Prinz George in Eton: Neubeginn mit Mama Kate und Papa William - das steht dem Teenie-Prinzen bevor

Für Prinz George hat ein wegweisendes neues Kapitel begonnen: Der älteste Sohn von Thronfolger Prinz William ist jetzt offiziell Schüler im Eton-Internat. Mit Papa und Mama Prinzessin Kate wagte der 13-Jährige den großen Schritt.

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Ein großer Tag für Prinz George: Der 13-Jährige wird an seinem ersten Schultag im Eton-Internat von seinen Eltern Prinzessin Kate und Prinz William begleitet. (Foto) Suche
Ein großer Tag für Prinz George: Der 13-Jährige wird an seinem ersten Schultag im Eton-Internat von seinen Eltern Prinzessin Kate und Prinz William begleitet. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Adrian Dennis

Für viele Royals-Fans mag es sich so anfühlen, als sei es erst gestern gewesen, als Prinzessin Kate und Prinz William im Juli 2013 mit ihrem erstgeborenen Sohn Prinz George als frischgebackene Eltern aus dem St. Mary's-Krankenhaus traten und der Welt den künftigen britischen König vorstellten - doch inzwischen ist das selig in Mama Kates Armen schlummernde Baby ein junger Mann geworden, der am 8. September 2026 ein neues Kapitel aufschlug: Für Prinz George beginnt jetzt am renommierten Eton-Internat in der Grafschaft Berkshire der Ernst des Lebens.

Prinz George als Eton-Schüler: Mama Kate und Papa William leisten Beistand am ersten Schultag

An seinem ersten Schultag in Eton bekam Prinz George seelische und moralische Unterstützung seiner Eltern: Am Dienstagvormittag traf der 13-jährige Prinz mit Prinz William und Prinzessin Kate am traditionsreichen Eton College ein – bei strömendem Regen, der die historische Kulisse in ein graues Nass tauchte.

Sichtlich nervöser Prinz George beginnt neues Kapitel als Internatsschüler

Prinz George trat mit seinem Eltern durch den Torbogen unter dem Lupton's Tower, dem Uhrenturm aus dem 16. Jahrhundert, und überquerte das Kopfsteinpflaster des Innenhofs. Auf Höhe der bronzenen Statue von Schulgründer Heinrich VI. blieben sie stehen, um Schulleiter Simon Henderson sowie dem Vorsitzenden des Schulvorstands, Sir Nicholas Coleridge, empfangen die Hand zu reichen. Die Thronfolgerfamilie durchquerte zügig den sogenannten School Yard, den ältesten Innenhof der Schule und wurde dort von Henderson und Coleridge empfangen. Schulleiter Henderson begrüßte den sichtlich aufgeregten Teenager mit einem Lächeln und den Worten: "George, willkommen, viel Glück, genieß es."

Prinzessin Kate und Prinz William begleiten ihren Ältesten in seinen neuen Lebensabschnitt

Der Fototermin war bewusst eine halbe Stunde vor dem Eintreffen der übrigen Neuzugänge angesetzt worden – weniger als Sonderbehandlung für den künftigen König, sondern vor allem zum Schutz der Privatsphäre seiner Mitschüler. Prinz Georges Vater Prinz William präsentierte sich im dunklen Anzug, während Prinzessin Kate ein elegantes dunkelgrünes Kleid und Absatzschuhe trug und einen großen Regenschirm über sich hielt. Vater und Sohn marschierten derweil ohne Schirm durch den Platzregen – George im dunklen Blazer mit Hemd, Krawatte und Chinos zu braunen Wildlederschuhen.

Besonders berührend: Als Schulleiter Henderson die Familie schließlich ins Trockene bat, legte Mama Kate ihrem ältesten Sohn beschützend den Arm auf den Rücken, bevor sich die Tür hinter ihnen schloss. Trotz sichtlicher Nervosität auf beiden Seiten herrschte durchweg gute Stimmung – auch wenn der prasselnde Regen jedes Gespräch übertönte.

Prinz George setzt royale Familientradition fort und besucht renommiertes Internat

Mit seinem Wechsel nach Eton setzt Prinz George eine royale Familientradition fort. Sein Vater William begann dort 1995 seine Schulzeit, begleitet damals noch von beiden Elternteilen Charles und Diana sowie dem jüngeren Bruder Harry, der später ebenfalls in Eton landete. Ironischerweise war es für die Royals damals ein Bruch mit der Tradition – über Generationen hinweg wurden Thronfolger von Hauslehrern unterrichtet, statt mit Gleichaltrigen die Schulbank zu drücken.

Wie die Zeit vergeht! Fast auf den Tag genau 31 Jahre vor seinem ältesten Sohn Prinz George erlebte Prinz William Anfang September 1995 seinen ersten Schultag in Eton. (Foto) Suche
Wie die Zeit vergeht! Fast auf den Tag genau 31 Jahre vor seinem ältesten Sohn Prinz George erlebte Prinz William Anfang September 1995 seinen ersten Schultag in Eton. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | John Stillwell

Die 1440 von König Heinrich VI. gegründete Schule kann auf eine beeindruckende Absolventenliste verweisen: Neben William und Harry besuchten auch König Leopold III. von Belgien und Dianas Bruder Charles Spencer das College. Aus nicht-royalen Reihen zählen 20 britische Premierminister zu den ehemaligen Schülern – darunter Boris Johnson und David Cameron – sowie Schauspieler wie Eddie Redmayne, Tom Hiddleston und Damian Lewis.

