Donald Trump: Trump-Eklat vor laufender Kamera - plötzlich geht er auf eine Reporterin los

Da konnte der US-Präsident in aller Öffentlichkeit nicht mehr an sich halten. Als er vor seinem UN-Auftritt CNN-Journalistin Kaitlan Collins erblickt, geht er sie scharf an. Was dann folgt, kommt einem Eklat gleich.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Donald Trump konnte wieder einmal nicht an sich halten. (Foto) Suche
Donald Trump konnte wieder einmal nicht an sich halten. Bild: picture alliance/dpa | Michael Kappeler
  • Donald Trump sorgt für Eklat und geht auf Journalistin los
  • Donald Trumps Presse-Boykott löst den Konflikt aus
  • Donald Trump droht Pleite vor Gericht

Rund um die UN-Generaldebatte in New York kam es zu einem bemerkenswerten Zwischenfall zwischen Donald Trump und CNN-Moderatorin Kaitlan Collins. Der US-Präsident hatte kein Interesse daran, Konversation zu betreiben. Stattdessen fuhr er die Reporterin an und sorgte für den nächsten Eklat. Bereits zuletzt hatte Trump mit einem Satz am Telefon gegenüber einem Fox-News-Reporter für Schlagzeilen gesorgt.

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Donald Trump sorgt für Eklat und geht auf Journalistin los

Die Journalistin hatte den Präsidenten am Eingang abgepasst und ihm eine Frage zum Iran-Krieg gestellt - unter Verweis auf eine Umfrage, wonach zwei Drittel der Amerikaner nicht glauben, dass die USA den Konflikt gewinnen. Trump ging auf die Frage nicht ein. Stattdessen attackierte er Collins direkt:

  • "Ich bin überrascht, dass CNN hier ist und über mich berichtet. Sie sollten nicht über mich berichten, ihr habt doch gesagt, dass ihr das nicht tun würdet."
  • Anschließend betonte Trump, es sei ihm eine Ehre, bei den Vereinten Nationen zu sein, und dem Land gehe es "wirklich, wirklich gut". Dann ging er weiter.

Collins entgegnete Trump bei der Konfrontation, dass die Vereinten Nationen ihrer Organisation den Zugang zur Generaldebatte eigenständig gewährt hätten und das Verbot des Weißen Hauses dort nicht gelte.

Donald Trumps Presse-Boykott löst den Konflikt aus

Der Vorfall hat eine Vorgeschichte: Zuletzt hatte Donald Trump die Nachrichtensender CNN und MS NOW sowie das Online-Medium "Politico" vom Weißen Haus ausgesperrt. Ihren Korrespondenten wurde der Zugang entzogen, die Akkreditierungen wurden eingezogen. Als Begründung nannte der US-Präsident die angebliche Verbreitung von "Fake News" – konkrete Belege dafür lieferte er nicht.

Donald Trump droht Pleite vor Gericht

Mittlerweile haben CNN, MS NOW und "Politico" gemeinsam Klage gegen die US-Regierung eingereicht. Die Medienunternehmen argumentieren, dass der Ausschluss aus dem Weißen Haus ihre durch den Ersten Verfassungszusatz geschützten Rechte verletze. Sie fordern die Aufhebung des Verbots sowie die Wiederherstellung der sogenannten Hard Passes, mit denen Journalisten Zugang zum Regierungssitz erhalten. Ein Rechtsexperte stufte die Trump-Chancen auf einen Sieg vor Gericht als äußerst gering ein - wegen eines entscheidenden Versprechers.

Der Ausschluss der drei Medien löste eine ungewöhnliche Welle der Solidarität in der US-Medienlandschaft aus. Die großen Fernsehsender ABC, CBS, CNN und NBC kündigten an, ihre Berichterstattung über Auftritte des Präsidenten vorläufig einzuschränken. Bemerkenswert: Auch Fox News, traditionell als Trump-freundlich geltend, schloss sich dem Protest an.

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