Meghan Markle und Prinz Harry: "Das grenzt an Schamlosigkeit!" Dreister Plan der Sussexes sorgt für Empörung
Ein harmloser Vorfall an der Schule ihrer Kinder ließ Prinz Harry und Meghan Markle vor Wut toben. Ein dabei gezogener Vergleich sorgt nun unter Royals-Experten für Fassungslosigkeit über den dreisten Security-Plan der Sussexes.
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
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- Prinz Harry und Meghan Markle toben vor Wut nach Paparazzi-Vorfall
- Fotografen an Archies und Lilibets Schule gesichtet
- Royals-Experten sind empört über den Sussex-Plan für gratis Polizeischutz
Seit geraumer Zeit - konkret seit 2020, als er mit seiner Ehefrau Meghan Markle das britische Königshaus und seine Pflichten als Vollzeit-Royal für ein neues Leben in Nordamerika verließ - kämpft Prinz Harry einen verbissenen Kampf gegen die Ansagen seiner Familie und das britische Innenministerium: Der jüngere Sohn von König Charles III. will um jeden Preis Polizeischutz für sich, Ehefrau Meghan Markle und seine Kinder Archie und Lilibet auf britischem Grund und Boden - doch so leicht, wie sich der Herzog von Sussex das vorstellt, ist es nicht.
Prinz Harry will Polizeischutz um jeden Preis - Innenministerium lässt Königssohn zappeln
Als Harry und Meghan ihren Megxit-Abschied vom Palast verkündeten, legte Harrys Oma Queen Elizabeth II. klipp und klar fest, dass ihr abtrünniger Enkel und seine Familie keinen Polizeischutz auf Steuerzahlerkosten mehr erhalten - denn wer nicht im Namen der Krone arbeitet, muss selbst sehen, die Sicherheitsvorkehrungen bewerkstelligt werden. Prinz Harry will das jedoch partout nicht einsehen und argumentiert seit Jahren, seine royale Herkunft einerseits und seine Vergangenheit als Soldat in Afghanistan andererseits würden ihn zu einem potenziellen Ziel von Attentaten machen. Das britische Innenministerium, genauer gesagt das für royalen Personenschutz zuständige Ravec-Komitee, ließ sich bislang jedoch nicht beirren und verweigerte dem Herzog von Sussex und seiner Familie den Wunsch nach Polizeischutz.
Paparazzi-Sichtung an der Schule der Sussex-Kinder bringt Harry und Meghan zur Weißglut
Inzwischen sind Harry und Meghan mit ihren Kindern langfristig nach Großbritannien zurückgekehrt und haben - wenig überraschend - ihr Wehklagen nach Security erneut angestimmt. Vor allem seine Kinder, den siebenjährigen Archie und die fünfjährige Lilibet, will Prinz Harry als frisch in England eingeschulte Minderjährige beschützt wissen. Derzeit setzen die Sussexes auf aus eigener Tasche bezahlte Bodyguards, bis es eine Entscheidung seitens Ravec gibt - und plötzlich, wie von Zauberhand, sorgt ein Zwischenfall an der Schule der Sussex-Kinder für neuen Wirbel.
Prinz Harry und Meghan Markle toben vor Wut - und lösen Empörung mit Vergleich aus
Ende September wurden an der Bildungseinrichtung, die Archie und Lilibet besuchen, unbefugte Personen bemerkt, die wenig später als Paparazzi entlarvt wurden. Das Sicherheitsteam der Sussexes stufte den Vorfall umgehend als sicherheitsrelevant ein und übermittelte die gesammelten Informationen an das zuständige Entscheidungsgremium Ravec, das über den Personenschutz für die Familie befindet. Prinz Harry und Meghan Markle platzte sofort der Kragen: Über einen Sprecher tobten die Sussexes nach dem Sicherheitsvorfall empört drauflos und zogen dabei einen Vergleich, der seinerseits Zoff auslöste. Ein Sprecher des Paares erklärte, es bestehe "ein gewaltiger Unterschied zwischen legitimer Medienarbeit und Fotografen, die den Umkreis einer Schule ablaufen, stehenbleiben, um auf das Gelände zu schauen, und Kinder bei ihrem Alltag beobachten".
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Wörtlich hieß es in dem Statement der Sussexes weiter:
- "Das Verhalten der Fotografen in der Nähe einer Schule ist außerordentlich rücksichtslos."
- "Es ist schon besorgniserregend genug, dass gewisse europäische Paparazzi offenbar nicht bereit sind, die Privatsphäre von Kindern in der Schule zu respektieren."
