Wladimir Putin: Millionen-Rückschlag für den Kremlchef - Putin machtlos bei Kampfjet-Angriff
Kampfjets im Wert von 150 Millionen Dollar standen auf einem Militärflugplatz 500 Kilometer tief im russischen Hinterland - und wurden trotzdem von ukrainischen Drohnen erwischt. Der Angriff zeigt, dass Wladimir Putins Luftwaffe selbst weit hinter der Front nicht mehr sicher ist.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Wladimir Putin kann Angriff auf Kampfjets nicht verhindern
- Putin-Kampfjets im Wert von 150 Millionen Dollar getroffen
- Ukraine-Krieg aktuell: Systematische Angriffe auf Russlands Luftwaffe
Ukrainische Drohnen haben auf dem russischen Militärflugplatz Khanskaya in der Republik Adygea zwei Kampfflugzeuge sowie ein Munitionsdepot getroffen. Das teilte der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU mit. Es ist ein weiterer Rückschlag für Wladimir Putin im Ukraine-Krieg. Zuletzt wurde auch über einen möglichen Kreml-Angriff auf "Entscheidungszentren" der Nato spekuliert.
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Wladimir Putin kann Angriff auf Kampfjets nicht verhindern
Demnach setzte die Spezialeinheit Alpha des SBU die Drohnen ein, die einen Su-35-Mehrzweckjäger und einen Su-34-Jagdbomber auf dem Stützpunkt trafen. Der Flugplatz liegt rund 500 Kilometer von ukrainischem Territorium entfernt. Neben den beiden Maschinen wurde laut Geheimdienstangaben auch ein Munitionslager auf dem Gelände beschädigt. Das Ausmaß der Zerstörung ließ sich nicht unabhängig verifizieren. Beim Netzwerk X kursieren Bilder, die die Folgen des Angriffs zeigen sollen.
Putin-Kampfjets im Wert von 150 Millionen Dollar getroffen
Beide getroffenen Maschinen dienen Russland als Träger gelenkter Fliegerbomben. "Beide Flugzeuge sind Träger gelenkter Luftbomben, die der Feind massiv entlang der Frontlinie und gegen ukrainische Städte einsetzt", so der SBU. Den Exportwert der Su-35 bezifferte der Geheimdienst auf etwa 100 Millionen Dollar, den der Su-34 auf rund 50 Millionen Dollar.
Die Su-34 ist ein multifunktionaler Jagdbomber, der verschiedene Typen gelenkter und hochexplosiver Bomben abwerfen kann und zudem für Aufklärungs- sowie elektronische Kampfführung genutzt wird. Die Su-35 hingegen gilt als eines der modernsten Kampfflugzeuge der russischen Streitkräfte und ist primär für die Luftüberlegenheit konzipiert, kann aber ebenso Bodenziele bekämpfen.
Ukraine-Krieg aktuell: Systematische Angriffe auf Russlands Luftwaffe
Das russische Verteidigungsministerium erklärte seinerseits, die Luftabwehr habe zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen insgesamt 559 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Laut Moskau wurden die unbemannten Fluggeräte über mehreren russischen Regionen registriert, darunter auch über Adygea sowie über der besetzten Krim und dem Schwarzen und Asowschen Meer. Auch diese Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.
Der Schlag gegen den Flugplatz Khanskaya reiht sich in eine Serie ukrainischer Attacken auf russische Militärluftfahrt ein. Erst Mitte September hatten ukrainische Streitkräfte nach Angaben des Generalstabs einen russischen Su-24-Bomber auf der Luftwaffenbasis Saky auf der besetzten Krim getroffen.
Die Ukraine greift regelmäßig russische Militärflugplätze, Munitionslager und weitere Verteidigungsinfrastruktur mit Langstreckendrohnen an. Ziel dieser Operationen ist es, Moskaus Kapazitäten für Angriffe auf ukrainisches Gebiet zu schwächen.
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rut/news.de
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