König Charles III. gibt Statement ab: Briten-Monarch bricht sein Schweigen zu Prinz Harry und Meghan Markle

Nach der Rückkehr von Prinz Harry und Meghan Markle nach Großbritannien bricht König Charles III. sein Schweigen. In einem offiziellen Statement räumt der Monarch endgültig Zweifel aus, wie es mit seinem Sohn und seiner Schwiegertochter weitergeht.

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König Charles III. hat sich nach der Rückkehr seines Sohnes Prinz Harry nach Großbritannien genötigt gefühlt, einige Unklarheiten aus der Welt zu schaffen. (Foto) Suche
König Charles III. hat sich nach der Rückkehr seines Sohnes Prinz Harry nach Großbritannien genötigt gefühlt, einige Unklarheiten aus der Welt zu schaffen. Bild: picture alliance/dpa/AP POOL | Matt Dunham

Die überraschende Rückkehr von Prinz Harry und Meghan Markle nach Großbritannien hat in der Adelswelt große Wellen geschlagen - das britische Königshaus hielt sich mit offiziellen Stellungnahmen zur Kehrtwende der Sussexes zurück. Nun bricht jedoch Harrys Vater König Charles III. sein Schweigen und beseitigt mit einem Statement sämtliche Unklarheiten darüber, welche Rollen sein jüngerer Sohn und seine Schwiegertochter nach ihrem Umzug ins Königreich übernehmen und welchen Status die Sussexes künftig im Gefüge der Monarchie genießen.

König Charles III. bricht sein Schweigen zu Prinz Harry und Meghan Markle und räumt Zweifel aus

Die von König Charles III. am 7. September 2026 veröffentlichte Stellungnahme kommt einer unmissverständlichen Botschaft an sämtliche relevanten Stellen in Großbritannien gleich: Prinz Harry und Herzogin Meghan sind und bleiben auch nach ihrer Großbritannien-Rückkehr keine arbeitenden Mitglieder der königlichen Familie. In einem offiziellen Schreiben an Regierungsvertreter, das Militär sowie die Lord Lieutenants – die persönlichen Repräsentanten des Monarchen in den Grafschaften – stellte der Monarch den Status des Paares nach dessen Rückkehr ins Vereinigte Königreich klar.

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Die Anweisung lässt keinen Interpretationsspielraum: Die "Königliche Hoheit"-Titel des Herzogs und der Herzogin von Sussex ruhen weiterhin und dürfen nicht verwendet werden. Beide sollen als Privatpersonen behandelt werden. Das Schreiben sei verschickt worden, "um Zweifel oder Verwirrung zu vermeiden", heißt es darin. Dass eine solche Klarstellung überhaupt nötig wurde, spricht Bände über die Unruhe, die Harrys und Meghans plötzliche Rückkehr nach Großbritannien offenbar ausgelöst hat.

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Verschickt wurde das Dokument im Auftrag des Königs von Lord Benyon, dem Lord Chamberlain – also dem ranghöchsten Vertreter des königlichen Haushalts. Adressiert war es an ausgewählte hochrangige Empfänger in Regierung, Militär und den 98 Lord Lieutenancies im gesamten Vereinigten Königreich. Der Brief betont, dass sich am bisherigen Status der Sussexes nichts ändere. Ihre wohltätigen Aktivitäten seien "eine persönliche Angelegenheit" und würden "in ihrer privaten Eigenschaft" ausgeübt. Ihre Position entspreche der von "Privatpersonen mit kommerziellen und gemeinnützigen Interessen".

Sämtliche Anfragen offizieller Stellen zu Höflichkeitsformen gegenüber dem Paar – insbesondere wenn öffentliche Gelder betroffen sein könnten – sollen an den Buckingham-Palast gerichtet werden. Jegliche Korrespondenz und Verwaltungsfragen gehen direkt an das eigenständige Büro der Sussexes, das weiterhin unabhängig vom königlichen Haushalt operiert.

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Aus Palastkreisen wurde betont, dass das Schreiben "in vollem Einklang" mit den erklärten Wünschen der Sussex-Familie stehe, im Vereinigten Königreich als Privatpersonen zu leben. Grundlage bleibt die sogenannte Sandringham-Vereinbarung, die nach wie vor Bestand habe. Dieses Abkommen geht auf den Januar 2020 zurück, als Harry und Meghan ihren Rückzug von repräsentativen Aufgaben im Dienst der Krone vollzogen. Damals legten sie ihre Rolle als arbeitende Royals nieder – eine Entscheidung, die ihnen im Gegenzug finanzielle Unabhängigkeit und den Schutz ihrer Privatsphäre ermöglichte. Der Brief des Lord Chamberlain stellt nun ausdrücklich fest, dass diese Sonderstellung "weiterhin vollständig respektiert" werde. Vertreter des Palastes unterstrichen zudem, der Inhalt des Schreibens enthalte nichts Neues oder Kontroverses – er mache lediglich "die fortbestehende Position zum Wohle aller Beteiligten" deutlich.

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So routiniert der Inhalt des Schreibens auch klingen mag – allein die Tatsache, dass es verschickt werden musste, offenbart das Ausmaß der Verunsicherung, die Harrys und Meghans unvermittelte Rückkehr nach Großbritannien ausgelöst hat. Offenbar gingen beim Palast zahlreiche Anfragen ein, wie mit dem Paar offiziell umzugehen sei. Pikant dabei: In den Wochen vor dem Schreiben hatten Vertraute der Sussexes wiederholt gegenüber ausgewählten Medien durchblicken lassen, dass das Paar verstärkt wohltätige Aktivitäten in Großbritannien plane. Das dürfte die Verwirrung bei Behörden und Institutionen zusätzlich befeuert haben. Manche Beobachter dürften das Schreiben daher auch als gezielten Versuch werten, dem Paar unmissverständlich seine Grenzen aufzuzeigen. Der Palast selbst betonte hingegen, es handle sich lediglich um eine sachliche Darstellung der bestehenden Verhältnisse.

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In Sachen Personenschutz verweist das königliche Schreiben Anfragen an die jeweils zuständigen Polizeibehörden. Damit ist allerdings nur das Tagesgeschäft geregelt – die grundsätzliche Frage, welchen Schutz Prinz Harry und Herzogin Meghan in Großbritannien erhalten, bleibt weiterhin offen. Denn der übergeordnete Rahmen für die Sicherheitsvorkehrungen fällt in die Zuständigkeit des sogenannten Ravec – des Exekutivkomitees zum Schutz von Royals und öffentlichen Persönlichkeiten. Wie dieses Gremium die Lage nach der Rückkehr des Paares neu bewertet, ist bislang ungeklärt.

Auch zur Reichweite des Schreibens hielten sich Palastvertreter bedeckt. Wie viele Empfänger es genau erreichte, wollte man nicht beziffern – lediglich, dass es sich um "einige wenige Ausgewählte auf angemessener Hierarchieebene" handle. Allein die Zahl der Lord Lieutenancies im Vereinigten Königreich beläuft sich auf 98.

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