- "Doch sich unter diesen besonderen Umständen und so kurz nach dem Vorfall auf dem RAF-Flugplatz Fairford auf diese Weise zu verhalten, zeugt von einem außerordentlichen Mangel an Urteilsvermögen."
Damit wurde direkt Bezug darauf genommen, dass die Schule nicht nur von den Sussex-Kindern besucht wird, sondern auch von Kindern aus amerikanischen Familien mit Verbindungen zu einer nahe gelegenen US-Militäreinrichtung. Nahe dem von den US-Streitkräften genutzten Stützpunkt RAF Fairford waren wenige Tage zuvor fünf Männer unter Terrorverdacht verhaftet worden, inzwischen sind sie unter Auflagen auf freiem Fuß.
Sussexes am Pranger: Wollen Harry und Meghan mit Übertreibung Polizeischutz erzwingen?
Dass Prinz Harry und Meghan Markle den Vorfall an der Schule ihrer Kinder, bei dem niemand zu Schaden kam, mit einem potenziellen Terroranschlag an einer US-Luftwaffenbasis in Großbritannien gleichsetzten, löste massive Empörung aus. Königshaus-Experten reagierten mit scharfer Ablehnung auf diesen Vergleich. Der Vorwurf: Die Sussexes instrumentalisierten den Vorfall gezielt, um ihre Forderung nach staatlich finanziertem Polizeischutz durchzusetzen. Meghan hält sich seit Ende August 2026 mit Harry und den Kindern in Großbritannien auf – und die Familie macht offenbar keine Anstalten, den Druck auf die zuständigen Behörden zu verringern. Eine Entscheidung über den vom Steuerzahler bezahlten Personenschutz rund um die Uhr steht laut "The Sun" kurz bevor. Seit ihrer Großbritannien-Rückkehrteilte die Herzogin von Sussex mehrere Familienfotos auf Instagram, und ein Besucher fotografierte sie bei einem Pub-Besuch in den Cotswolds zusammen mit Ellen DeGeneres. Von einem Leben im Verborgenen kann also kaum die Rede sein.
"Grenzt an Schamlosigkeit" – Ex-Polizeichef zerlegt den Fairford-Vergleich
Dai Davis, einst verantwortlich für den Personenschutz der Königsfamilie bei der Metropolitan Police, fand deutliche Worte für das Vorgehen der Sussexes. Den Vorfall mit den Fotografen nannte er schlicht "Unsinn". Paparazzi stellten kein Sicherheitsproblem dar, sondern seien schlicht zu erwarten – und für jedes kompetente Schutzteam problemlos zu handhaben. "Es gibt keinen Vergleich zu Fairford. Das grenzt an Schamlosigkeit, ist aber gleichzeitig auch lächerlich", so Davis.
Auch der Königshaus-Autor Robert Jobson sieht hinter dem Vorgehen ein klares Kalkül. "Es ist eine berechnete und zynische Strategie, um ihre Sicherheit von der Öffentlichkeit bezahlen zu lassen", erklärte er. Je häufiger die Sussexes solche Vorfälle öffentlich machten, desto schwieriger werde es für das Entscheidungsgremium Ravec, den Schutz zu verweigern.
Herzogin Meghan und Prinz Harry ständig in Gefahr? Diese Vorfälle werfen Fragen auf
Der Fairford-Vergleich reiht sich in eine mittlerweile beachtliche Serie von Sicherheitsvorfällen ein, die das Paar öffentlich gemacht hat – und die von Kritikern regelmäßig als übertrieben eingestuft werden. Im Mai 2023 sorgten Harry und Meghan für Spott, als sie eine angeblich "beinahe katastrophale Verfolgungsjagd" durch New York schilderten, die zwei Stunden gedauert haben soll. Sowohl die Polizei als auch ihr eigener Taxifahrer widersprachen dieser Darstellung. Im vergangenen Jahr tauchte zudem ein Video auf, das eine sogenannte "fixierte Person" in unmittelbarer Nähe von Harry bei einer WellChild-Veranstaltung zeigte. Und erst vor wenigen Wochen begründeten die Sussexes einen Schulwechsel ihrer Kinder mit Verkehrsstaus auf dem Schulweg, die sie als Sicherheitsrisiko einstuften. Ex-Polizeichef Davis bilanzierte trocken, sämtliche bisherigen Vorfälle beliefen sich auf "rein gar nichts".
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loc/news.de/dpa/stg
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