Svetoslav Stoikov aus Bulgarien: So lebte der mutmaßliche Berliner U-Bahn-Treter privat

Die Polizei fahndet nach dem Bulgaren, der einer jungen Frau in einer Berliner U-Bahnstation brutal in den Rücken getreten haben soll. Nun ist bekannt, wer der Mann ist und wie er privat lebte: Er soll Familie haben - und in seiner Heimat bereits vorbestraft sein.

Der news.de-Nachrichtenüberblick Bild: Istockphoto

Er soll eine 26-jährige Frau eine Treppe zum U-Bahnhof in Berlin-Neukölln heruntergetreten haben - sein Name: Svetoslav Stoikov (27), gebürtig aus Bulgarien. Seither diskutiert Deutschland über den brutalen Angreifer. Wer ist der Mann?

Mutmaßlicher Berliner U-Bahn-Treter Svetoslav Stoikov: Privat hat er eine Frau und drei Kinder

Wie die "BILD"-Zeitung unter Brufung auf das bulgarische Nachrichten-Portal "Nova" berichtet, soll Stoikov privat Frau und drei Kinder haben. Hintergrund: Ein Kamerateam habe die Schwiegereltern des Hauptverdächtigen besucht. Die angeblichen Fakten: Stoikov soll zuletzt in einer Armutssiedlung bei Varna gelebt haben, zusammen mit seiner Frau und seinen drei Kindern, zwei Jungen und einem Mädchen zwischen sechs und zehn Jahren. Seit einigen Monaten soll der mutmaßliche U-Bahn-Treter in einem Mehrfamilienhaus in Berlin leben und sein Geld als Bauarbeiter verdienen.

Hauptverdächtiger in Bulgarien angeblich bereits vorbestraft

Laut "Nova" behauptet Stoikovs Schwiegermutter, er sei immer noch in Deutschland und zuletzt im Juli oder August in Bulgarien gewesen sein. Ihre Tochter habe in einem Berliner Restaurant gearbeitet, Stoikov habe dort ab und zu ausgeholfen. Der örtliche Polizeichef sagte laut "BILD": "Es gibt keine Information, dass die Menschen aus der Videoaufzeichnung (...) sich in Bulgarien befinden." Angeblich ist der 27-Jährige in seiner Heimat jedoch kein unbeschriebenes Blatt: Er soll dort bereits wegen Diebstahl und Raub verurteilt worden sein.

Die deutsche Polizei hat Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Haupttäter erlassen und fahndet nach ihm. Stoikov soll sich ins Ausland abgesetzt haben. Die Ermittlungen gegen alle vier Beschuldigten in dem Fall dauern noch an.

FOTOS: Kriminalität Nächste Haltestelle: Gewalt

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lid/saw/news.de

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