatsch! Aber ein gefährlicher Quatsch, denn Zuschauer schreiben mir, dass sie die Produkte wirklich gekauft und ausprobiert haben. Ich kann gar nicht genug davor warnen. Wer weiß, wie gesundheitsschädlich sie sind", so Judith Rakers gegenüber der "Bild"-Zeitung.

Moderatorin äußert sich bei Instagram

Auch auf ihrem Instagram-Account machte die Moderatorin ihrem Ärger Luft. "Ihr Lieben, hiermit möchte ich mich noch einmal sehr deutlich von der betrügerischen Fake-Werbung für zweifelhafte Produkte wie Bitcoins oder Diätpillen distanzieren, die immer wieder auf unterschiedlichen Online-Plattformen auftaucht", schreibt die Blondine.

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"Tagesschau"-Sprecherin verzweifelt wegen mieser Werbemasche

Getarnt ist die kriminelle Werbung als werbliche Nachrichtenartikel. Diese tauchen immer wieder in diversen Nachrichtenfeeds auf und sehen echten Artikeln zum Verwechseln ähnlich. Laut Judith Rakers komme man auch nicht gegen die Kriminellen an. Diese sitzen im Ausland und sind nur schwer haftbar zu machen. Der Anwalt der "Tagesschau"-Sprecherin habe zwar die falsche Werbung bereits löschen lassen, doch "Man kommt dagegen nicht an – das ist eine Sisyphos-Arbeit. Solange man nicht an die Täter herankommt, ist man dem ausgeliefert."

Judith Rakers Kollege Jan Hofer ist ebenfalls ein Opfer

Judith Rakers ist längst nicht die einzige TV-Prominente, deren Gesicht und guter Ruf für kriminelle Werbung missbraucht wird. Auch ihren Kollegen Jan Hofer betrifft der aktuelle Missbrauch. "Ich habe versucht, rechtliche Schritte einzuleiten, allerdings waren weder der Betreiber, noch die Internetadresse auffindbar. Das ist ein Kampf gegen Windmühlen – man kommt nicht dagegen an!", so Jan Hofer gegenüber der "Bild".

Daniela Katzenberger ebenfalls für miese Werbung missbraucht

Auch Daniela Katzenberger wurde erst kürzlich für dubiose Werbezwecke missbraucht. Eine Onlinespiele-Plattform warb mit dem prominenten Gesicht der Kult-Blondine. Sie habe auf der Plattform 500 - 3000 Euro am Tag verdient und würde damit ihr"extravagantes Leben" finanzieren. Alles Quatsch klärte die Katze wenig später auf und warnte ihre Fans eindringlich davor, diesen Mist zu glauben.

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fka/kad/news.de

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