Wladimir Putin: Nato-Angriff in wenigen Wochen - Geheimdienst warnt vor Putins Drohnen-Plan
Vier Drohnenvorfälle an der polnischen Grenze in nur einer Woche - und nach Erkenntnissen mehrerer Geheimdienste soll es noch deutlich schlimmer kommen. Polens Premier Tusk warnt vor einem Putin-Angriff auf die Nato in wenigen Wochen.
Erstellt von Tobias Rüster - Uhr
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- Wladimir Putin könnte die Nato angreifen laut Geheimdienst-Warnung
- Wladimir Putin könnte neue Drohnen einsetzen bei Nato-Angriff
- Wladimir Putin zielt bewusst auf Nato-Grenze
Polens Ministerpräsident Donald Tusk hat im Parlament in Warschau eine eindringliche Warnung ausgesprochen: In den kommenden Wochen drohen russische Einschläge auf dem Gebiet von Nato-Staaten an der Ostflanke. Es ist nicht die erste Warnung aus Polen in dieser Richtung. Zuletzt erklärte der polnische Außenminister Sikorski mit Blick auf einen möglichen Putin-Angriff, dass Russland eine ziemlich schnelle Niederlage hinnehmen müsste.
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Wladimir Putin könnte die Nato angreifen laut Geheimdienst-Warnung
Seine Einschätzung stützt der polnische Regierungschef Tuskauf Erkenntnisse polnischer, ukrainischer, amerikanischer sowie Nato-eigener Geheimdienste. Sämtliche Quellen kämen zu dem Schluss, dass Spätherbst und Winter "die kritischsten Momente im bisherigen russisch-ukrainischen Krieg" werden dürften. Besonders Polen als direkter Nachbar der Ukraine steht demnach im Fokus der Bedrohung.
- "Es besteht ein reales Risiko, dass Drohnen oder andere Geschosse auf das Territorium eines oder mehrerer Länder an der Nato-Ostflanke eindringen und sogar Schäden verursachen", erklärte Tusk laut der Nachrichtenagentur PAP.
Wladimir Putin könnte neue Drohnen einsetzen bei Nato-Angriff
Besondere Sorge bereitet Tusk eine neue Kategorie der Putin-Angriffswaffen: strahlgetriebene Drohnen, die deutlich höher und schneller unterwegs sind als herkömmliche Modelle. Für die Luftverteidigung seien diese Flugkörper erheblich schwieriger zu erfassen und abzuschießen, warnte der polnische Premier.
Zugleich machte Tusk auf ein gefährliches Kalkül des Kremls aufmerksam. Sollten russische Geschosse tatsächlich Nato-Territorium treffen, werde Wladimir Putin dies als Versehen darstellen. Die offizielle Linie werde dann lauten, es handle sich um einen Unfall - und damit bestehe kein Anlass für eine kollektive Reaktion des westlichen Verteidigungsbündnisses. Mit dieser Taktik versuche Russland, die Schwelle für eine Nato-Antwort bewusst hochzuhalten.
Wladimir Putin zielt bewusst auf Nato-Grenze
Russland nimmt nach Tusks Angaben gezielt die Übergänge zwischen der Ukraine und ihren europäischen Nachbarländern ins Visier. Allein in den vergangenen sieben Tagen habe es vier solcher Vorfälle an der polnisch-ukrainischen Grenze gegeben. Moskaus Absicht sei es, die Versorgungs- und Nachschubrouten in die Ukraine zu unterbrechen.
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rut/news.de/stg/dpa
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