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Prinz Harry: Dem Vergessen preisgegeben! Streicht ihm die Queen das Erbe?

Offiziell firmiert Prinz Harry noch als Herzog von Sussex - doch die Rufe, dem abtrünnigen Prinzen auch noch seine letzten Titel und sogar sein Erbe abzunehmen, werden immer lauter. Ist Harrys Schicksal besiegelt?

Wird Prinz Harry bald ohne royale Titel und ohne Erbe dastehen? Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Victoria Jones

Als Harry Mountbatten-Windsor würde Prinz Harry vermutlich kaum einen Blumentopf gewinnen - kaum verwunderlich also, dass der offiziell vom britischen Königshaus getrennte Ex-Royal viel lieber als Herzog von Sussex in der Öffentlichkeit auftritt und seinen Herzogentitel entgegen anderslautender Versprechungen Queen Elizabeth II. gegenüber dafür nutzt, um sein Konto nach dem Megxit aufzufüllen. Doch die Forderungen, Prinz Harry nicht nur seinen Titel, sondern auch sein royales Erbe zu entziehen, werden immer lauter!

Prinz Harry in der Schusslinie: Ist der Herzog von Sussex bald Titel und Erbe los?

Mehrere Adelsexperten, die sich in der britischen Presse immer wieder zu aktuellen Royals-Themen äußern, machten nun ihrem Frust darüber Luft, wie Prinz Harry die Privilegien als Teilzeit-Royal schamlos ausnutzt. Die Forderungen sind deutlich: Weg mit dem royalen Titel, weg mit den königlichen Vorzügen und kein Wort mehr über Harrys Vergangenheit als Prinz und seinen Platz in der britischen Thronfolge!

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zurück Weiter Prinz Harry und Meghan auf ihren offiziellen Hochzeitsfotos. (Foto) Foto: Alexi Lubomirski/Kensington Palace/AP/dpa Kamera

Nach dem aufsehenerregenden Enthüllungen und Anschuldigungen, die Prinz Harry und seine Ehefrau Meghan Markle gegen das Königshaus erhoben, liegt der Wunsch vieler Sympathisanten der Monarchie nahe, dem abtrünnigen Prinzen jedwede Privilegien zu entziehen. Prinz Harry wäre es dann nicht mehr möglich, aus seinem "Herzog von Sussex"-Titel Geld zu machen und Herzogin Meghan müsste wohl oder übel ebenfalls unter ihrem Mädchennamen Meghan Markle auftreten.

Kein Herzog von Sussex mehr? Titel-Entzug käme Prinz Harrys Wünschen entgegen

In gewisser Weise käme dies dem Wunsch Prinz Harrys nach mehr Privatsphäre entgegen: Forderte der jüngere Bruder von Prinz William nach seinem Rückzug aus dem Königshaus nicht selbst, man solle ihn schlicht weg mit "Harry" anreden? Demnach wäre es nur folgerichtig, dass sich der Herzog von Sussex künftig als bürgerlicher Harry Mountbatten-Windsor unters Volk mischt. Alles, was dazu nötig wäre, ist ein Machtwort von Queen Elizabeth II., die Harry seine Adelstitel ein für alle Mal wegnehmen könnte.

Revolte im Palast: Prinz Harry soll enterbt und rausgeworfen werden

Lady Colin Campbell, die seit jeher Insiderinformationen aus dem Königshaus nach außen trägt, behauptete im "Daily Star", es gäbe mehrere Senior-Royals, Palastmitarbeiter und Aristokraten, ja selbst Politiker, die nichts lieber sähen, als dass Prinz Harry und Meghan Markle endgültig aus dem Familienkreis verbannt würden. "Die Menschen haben viel Respekt für die Königin. Niemand möchte eine alte Dame so behandelt sehen, wie es ihr angeblich geliebter Enkel derzeit tut", so die Society-Lady.Allerdings könnte Prinz Harry abermals als lachender Gewinner aus den Querelen hervorgehen: Iain MacMarthanne, seines Zeichens Experte für die englische Verfassung, hält es für höchst unwahrscheinlich, dass Queen Elizabeth II. ein Machtwort spricht und ihren Enkelsohn enterbt. Zu groß seien die Sympathien, die die Königin für ihren Enkel hegt, zudem gäbe es keine historischen Präzedenzfälle, die der Monarchin die Rücknahme des Herzogtitels erleichtern würde.

Prinz Harrys Schicksal ist besiegelt: Er ist nicht mehr als eine "Fußnote der Geschichte"

Dennoch ist nicht ausgeschlossen, dass Prinz Harrys royaler Status im Laufe der Jahre mehr und mehr verblasst. Je mehr Nachkommen Harrys älterer Bruder Prinz William und dessen Kinder Prinz George, Prinzessin Charlotte und Prinz Louis in die Welt setzen, umso weiter werde der Herzog von Sussex in der Thronfolge zurückgedrängt. Somit wäre Prinz Harrys Status als "Niemand" im Königshaus unwiderruflich, so Iain MacMarthanne. "Vielleicht bleibt er ein geschätztes Familienmitglied, aber in der Geschichtsschreibung kann sich Prinz Harry glücklich schätzen, wenn er als bloße Fußnote Erwähnung findet", so MacMarthanne. Bereits in früheren Generationen seien Geschwister von Monarchen nur noch Experten bekannt und im kollektiven Gedächtnis längst in Vergessenheit geraten - ein Schicksal, dem sich auch Prinz Harry nicht entziehen können wird.

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loc/news.de