Wladimir Putin: Kremlchef machtlos bei Rückschlag - Rätsel um angeblich getöteten Russen-General
Drohnenangriffe tief im russischen Hinterland, der mögliche Verlust eines hochrangigen Generals und eine ukrainische Gegenoffensive im Donbas: Für Wladimir Putin reiht sich in dieser Woche ein brisanter Bericht an den nächsten.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
Suche
- Wladimir Putin könnte eskalieren - Polen droht Moskau mit schneller Niederlage
- Kreml-General soll bei Raketenschlag getötet worden sein
- Wladimir Putin muss zusehen - Russlands Eliten bringen Milliarden außer Landes
Wladimir Putin steht in dieser Woche gleich mehrfach im Mittelpunkt brisanter Entwicklungen. Sotschi wird erneut von Drohnen angegriffen, ein russischer General soll bei einem Raketenschlag getötet worden sein und eine ukrainische Gegenoffensive setzt Putins Truppen unter Druck. Dazu kommen eine ungewöhnlich scharfe Warnung aus Polen und eine Rekord-Kapitalflucht russischer Vermögender.
Die passenden Links zu den Artikeln finden Sie unter diesem Text.
Wladimir Putin machtlos - Sotschi wird erneut zum Drohnen-Ziel
Für Wladimir Putin wird selbst die russische Schwarzmeerküste zunehmend zum Schauplatz ukrainischer Angriffe. Sotschi wurde innerhalb von nur zehn Tagen bereits mindestens dreimal zum Ziel militärischer Operationen. Beim jüngsten massiven Drohnenangriff meldeten Augenzeugen Explosionen und Brände. Das russische Verteidigungsministerium erklärte, die Luftabwehr habe in der Nacht insgesamt 399 ukrainische Drohnen abgefangen. Wie viele davon auf Sotschi gerichtet waren, blieb zunächst offen. Putin-Gegner sehen eine Blamage des Kremlchefs.
Wladimir Putin könnte eskalieren - Polen droht Moskau mit schneller Niederlage
Nach einem Drohnenangriff auf einen ukrainischen Zug nahe der polnischen Grenze verschärfte sich der Ton zwischen Warschau und Moskau zuletzt. Polens Außenminister Radosław Sikorski erklärte, Polen würde Wladimir Putin im Fall eines Angriffs "ziemlich schnell besiegen". Zugleich sprach er von einer "erdrückenden Überlegenheit" bei den Luftstreitkräften. Der Kreml reagierte umgehend: Sprecherin Maria Sacharowa bezeichnete Sikorskis Äußerungen als "russophobe Gehirnwäsche".
Kreml-General soll bei Raketenschlag getötet worden sein
Nach einem ukrainischen Angriff auf einen russischen Kommandoposten in Donezk kursierten Mitte September Berichte über den angeblichen Tod von Generalleutnant Sergei Miltschakow, dem Kommandeur der 51. russischen Armee. Der Angriff selbst wurde vom ukrainischen Generalstab bestätigt. Die Todesmeldung stützte sich zunächst auf russische Telegram-Kanäle, ist jedoch weiterhin nicht offiziell bestätigt. Recherchen des unabhängigen russischen Mediums "Agentstvo" lieferten zudem Hinweise, die gegen eine gesicherte Todesmeldung sprechen. Auch die Frage, ob Miltschakow zum Zeitpunkt des Angriffs überhaupt im betreffenden Hauptquartier war, ist umstritten.
Wladimir Putin muss zusehen - Russlands Eliten bringen Milliarden außer Landes
Nicht nur militärisch, auch wirtschaftlich sorgt die Entwicklung in Wladimir Putins Russland für Schlagzeilen. Nach einem Bericht der "Welt" erreichte Russlands sogenannte graue Kapitalflucht im zweiten Quartal 2026 einen Rekordwert. Demnach flossen innerhalb von nur drei Monaten 12,2 Milliarden US-Dollar aus dem Land - ein Anstieg um 770 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Vermögende Russen sollen ihr Geld verstärkt auf die arabische Halbinsel, nach Zypern und nach Afrika transferieren. Als mögliche Gründe werden unter anderem Gerüchte über eingefrorene Bankguthaben und eine erneute Mobilmachung genannt.
Wladimir Putin jubelte bereits - Gegenoffensive durchkreuzt russische Pläne im Donbas
Während Wladimir Putin Anfang September die Einnahme von Swjatohirsk verkündet hatte, starteten ukrainische Truppen nördlich von Lyman eine Gegenoffensive mit dem Codenamen "Vivaldi". Brigadegeneral Andrii Biletskyi erklärte in dieser Woche laut "Kyiv Independent", ukrainische Einheiten hätten russische Nachschubstützpunkte durch ukrainische Drohnenangriffe zurückgedrängt. Die Offensive könnte damit die russischen Vorstöße im nördlichen Donbas erheblich behindern.
Lesen Sie die Artikel hier noch einmal:
- Er war machtlos - Kremlchef bei Drohnen-Desaster vorgeführt
- Außenminister machte deutlich - Putin droht Blitz-Niederlage bei Nato-Angriff
- Kremlchef konnte es nicht verhindern - Raketenschlag schaltete General aus
- Kremlchef ist machtlos - Russen-Eliten bringen Milliarden in Sicherheit
- Rückschlag für Putin - Gegenoffensive stoppt den Jubel im Kreml
rut/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.