Donald Trump: Spätabends bricht es aus ihm heraus - US-Präsident vergisst sich bei Wutausbruch
Bei der UN-Generalversammlung geht Donald Trump die CNN-Moderatorin Kaitlan Collins persönlich an. Stunden später lässt der US-Präsident spätabends auf Truth Social einen beispiellosen Wutanfall gegen sie los.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump beschimpft CNN-Moderatorin Kaitlan Collins
- Donald Trump schmeißt Medien raus und provoziert Boykott
- Donald Trump geht auf Collins los
- "Völlig illoyaler Richter" - Trump schießt gegen Justiz
Donald Trump kann es einfach nicht lassen. Der US-Präsident explodiert in einer Nachricht auf Truth Social und wettert wieder einmal gegen eine Journalistin, die er bereits im Rahmen seiner Rede vor der UN-Generalversammlung attackiert hatte.
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Donald Trump beschimpft CNN-Moderatorin Kaitlan Collins im Netz
Donald Trump hat die CNN-Moderatorin Kaitlan Collins in einem wütenden Beitrag auf Truth Social scharf attackiert. Er nannte sie einen "Schmierfink" und eine "drittklassige Reporterin", die eine regelrechte "Trump-Sucht" habe. Collins sei ein "wirklich unglücklicher Mensch", tobte der US-Präsident in einer spätabendlichen Nachricht. Besonders störte sich Trump offenbar daran, dass Collins trotz des laufenden Konflikts zwischen dem Weißen Haus und CNN bei der UN-Generalversammlung vor Ort war.
- "Alle Schmierfinken sagten, sie würden nicht über mich berichten. Warum haben sie dann wie Verrückte im Pressebereich der Vereinten Nationen herumgetobt?", fragte er in seinem Wutausbruch.
Donald Trump schmeißt Medien raus und provoziert Boykott
Hintergrund der Eskalation ist Trumps Entscheidung, CNN, Politico und MS NOW den Zugang zum Weißen Haus zu entziehen. Die betroffenen Nachrichtenorganisationen reagierten darauf mit rechtlichen Schritten gegen die Regierung. Solidarität kam von unerwarteter Seite: Andere große Fernsehsender schlossen sich zusammen und boykottierten die sogenannte Pool-Berichterstattung aus dem Weißen Haus.
Donald Trump geht auf Collins los
Nur wenige Stunden vor seinem Wutausbruch auf Truth Social hatte Donald Trump die CNN-Journalistin bei den Vereinten Nationen persönlich zur Rede gestellt. Der US-Präsident wollte von Collins wissen, was sie überhaupt dort zu suchen habe. Die Moderatorin konterte nüchtern: Die UN hätten CNN die Akkreditierung für die Berichterstattung erteilt.
Trumps Verbannung aus dem Weißen Haus greift auf internationalem Terrain nicht - die Vereinten Nationen vergeben ihre Pressezugänge eigenständig. Dass Collins trotzdem vor Ort berichtete, schien den Präsidenten sichtlich zu wurmen.
"Völlig illoyaler Richter" - Trump schießt gegen Justiz
In seinem Truth-Social-Beitrag ging Trump auch auf die Klage der ausgesperrten Medienorganisationen ein. Mit sarkastischem Unterton verkündete er, es gebe "gute Nachrichten" für die klagenden Sender - der Fall sei einem "völlig illoyalen Richter" zugewiesen worden. Eine Formulierung, die wenig Zweifel daran lässt, wie der US-Präsident den Ausgang des Verfahrens einschätzt. Rechtsexperten hatten bereits zuvor analysiert, dass Trumps Vorgehen vor Gericht wohl keinen Bestand haben würde. Seinen Rundumschlag gegen die Presse rundete Trump mit einer unfassbaren Wortwahl ab: CNN und die anderen Sender seien allesamt "krank, verräterisch und geistesgestört".
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rut/news.de
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