Wegen Prinz Harry und Meghan Markle: Ignorieren ist keine Option mehr - Prinzessin Kate und Prinz William müssen umdenken
Die Zeiten, als der Royals-Zoff einen Ozean entfernt war, sind für Prinzessin Kate und Prinz William vorbei: Nach der Rückkehr von Prinz Harry und Meghan Markle muss das britische Thronfolgerpaar notgedrungen umdenken.
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
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- Prinz William und Prinzessin Kate müssen nach der Sussex-Rückkehr umdenken
- Prinz Harry und Meghan Markle nicht mehr zu ignorieren - was unternimmt das Thronfolgerpaar?
- Nächste Bewährungsprobe bei den Royals rückt bereits näher
Das Schicksal hat es gut gemeint mit Prinz William: Mit Prinzessin Kate hat der britische Thronfolger seine große Liebe längst gefunden und zu seiner Ehefrau gemacht, gemeinsam hat das Paar drei entzückende Kinder in die Welt gesetzt und damit den Fortbestand der britischen Monarchie gleich mit gesichert. Der Erstgeborene, Prinz George, hat mit seinen 13 Jahren inzwischen ein neues Kapitel aufgeschlagen und besucht nun das Eton-Internat, für den Prinzen und die Prinzessin von Wales geht derweil der royale Alltag weiter. Doch die Idylle im Palast wird seit einigen Wochen unsanft ins Ungleichgewicht gebracht, denn ein Störfaktor, der die vergangenen Jahre einen Ozean entfernt war, ist nun zurück in Großbritannien und damit in unmittelbarer Nähe von William und Kate.
Prinz William und Prinzessin Kate nach jahrelanger Stille mit wiederkehrendem Sussex-Problem konfrontiert
Die Rede ist von Prinz Harry und Meghan Markle, Williams jüngerem Bruder und dessen Ehefrau, die sich nach sechs Jahren im selbstgewählten kalifornischen Exil urplötzlich die Rückkehr in Prinz Harrys Heimatland vollzogen haben. Prompt kam es zu Unruhe im Palast, sah sich doch König Charles III. nach der Heimkehr seines jüngeren Sohnes genötigt, in einem offiziellen Statement klarzustellen, dass Harry und Meghan auch weiterhin als Privatpersonen behandelt werden und nicht auf eine Rückkehr zu Vollzeit-Pflichten im Namen der Krone hoffen dürften.
Prinz William geht Prinz Harry aus dem Weg - doch wie lange funktioniert die Strategie noch?
Zwar herrscht zwischen Prinz William und Prinz Harry weiterhin eisige Funkstille, doch der Thronfolger und Prinzessin Kate müssen sich wohl oder übel mit der neuen Situation arrangieren: Die Sussexes sind plötzlich wieder geografisch ganz nah am Palast und somit nicht mehr zu ignorieren. Wie das "People"-Magazin zusammenfasst, gibt es keinerlei direkten Kontakt zwischen den Brüdern. Solange die Sussexes im sonnigen Kalifornien lebten, ließ sich der Familienstreit leichter auf Distanz halten. Damit ist es nun vorbei. Das Sussex-Problem "hat sich vergrößert", beschreibt ein Palastinsider die veränderte Lage. "Als [Prinz Harry und Meghan Markle] in Kalifornien waren und man durch den Spiegel schaute, konnte man es nicht so gut sehen – aber jetzt ist es direkt vor ihnen."
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Prinz Harry hat wiederholt seinen Wunsch nach einer Aussöhnung mit seinem Bruder geäußert. Doch im Umfeld von Thronfolger William und Prinzessin Kate heißt es, die Verletzungen säßen nach wie vor tief. "Es war sehr hart für sie, und ich würde es William nicht verübeln, vorsichtig zu sein", sagt eine palastnahe Quelle. Die Königliche Historikerin Amanda Foreman formuliert es so: "Im Moment hat sich der heiße Krieg in einen sehr, sehr kalten Krieg verwandelt."
Prinzessin Kate und Prinz William machen nach der Sussex-Rückkehr gute Miene zum bösen Spiel
William und Kate begegnen der neuen Situation mit der bewährten royalen Devise: Ruhe bewahren und weitermachen. "Sie betrachten es als Nebenschauplatz und als alte Geschichte", sagt Royal-Autor Simon Vigar gegenüber "People". Doch Experten bezweifeln, dass sich die Strategie des Ignorierens auf Dauer durchhalten lässt. "Es wird unglaublich kräftezehrend sein", warnt Historikerin Foreman. "Sie werden ständig über die Schulter blicken müssen." Zudem seien unangenehme Fragen unvermeidlich: "Wann versöhnst du dich mit deinem Bruder?" Auch Russell Myers sieht wachsenden Druck: "William und Catherine können zwar betonen, dass ihr Fokus auf ihrer eigenen Familie liegt – aber es wird Erwartungen geben, wie sie künftig mit Harry und Meghan umgehen."
Nächste Bewährungsprobe rückt näher: Wie wird das royale Weihnachtsfest nach der Sussex-Rückkehr?
Die Sussexes haben offenkundig nicht vor, sich zu verstecken: Meghan wurde kurz nach dem Umzug im Soho Farmhouse in Oxfordshire gesichtet, und am 13. September teilte sie Aufnahmen der Familie beim Landspaziergang, Pfützenspringen und am Kaminfeuer – ein erster Einblick in ihr neues britisches Leben. Prinz Harry möchte, dass Archie und Lilibet seine britischen Wurzeln kennenlernen, während Herzogin Meghan unter anderem Schauspielangebote sondiert und für ihre Karrierepläne offenbar sogar die Trennung von Ehemann und Kindern erwägt.
Unweigerlich drängt sich die Frage auf, ob sich die Familien an Weihnachten in Sandringham begegnen könnten – und ob George, Charlotte und Louis eine Beziehung zu ihren Cousins aufbauen werden. "Das Vertrauen ist zerbrochen", sagt die frühere Pressesprecherin von Queen Elizabeth, Ailsa Anderson. "Hoffen wir, dass es nicht vollständig zerbrochen ist." Royal-Autor Vigar bringt einen möglichen Wendepunkt ins Spiel: Der 30. Todestag von Prinzessin Diana im Jahr 2027 könnte Anlass für eine Annäherung bieten. "Diana hätte das alles gehasst und ihre Köpfe zusammengestoßen", ist er überzeugt.
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