Prinz Harry und Meghan Markle: Royals-Experte warnt vor "Albtraum"-Sussexes als Gefahr fürs Königshaus
Prinz Harry und Meghan Markle sind wieder in Großbritannien - doch auch ohne Rückkehr zu ihren royalen Pflichten stellen die Sussexes für das britische Königshaus eine nicht zu kontrollierende Gefahr dar, wie ein Royals-Experte warnt.
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
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- Prinz Harry und Meghan Markle als "Albtraum" für das britische Königshaus
- Zurückgekehrte Exil-Royals entziehen sich der Kontrolle des Palastes
- Royals-Experte warnt: Stehlen Harry und Meghan den Vollzeit-Royals künftig gezielt das Rampenlicht?
Diese Wendung hatte in der Adelswelt niemand auf dem Zettel: Prinz Harry und Meghan Markle sind nach sechs Jahren in Kalifornien überraschend nach Großbritannien zurückgekehrt - und das nicht nur als Kurzzeit-Touristen, sondern allem Anschein nach längerfristig. Kaum war aus dem Lager der Sussexes durchgesickert, dass der jüngere Sohn von König Charles III. und seine Ehefrau ihren Wohnsitz in Prinz Harrys Heimatland zurückverlegen wollen, war das Herzogenpaar bereits in England gelandet - im Schlepptau die beiden Kinder Archie und Lilibet, die bereits ab Herbst 2026 britische Schulen besuchen sollen.
Prinz Harrys Rückkehr in seine Heimat wird zum Albtraum für das Königshaus
Unter Royals-Experten wurde daraufhin wild spekuliert, welche Hintergründe die plötzliche Rückkehr der Exil-Royals haben könnte. Nun klingen auch warnende Worte an: Dem Adels-Kommentator Richard Fitzwilliams zufolge drohe dem britischen Königshaus nach Harrys und Meghans Umzug nach Europa ein wahrer Albtraum.
Für den Palast stellen die Sussexes demnach eine nicht zu kontrollierende Gefahr dar, da die Rückkehrer zwar ihren Wohnsitz nach Großbritannien verlegt haben, jedoch weiterhin keine offiziellen Pflichten im Namen der Krone wahrnehmen wollen. Mit anderen Worten: Harrys und Meghans Terminplan entzieht sich der Kontrolle des Königshauses, weshalb die Sussexes den Vollzeit-Royals jederzeit in die Parade fahren könnten.
Royals-Experte warnt vor Prinz Harry und Herzogin Meghan als "unkontrollierbare Gefahr" für das Königshaus
Richard Fitzwilliams befürchtete in seinen Ausführungen gegenüber "Fox News Digital", der Königssohn und seine Gattin könnten künftig mit royalen Terminen konkurrieren und König Charles III. und Co. die mediale Aufmerksamkeit stehlen: "Der Albtraum für den Palast ist, dass sie nicht kontrolliert werden können." Terminüberschneidungen würden vermutlich dazu führen, dass offizielle royale Engagements von den Aktivitäten der Sussexes überschattet werden.
Das Problem liegt in der Natur des royalen Kalenders: Offizielle Termine werden weit im Voraus geplant. Die Sussexes hingegen agieren frei und ungebunden. "Hier wird es wahrscheinlich zu zahlreichen Kollisionen kommen, und das wird die Faszination für die Sussexes nur weiter befeuern", so Fitzwilliams.
Auch Fitzwilliams' Kollegin Kinsey Schofield, Moderatorin des YouTube-Formats "Kinsey Schofield Unfiltered", verdeutlicht das Dilemma: Der Buckingham-Palast habe "sehr wenig Kontrolle" über die öffentlichen und kommerziellen Aktivitäten der zurückkehrenden Sussexes. Da Harry und Meghan nicht mehr im Auftrag des Königs arbeiten, müsse der Palast weder Meghans Interviews noch ihre Auftritte, Instagram-Beiträge oder geschäftlichen Projekte genehmigen. Doch ganz so einfach ist die Rechnung nicht. "Harry ist immer noch der Sohn des Königs und Meghan ist immer noch die Herzogin von Sussex – eine Verbindung zur Monarchie ist also unvermeidlich", betonte Schofield. Das Paar könne völlig eigenständig agieren und profitiere dennoch von dem gewaltigen öffentlichen Interesse, das allein durch Prinz Harrys Abstammung existiere. Eine Konstellation, die dem Palast kaum Handlungsspielraum lässt.
Wie nah kommen Herzogin Meghan und Prinz Harry der Königsfamilie nach dem Umzug?
Schofield machte allerdings deutlich, dass diese Freiheit ihren Preis hat. "Der Palast kann nicht kontrollieren, was [Prinz Harry und Meghan Markle] tun, aber er kann den Zugang zur Institution kontrollieren", erklärte sie. Konkret entscheide der Palast darüber, wie viel Nähe das Paar zu arbeitenden Royals, königlichen Residenzen und offiziellen Anlässen bekomme – darin liege nach wie vor ein erhebliches Druckmittel.
Herzogin Meghan kehre zwar ohne die Einschränkungen des Palastes zurück, aber eben auch ohne dessen Schutzschirm. "Man bekommt nicht das eine, ohne das andere zu verlieren", so Schofield. Es gebe keine royale Kommunikationsabteilung mehr, die verpflichtet wäre, das abtrünnige Paar zu verteidigen, keinen königlichen Sicherheitsdienst und keinen garantierten Platz bei bedeutenden royalen Veranstaltungen. Viele der einstigen Privilegien seien schlicht verschwunden.
Prinz Harry und Meghan Markle hebeln Queen Elizabeths knallharte Entscheidung aus
Royals-Kommentatorin Kinsey Schofield zog eine direkte Parallele zur Vergangenheit: Die aktuelle Lage entspreche im Kern genau jenem Dilemma, das die verstorbene Queen Elizabeth II. zu vermeiden versuchte. 2020, als ihr Enkel Harry seine Ausstiegspläne kundtat, hatte die Königin ein Hybridmodell abgelehnt, das Harry und Meghan finanzielle Unabhängigkeit bei gleichzeitiger Ausübung offizieller Pflichten ermöglicht hätte. "Meghan kann enormes Interesse genießen, weil sie in die Königsfamilie eingeheiratet hat, ohne sich wie ein Royal verhalten oder arbeiten zu müssen", fasste Schofield zusammen.
Erschwerend kommt ein massives Vertrauensdefizit hinzu. Prinz Harry veröffentlichte vor einigen Jahren in seinen Memoiren "Spare" private Familiengespräche, und das Paar legte in der Netflix-Dokuserie sowie in Interviews interne royale Beziehungen offen. "Diese Geschichte verschwindet nicht einfach, nur weil sie wieder in Großbritannien leben", warnte Schofield. Palastmitarbeiter dürften daher besonders wachsam sein.
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loc/news.de/stg
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