Donald Trump: Wut-Ausraster beim Interview – US-Präsident geht auf Journalisten los
Donald Trump reagierte bei einem "TIME"-Interview gereizt auf kritische Fragen. Der US-Präsident beklagte fehlendes Lob und warf den Journalisten vor, ausschließlich negative Themen anzusprechen.
Erstellt von Mia Lada-Klein - Uhr
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- Trump beschwert sich über die Auswahl der Fragen
- Eine Frage zu Mitch McConnell sorgt für zusätzlichen Ärger
- Trump fordert mehr Anerkennung für seine Arbeit im Weißen Haus
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Donald Trump hat bei einem Interview mit dem US Magazin "TIME" deutlich gemacht, dass ihm die Fragestellung der Journalisten nicht gefiel. Gegen Ende des Gesprächs mit dem politischen Korrespondenten Eric Cortellessa und Chefredakteur Sam Jacobs wurde der US-Präsident zunehmend ungehalten. Das vollständige Gespräch wurde von "TIME" am 1. Oktober veröffentlicht.
Trump vermisst Lob für seine Arbeit
Auslöser für Trumps Ärger war nach dem Gesprächsverlauf unter anderem die aus seiner Sicht zu negative Auswahl der Fragen. Statt sich ausführlich zu Themen zu äußern, bei denen er seine politischen Erfolge hervorheben konnte, sah er sich offenbar mit kritischen Nachfragen konfrontiert. "Du hast mir keine einzige verdammte positive Frage gestellt. Alles nur Negatives", beschwerte sich Trump laut "Raw Story".
Anschließend zählte der Präsident verschiedene Themen auf, bei denen er seiner Ansicht nach Anerkennung verdient habe. Dazu gehörten unter anderem seine Politik und die von ihm veranlassten Veränderungen am Weißen Haus.
Frage zu Mitch McConnell sorgt für Ärger
Besonders deutlich wurde Trumps Unmut bei einer Frage zum ehemaligen republikanischen Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell. Die Journalisten wollten wissen, ob Trump angesichts von McConnells gesundheitlichem Zustand einen Rückzug des langjährigen Senators für angebracht halte. Trump ging auf die Frage zunächst nur kurz ein und bezeichnete McConnells Entwicklung als Enttäuschung für viele Republikaner. Danach wechselte er erneut zu einem anderen Thema und sprach über Begnadigungen.
Er kritisierte dabei die Entscheidungen seines Vorgängers Joe Biden und stellte die Frage in den Raum, warum seine eigenen Begnadigungen anders bewertet würden.
Lob für Umbauten im Weißen Haus
Anschließend richtete Trump den Blick auf das Weiße Haus. Er verteidigte die von ihm veranlassten Arbeiten an dem Gebäude und erklärte, er habe dafür auch eigenes Geld eingesetzt. Nach Darstellung des Präsidenten sei der Zustand zuvor problematisch gewesen. Unter anderem sprach er von baulichen Mängeln und davon, dass bei Regen Wasser in das Gebäude eingedrungen sei. "Jetzt ist es perfekt, und ich finde, ich verdiene Anerkennung dafür, dass ich das Weiße Haus in Ordnung gebracht habe", sagte Trump.
Trump verweist auf Erfolge in Venezuela
Zum Ende seiner Ausführungen beklagte Trump erneut, dass bestimmte Themen aus seiner Sicht im Gespräch zu kurz gekommen seien. Als Beispiel nannte er Venezuela. "Ist Ihnen aufgefallen, dass Sie mir keine Frage zu Venezuela gestellt haben?", fragte der Präsident die Journalisten.
Das Gespräch mit "TIME" umfasste insgesamt zahlreiche Themen. Trump sprach unter anderem über den Iran-Krieg, künstliche Intelligenz, die US-Notenbank, den Supreme Court und die bevorstehenden Zwischenwahlen.
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mlk/news.de
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