Wladimir Putin: Brisante Behauptung - deshalb fürchtet Donald Trump den Kremlchef wirklich
Ein britischer Journalist will entschlüsselt haben, warum Donald Trump dem russischen Präsidenten Wladimir Putin seit Jahren nicht die Stirn bietet. Angeblich könnte der Kremlchef belastendes Material über den US-Präsidenten besitzen.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Wladimir Putin könnte Donald Trump "verängstigen"
- Donald Trump überwacht in Moskau von Putins Geheimdienst
- Donald Trump in Moskau: Was hat er dort getan?
Der britische Autor und "Guardian"-Korrespondent Luke Harding erhebt schwere Vorwürfe gegen Donald Trump. Der US-Präsident beschwichtige Wladimir Putin nicht aus strategischem Kalkül, sondern schlicht aus Angst, behauptet Harding. Konkrete Beweise für seine Mutmaßung legt er nicht vor, stattdessen stellt er einen privaten Vergleich. Es ist nicht die einzige Schlagzeile, mit der Donald Trump aktuell für Aufsehen sorgt. Während des Empfangs von Xi Jinping zum Staatsbesuch in den USA fiel der US-Präsident mit einem ungewöhnlichen Zucken auf.
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Wladimir Putin könnte Donald Trump "verängstigen"
Im "Daily Beast Podcast" legte Harding, dessen neues Buch "The Betrayal: Trump, Putin and The New Age of Conquest" sich mit dem Verhältnis der beiden Staatschefs befasst, seine These dar. Trump sei "verängstigt" gegenüber dem russischen Präsidenten und zwar wegen der umfassenden Überwachungsoperationen des Kremls, denen praktisch jeder prominente Besucher in Russland ausgesetzt sei.
Die steile Behauptung untermauert Harding mit eigenen Erlebnissen und offiziellen US-Dokumenten. Als er 2007 als Korrespondent in Moskau arbeitete, drang der russische Inlandsgeheimdienst FSB wiederholt in die Wohnung seiner Familie ein und installierte Abhörgeräte. Die Agenten machten dabei unmissverständlich klar, dass sie alles beobachteten - bis in die intimsten Momente hinein.
Donald Trump überwacht in Moskau von Putins Geheimdienst
Diese persönlichen Erlebnisse nutzt Harding, um eine weitreichende Schlussfolgerung zu ziehen: Was ihm als Journalist widerfuhr, treffe in noch größerem Ausmaß auf hochrangige amerikanische Besucher zu.
- "Jeder prominente US-Gast wird verwanzt, beschattet und abgefangen", so der Autor.
- Auch die elektronischen Geräte der Betroffenen versuche man zu kompromittieren - das sei schlicht "Standardverfahren".
Entsprechend gebe es mit Sicherheit Aufnahmen von Trump in Moskau. Harding betonte, dass dies vermutlich ebenso für Barack Obama und Hillary Clinton gelte. Im Fall Trump stützt sich der Journalist auf einen konkreten Beleg: Der Geheimdienstausschuss des US-Senats bestätigte 2020 in einem Bericht - damals unter dem Vorsitz von Marco Rubio -, dass der FSB Überwachungskameras in den Schlafzimmern jenes Hotels installiert hatte, in dem Donald Trump übernachtete.
Donald Trump in Moskau: Was hat er dort getan?
Für Harding bleibt ohnehin eine zentrale Frage im Raum stehen: "Man muss sich einfach nur fragen: Was hat Trump dort [in Moskau, Red.] getan?" Es ist eine Frage, die angesichts der dokumentierten Überwachungspraxis des FSB an Gewicht gewinnt. Denn wenn der russische Geheimdienst nachweislich Kameras in Trumps Hotelzimmer installiert hatte, dann existieren mit hoher Wahrscheinlichkeit Aufnahmen. Welchen Inhalt diese haben und ob sie tatsächlich als Druckmittel taugen, bleibt offen.
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rut/news.de
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