Wladimir Putin: Kremlchef ist machtlos - Raketenschlag schaltet Putin-General in Tarn-Versteck aus

Sechs Raketen schlugen in ein unterirdisches Parkhaus in Donezk ein - offenbar ein getarnter Kommandoposten. Nun verdichten sich die Hinweise, dass bei dem Präzisionsschlag ein hochrangiger Putin-General getötet wurde.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Wladimir Putin hat bereits zahlreiche hochrangige Offiziere im Ukraine-Krieg verloren. (Foto) Suche
Wladimir Putin hat bereits zahlreiche hochrangige Offiziere im Ukraine-Krieg verloren. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin via AP | Alexander Kazakov
  • Wladimir Putin machtlos: Kreml-General vermutlich bei Raketenschlag getötet
  • Kreml-General in Kommandoposten ausgeschaltet - wurde er verraten?
  • Putin-General operierte in Schlüsselsektoren der Oblast Donezk

Es wäre ein schwerer Schlag für Wladimir Putin im Ukraine-Krieg. Der russische Generalleutnant Sergei Miltschakow, Befehlshaber der 51. Garde Armee, ist möglicherweise bei einem ukrainischen Raketenangriff auf ein Militärhauptquartier im besetzten Donezk ums Leben gekommen. Das berichtet unter anderem das unabhängige russische Medium "iStories". Bereits zuletzt wurde über einen Anschlag auf einen Kreml-Offizier berichtet -Nikolai Warpachowitsch wurde mit einem Kopfschuss niedergestreckt.

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Wladimir Putin machtlos: Kreml-General vermutlich bei Raketenschlag getötet

Einem Bericht des "Kyiv Independent" zufolge soll Miltschakow bei einem Präzisionsschlag am 26. August auf den Kommandoposten seiner Armee getötet worden sein. Bereits einen Tag nach dem Angriff hatte der ukrainische Generalstab bestätigt, dass verdeckte russische Kommandoposten in der Oblast Donezk zerstört wurden. Das ukrainische Verteidigungsministerium sprach damals von "schweren Verlusten" unter russischen Offizieren, deren genaues Ausmaß noch ermittelt werde. Mehrere kremlnahe Kriegsblogger hatten über den Tod eines prominenten russischen "Helden" geschrieben, ohne dessen Namen zu nennen.

Aktuell hat weder die russische noch die ukrainische Seite den Tod Miltschakows offiziell bestätigt. Sollte sich Miltschakows Tod bewahrheiten, wäre er der 23. russische General, der seit Beginn des Krieges gegen die Ukraine getötet wurde.

Kreml-General in Kommandoposten ausgeschaltet - wurde er verraten?

Laut OSINT-Analysten schlugen sechs Raketen in einer zweistöckigen unterirdischen Parkanlage in der Nähe der Illicha-Avenue 97 ein. Das Gebäude soll als russischer Militärkommandoposten gedient haben. Unabhängige Analysten hatten das Objekt demnach zuvor bereits als mutmaßliches Hauptquartier der 51. Garde Armee identifiziert.

Die russische Propagandistin Anastasia Kaschewarowa äußerte sich ebenfalls zu dem Vorfall. Sie deutete an, dass es sich um einen gezielten Angriff gehandelt habe, und warf die Frage auf, ob der Standort des Kommandopostens durch ein Informationsleck verraten wurde. Es könnte eine undichte Stelle "aus den eigenen Reihen" gegeben haben, so Kaschewarowa.

Putin-General operierte in Schlüsselsektoren der Oblast Donezk

Miltschakow war als Kommandeur der 51. Garde Armee für einige der bedeutendsten russischen Offensivoperationen in der Oblast Donezk verantwortlich. Unter seinem Befehl standen die Truppen, die an der Einnahme der strategisch wichtigen Stadt Awdijiwka beteiligt waren. Darüber hinaus leitete Miltschakow die Eroberung der Ortschaft Nju-Jork sowie weiterer Siedlungen in der Region. Seine Abteilung gehörte zu den aktivsten russischen Verbänden an der Frontlinie im Donbass.

Sein möglicher Tod würde für Moskau einen erheblichen Verlust an militärischer Führungserfahrung in einem der wichtigsten Frontabschnitte bedeuten. Die 51. Armee operierte in Schlüsselsektoren der Oblast Donezk, wo seit Monaten einige der intensivsten Kämpfe des gesamten Krieges stattfinden.

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