Wladimir Putin: Kremlchef blamiert nach "dämonischer Panne" im Live-TV
Peinliche Panne rund um Wladimir Putins Propagandaapparat. Bei der Live-Übertragung der russischen Parlamentswahl verwandelten sich die Stimmen der Wahlkommission durch eine Tonpanne in dämonisches Gebrabbel.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Wladimir Putin blamiert von TV-Panne am Wahlabend
- Wladimir Putin verspottet nach Computer-Gau
- Einiges Russland dominiert - Opposition mundtot gemacht
Wladimir Putins Propagandaapparat hat sich zum Abschluss der russischen Parlamentswahl eine denkwürdige Panne geleistet. Es war längst nicht der einzige Rückschlag für den Kremlchef in den vergangenen Tagen - besonders mit Blick auf den immer noch andauernden Ukraine-Krieg.
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Wladimir Putin blamiert von TV-Panne am Wahlabend
Als die Wahllokale schlossen, versagte ausgerechnet der Ton bei der offiziellen Übertragung der Zentralen Wahlkommission - und verwandelte die Stimmen der Kommissionsmitglieder in etwas, das an Science-Fiction-Kreaturen erinnerte.
Das unabhängige russische Medienportal (auch "SOTAvision"), von Russland im Mai 2024 als "unerwünschte Organisation" eingestuft, in den sozialen Netzwerken und kommentierte: "Der Ton bei der Übertragung der Zentralen Wahlkommission ist ausgefallen, sodass alle Kommissionsmitglieder jetzt in schrecklichen Stimmen sprechen, als käme es aus einem Fass."
Für Kreml-Kritiker war der Clip ein gefundenes Fressen. Die "dämonisch verzerrten Stimmen" (laut Interpretation von "The Daily Beast") lieferten reichlich Material für Spott – und das ausgerechnet bei einer Wahl, die ohnehin international als Scheinveranstaltung gilt.
Wladimir Putin verspottet nach Computer-Gau
Die Tonpanne war allerdings nicht der einzige Moment, der für Häme sorgte. Bereits in der vergangenen Woche hatte Wladimir Putin selbst unfreiwillig für Belustigung gesorgt, als er seine Stimme elektronisch abgeben wollte. Der Kremlchef wirkte am Computer sichtlich überfordert.
Videoaufnahmen zeigten, wie der russische Präsident mit der Maus haderte, die Augen zusammenkniff und sich dicht an den Monitor beugen musste, um die Anzeige entziffern zu können. Erst nach einigem Hin und Her gelang es ihm schließlich, den Wahlvorgang abzuschließen.
Einiges Russland dominiert - Opposition mundtot gemacht
Am Ausgang der Wahl ließ das Ergebnis wenig Raum für Überraschungen. Nach vorläufigen Zahlen der Zentralen Wahlkommission lag die kremltreue Partei Einiges Russland mit rund 57 Prozent der Stimmen klar vorne. Insgesamt waren rund 111 Millionen Bürger wahlberechtigt - darunter auch Menschen in vier ukrainischen Gebieten, die Moskau nach dem Einmarsch 2022 völkerrechtswidrig annektiert hat, sowie auf der Krim. Von einer echten Auswahl konnte keine Rede sein: Sämtliche zugelassenen Parteien stehen hinter dem Kreml und unterstützen Putins Ukraine-Krieg.
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rut/news.de/stg
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