Wladimir Putin: Nato-General verkündet Siegesplan - und warnt Putin vor Niederlage

Der oberste Nato-Militärbefehlshaber Alexus Grynkewich spricht in Warschau eine unmissverständliche Warnung an den Kreml aus. Sein "Siegesplan" zielt direkt in Richtung von Wladimir Putin. Der Kremlchef dürfte genau zuhören.

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Wladimir Putin führt seit Februar 2022 offen Krieg gegen die Ukraine. (Foto) Suche
Wladimir Putin führt seit Februar 2022 offen Krieg gegen die Ukraine. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin/AP | Alexander Kazakov
  • Wladimir Putin gewarnt - Top-Nato-Kommandeur verkündet "Siegestheorie"
  • Wladimir Putins hybrider Krieg wird immer gefährlicher
  • Donald Trump könnte US-Truppen aus Europa abziehen
  • Nato-Chef warnt davor, Russland zu unterschätzen

Der oberste Militärbefehlshaber der Nato, US-General Alexus Grynkewich, richtet auf einer Sicherheitskonferenz in Warschau eine unmissverständliche Botschaft an Moskau. Grynkewich will seine sogenannte "Siegestheorie" darlegen - ein Konzept, mit dem das Bündnis jede potenzielle Aggression abschrecken und im Ernstfall abwehren will. Zuletzt hatte bereits ein Geheimdienstchef vor einem gewaltsamen Konflikt mit Russland gewarnt.

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Wladimir Putin gewarnt - Top-Nato-Kommandeur will Sieg im Angriffsfall

"Die Siegestheorie des Obersten Alliierten Befehlshabers Europa ist einfach: den Vorteil der Nato aufrechterhalten, der mit den Abschreckungs- und Verteidigungsplänen des Bündnisses übereinstimmt und auf ihnen aufbaut", erklärte sein Sprecher Colonel Martin O'Donnell zuletzt.

Angesichts der "unruhigen und komplexen globalen Sicherheitslage" müssten jetzt die Voraussetzungen geschaffen werden, um Aggressionen abzuwehren "und, falls nötig, im Angriffsfall zu gewinnen", so O'Donnell weiter. Die Warnung in Richtung Wladimir Putin sollte klar sein. Viele neue strategische Details dürfte Grynkewich dabei allerdings nicht preisgeben - die Nato hält ihre konkreten Verteidigungspläne traditionell unter Verschluss.

Wladimir Putins hybrider Krieg wird immer gefährlicher

Der Auftritt des Nato-Oberbefehlshabers erfolgt vor dem Hintergrund einer wachsenden Bedrohung durch russische Sabotage- und Störaktionen gegen westliche Staaten, die die Ukraine im Krieg unterstützen. Westliche Vertreter warnen, dass der Kreml seine sogenannten Hybridangriffe zunehmend rücksichtsloser durchführt, während seine Streitkräfte in der Ukraine nicht vorankommen. Für das Verteidigungsbündnis, dessen Kernaufgabe die Abschreckung eines bewaffneten russischen Angriffs ist, stellt der Umgang mit dieser Art der Kriegsführung eine besondere Herausforderung dar.

Donald Trump könnte US-Truppen aus Europa abziehen

Die zunehmenden russischen Aktivitäten treffen Europa in einem Moment potenzieller Verwundbarkeit. Innerhalb der Allianz wächst die Nervosität vor möglichen Kürzungen der US-Truppenpräsenz auf dem Kontinent. Das Pentagon überprüft derzeit seine Stationierungen in Europa. Europäische Bündnispartner arbeiten bereits mit Hochdruck daran, ihre eigenen Streitkräfte zu stärken. Die Zweifel an der Zuverlässigkeit der Vereinigten Staaten unter US-Präsident Donald Trump haben in den vergangenen Monaten deutlich zugenommen. Vor diesem Hintergrund gewinnt Grynkewichs Auftritt in Warschau zusätzliche Bedeutung - als Signal sowohl an Moskau als auch zur Beruhigung der östlichen Nato-Mitglieder.

Nato-Chef warnt davor, Russland zu unterschätzen

Nato-Generalsekretär Mark Rutte rief die Bündnispartner im vergangenen Monat dazu auf, "ruhig zu bleiben, weiterzumachen und die Ukraine zu unterstützen". Zugleich warnte er davor, Russland zu unterschätzen: "Wir sollten nicht naiv sein was Russland betrifft, aber sie wissen, dass wir stärker sind", so Rutte.

Die Allianz, die nach dem Zweiten Weltkrieg als Gegengewicht zur Sowjetunion gegründet wurde, betont weiterhin ihren ausschließlich defensiven Charakter. Ein Angriff auf Russland stehe nicht zur Debatte, bekräftigt das Bündnis.

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