Wladimir Putin: Brisante Behauptung - Kremlchef heuert Opa (82) an, um Marinekapitän zu töten
War es ein perfider Plan im Sinn von Wladimir Putin? Ein 82-Jähriger rammt in Odessa das Auto eines ukrainischen Marinekapitäns und erschießt ihn - angeblich in dem Glauben, einen Auftrag des eigenen Geheimdienstes auszuführen.
Erstellt von Tobias Rüster - Uhr
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- Wladimir Putin lässt laut Bericht Ukraine-Kapitän ausschalten
- Marinekapitän fällt Anschlag zum Opfer
- Putin-Operationen in der Ukraine mit ahnungslosen Zivilisten
Es klingt wie das Drehbuch aus einem Agententhriller. Ein 82 Jahre alter Mann soll in Odessa einen hochrangigen ukrainischen Marinekapitän getötet haben - offenbar im Rahmen einer von Russland gesteuerten Geheimoperation. Immer wieder werden Wladimir Putin und dem Kreml hybride Angriffe nicht nur in der Ukraine vorgeworfen - zuletzt wurde sogar über mögliche Pläne zur Unterwanderung einer Nato-Grenzstadt spekuliert.
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Wladimir Putin lässt laut Bericht Ukraine-Kapitän ausschalten
Wie "The Sun" berichtet, rammte der Verdächtige zunächst mit seinem Fahrzeug den Wagen des 50-jährigen Offiziers und erschoss ihn anschließend mit einer Pistole. Der mutmaßliche Täter war demnach überzeugt, einen Auftrag des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes SBU auszuführen. Tatsächlich soll die gesamte Operation jedoch aus Moskau orchestriert worden sein. Die britische "Sun" stellt in ihrem Artikel eine direkte Verbindung zu Wladimir Putin her und titelt dramatisch, dass der Kremlchef den mutmaßlichen Täter "engagiert habe". Beweise gibt es dafür allerdings nicht.
Ukraine-Krieg aktuell: Marinekapitän fällt Anschlag zum Opfer
Der Verdächtige reiste den Berichten zufolge eigens aus seiner Heimatstadt Dnipro nach Odesa, um die Tat auszuführen. Dort steuerte er sein Auto gezielt in den Wagen des Marinekapitäns im Stadtbezirk Kyivskyi. Unmittelbar nach der Kollision soll der 82-Jährige eine Pistole gezogen und auf den Offizier gefeuert haben. Die Schüsse trafen den 50-Jährigen demnach zunächst in die Brust und dann in den Hals. Rettungskräfte eilten laut "The Sun" zum Tatort, konnten jedoch nur noch den Tod des Kommandeurs feststellen. Als der mutmaßliche Schütze anschließend versuchte, sich vom Ort des Geschehens zu entfernen, griffen ukrainische Polizeibeamte zu und nahmen ihn fest.
Der tödliche Anschlag war nicht der erste Versuch, den Marinekommandeur auszuschalten. Bereits früher in diesem Jahr hatte es einen Mordanschlag auf den Offizier gegeben, der jedoch fehlschlug. Der damalige mutmaßliche Attentäter wurde von den ukrainischen Behörden festgenommen.
Putin-Operationen in der Ukraine mit ahnungslosen Zivilisten
Die ukrainischen Behörden haben den 82-jährigen Verdächtigen wegen vorsätzlichen Mordes sowie unerlaubten Umgangs mit Schusswaffen angeklagt, schreibt "The Sun". Ihm droht damit eine langjährige Haftstrafe. Der Fall reiht sich in ein Muster von Putin-Operationen auf ukrainischem Boden ein. Moskau setzt dabei offenbar gezielt auf die Rekrutierung ahnungsloser Zivilisten, die unter falschen Vorwänden zu Auftragsmördern gemacht werden.
Der Anschlag ereignet sich vor dem Hintergrund einer verschärften russischen Kriegsführung. Wladimir Putin hatfür 2026 rund 174 Milliarden Euro für Verteidigung und nationale Sicherheit eingeplant und verstärkt gleichzeitig Angriffe auf ukrainische Zivilisten mit Drohnen und Raketen.
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rut/news.de/stg
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