Donald Trump: Er kann es nicht mehr hören - US-Präsident irritiert mit Namensänderung
Der US-Präsident hat wieder einmal eine Idee für eine Namensänderung. Nach dem Golf von Mexiko, dem Lake Ontario, New Mexico und der Straße von Hormus rückt jetzt die künstliche Intelligenz ins Blickfeld des US-Präsidenten.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump fordert überraschende Namensänderung
- Donald Trump und seine Leidenschaft für Umbenennungen
- Donald Trump: KI-Warnungen so unbegründet wie der Klimawandel
Der US-Präsident hat eine neue sprachliche Offensive gestartet - diesmal gegen die "Künstliche Intelligenz". Genauer gesagt: gegen ihren Namen. Donald Trump verfolgt wieder einmal den Gedanken einer Umbenennung, die er für genau richtig hält. Es ist nicht die Schlagzeile, die Donald Trump mit seinem Auftritt produzierte. Seine Attacke auf eine Journalistin sorgte ebenso für Entsetzen - und auch bei seiner Ehefrau Melania lief es (ihren Kritikern zufolge) nicht wirklich besser. Sie musste vor einer überschaubaren Personenanzahl sprechen.
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Donald Trump verkündet überraschende Namensänderung
Bei der Generaldebatte der UN-Vollversammlung verkündete Donald Trump, dass in sämtlichen offiziellen US-Dokumenten künftig nicht mehr von "Künstlicher Intelligenz" die Rede sein soll. Stattdessen bevorzugt er den Begriff "Super Intelligenz".
Sein Problem mit der bisherigen Bezeichnung? Das Wort klinge so, als handle es sich um eine bloß vorgetäuschte Intelligenz, erklärte Trump vor den Vereinten Nationen. Die Technologie beeindrucke ihn jedoch derart, dass "super" seiner Meinung nach weitaus treffender sei. Ob er diese Umbenennung tatsächlich durchsetzen kann, schien selbst dem US-Präsidenten nicht ganz klar: "Mal schauen, ob ich die Macht dazu habe", so Trump. Auch andere Staaten rief er dazu auf, die neue Bezeichnung zu übernehmen. Videos beim Netzwerk X dokumentieren Trumps Äußerungen.
Donald Trump und seine Leidenschaft für Umbenennungen
Wer Trumps bisherige Amtszeit verfolgt hat, kennt das Muster. Per Dekret verwandelte er den Golf von Mexiko für US-Bundesbehörden bereits in den "Golf von Amerika" und taufte den Ontariosee kurzerhand in "Lake America" um. Allerdings gelten beide Bezeichnungen ausschließlich für amerikanische Behörden und deren Kartenmaterial. Kanada etwa weigerte sich, den neuen Namen für den gemeinsamen Grenzsee anzuerkennen - einzelne Kartendienste zogen dennoch mit.
Einen konkreten Zeitplan für die Einführung von "Super Intelligenz" in den Behördenalltag nannte Trump nicht. Für Unternehmen wäre eine solche Vorgabe ohnehin nicht verbindlich. Ob die internationale Gemeinschaft dem sprachlichen Wunsch des Präsidenten folgt, darf getrost bezweifelt werden.
Donald Trump: KI-Warnungen so unbegründet wie der Klimawandel
Doch Donald Trump ging bei seiner UN-Rede weit über kosmetische Namenskorrekturen hinaus. Die Künstliche Intelligenz habe das Potenzial, die industrielle Revolution in den Schatten zu stellen, erklärte er vor der Vollversammlung. Genau deshalb wolle er ihr Wachstum auf keinen Fall ausbremsen.
Bedenken hinsichtlich möglicher Gefahren wischte der Präsident dabei vom Tisch. Die Angst vor KI stellte er auf eine Stufe mit Warnungen vor dem Klimawandel - die er bekanntlich ebenfalls für gegenstandslos hält.
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rut/news.de/stg
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