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Das erwartet Prinz George als Internatsschüler in Eton

Das Internatsleben in Eton ist nach einem Haussystem organisiert, das unweigerlich an die Harry-Potter-Welt in Hogwarts erinnert: 25 Wohnhäuser beherbergen jeweils rund 55 Schüler, elf pro Jahrgang. Sämtliche Internatsschüler – George eingeschlossen – bekommen vom ersten Tag an ein eigenes Zimmer. Die Prinzen William und Harry wohnten seinerzeit beide im Manor House, doch der Kensington-Palast hat sich entschieden, Georges Hausnamen nicht öffentlich zu machen.

Für den jungen Prinzen ist es bereits die vierte Schule. Angefangen hat alles an der Westacre Montessori School in Norfolk, als sein Vater William noch als Rettungspilot arbeitete. Es folgten die Thomas's Battersea in London und ab 2022 die Lambrook School in Berkshire, wo George gemeinsam mit seinen Geschwistern Prinzessin Charlotte und Prinz Louis lernte und bereits regelmäßig über Nacht blieb – als Vorbereitung auf Eton. Ein entscheidender Pluspunkt der neuen Schule: Die Forest Lodge in Windsor, das Zuhause der Familie, liegt nur rund 16 Autominuten entfernt.

Prinz George trägt in Eton Frack statt Freizeitklamotten

Noch am Ankunftstag tauscht Prinz George seine Alltagskleidung gegen eine der wohl markantesten Schuluniformen der Welt: schwarzer Frack, Weste, Nadelstreifenhose und ein steifer weißer Kragen. Selbst die Preise sind bekannt – allein der Frack schlägt mit 165 Pfund zu Buche. Der jeweilige Rang eines Schülers lässt sich an unterschiedlichen Kragenformen ablesen.

Mindestens ebenso streng wie die Kleiderordnung ist die Handypolitik. Seit 2024 gilt für Erstjahresschüler ein komplettes Smartphone-Verbot. Stattdessen erhalten die Jungen schlichte Tastentelefone ohne Internetzugang, mit denen sie außerhalb des Unterrichts telefonieren und Nachrichten schreiben dürfen.

Wer gegen die Regeln verstößt, muss mit kreativen Konsequenzen rechnen: Zu den Disziplinarmaßnahmen gehören laut "Hello!" das Abschreiben lateinischer Gedichte oder Gartenarbeit wie Unkrautjäten. Willkommen im Jahr 2026 – mit Erziehungsmethoden aus dem 15. Jahrhundert.

So wird Prinz George in Eton vor der neugierigen Außenwelt geschützt

Rund um das Schulgelände in der Grafschaft Berkshire wurden seit dem Sommer Schilder mit Fotografierverboten aufgestellt. Zusätzlich wird die Öffentlichkeit aufgefordert, die Fußwege nicht zu verlassen. Hinter den Kulissen sorgen Personenschützer in Zivilkleidung für Georges Sicherheit – so wie schon bei seinem Vater, dessen Bodyguards sich damals unauffällig unter die Schulgemeinschaft mischten.

Die eigentliche Herausforderung liegt allerdings woanders. Royal-Kommentatorin Kinsey Schofield sagte gegenüber "Page Six": "Die größte Herausforderung werden nicht die Noten sein und auch nicht die Frage, ob er Freunde findet. Es wird darum gehen, Prinz Georges Privatsphäre mit der Realität in Einklang zu bringen, dass jeder Mitschüler TikTok hat." William und Harry erlebten ihre Eton-Jahre noch ohne soziale Medien – "George wird diesen Luxus nicht haben." Immerhin: Drohnen und Smartphone-Kameras beschäftigen heute auch die Sicherheitskräfte weit mehr als in den Neunzigern.

Prinzessin Kate und Prinz William geben Unsummen für Prinz George aus

Günstig ist das neue schulische Zuhause des künftigen Königs nicht: Die jährlichen Schulgebühren belaufen sich auf umgerechnet rund 75.700 Euro. Dafür bietet Eton ein Betreuungsverhältnis von sieben Schülern pro Lehrkraft sowie erstklassige Einrichtungen für Sport, Musik und Theater. Prinz George, der als begeisterter Sportler gilt, dürfte davon profitieren. Er soll Talent im Triathlon und Segeln zeigen und von Flugzeugen fasziniert sein. Neben klassischen Sportarten wie Rugby und Fußball pflegt die Schule auch eigenwillige Traditionen wie das berühmte "Eton Wall Game".

William und Kate haben deutlich gemacht, wie dankbar sie dafür sind, dass Medien und Öffentlichkeit ihren drei Kindern bisher ein weitgehend normales Aufwachsen ermöglicht haben. Ihr Wunsch: Dass dies auch in den kommenden fünf Jahren in Eton so bleibt. Aus dem kleinen Jungen von einst wird langsam ein junger Mann – abseits der Kameras.

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