Donald Trump: Emmy-Demütigung – Schauspielerin schießt bei Dankesrede scharf gegen US-Präsidenten
Sally Field nutzt ihren Emmy-Sieg für eine deutliche politische Botschaft. Die Oscar-Gewinnerin kritisiert Donald Trump, lobt Kanada und warnt Hollywood vor dem Verlust von Vielfalt und unabhängigen Stimmen.
Erstellt von Mia Lada-Klein - Uhr
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- Sally Field attackiert Trumps Politik bei ihrer Emmy Dankesrede
- Die Schauspielerin bezeichnet Kanada als Freund der USA
- Field warnt vor einem Verlust von Vielfalt in Hollywood
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Donald Trump ist bei einigen Hollywood-Stars nicht gerade sehr beliebt. Er kürzlich nannte ihn Robert De Niro einen "Tyrann". Und auch Sally Field hat ihren großen Moment bei den Emmy Awards genutzt, um eine deutliche politische Botschaft zu senden. Die 79 Jahre alte Schauspielerin wurde für ihre Rolle in "Remarkably Bright Creatures" ausgezeichnet und sorgte mit ihrer Dankesrede für einen besonderen Moment.
Field schrieb mit ihrem Sieg zugleich Emmy-Geschichte. Sie ist die älteste Schauspielerin, die in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin in einer Miniserie, Anthologie-Serie oder einem Fernsehfilm ausgezeichnet wurde. Doch statt sich ausschließlich über ihren persönlichen Erfolg zu freuen, richtete sie den Blick auf politische Entwicklungen und die Zukunft der amerikanischen Filmbranche.
Lob für Kanada sorgt für Applaus
Während ihrer Rede dankte Field nicht nur den üblichen Wegbegleitern. Sie richtete laut "Daily Beast" auch warme Worte an das Nachbarland Kanada. Damit setzte sie ein bewusstes Zeichen gegen die Politik von Donald Trump, dessen Regierung zuletzt immer wieder Spannungen mit Kanada ausgelöst hatte. "Gesegnetes Kanada, unsere Freunde", sagte Field. Im Publikum stieß die Aussage auf großen Zuspruch. Die Schauspielerin spielte damit auf Trumps wiederholte Angriffe gegen das Land und seine politischen sowie wirtschaftlichen Maßnahmen an.
Hollywood soll sich nicht zum Schweigen bringen lassen
Field beließ es jedoch nicht bei ihrem Seitenhieb gegen Trump. Die Oscar-Preisträgerin sprach auch über die aktuelle Entwicklung in der Medienbranche. Hintergrund ist der geplante Zusammenschluss von Paramount und Warner Bros., der in Hollywood für erhebliche Diskussionen sorgt.
Field appellierte an die Branche, ihre eigenen Interessen und ihre kreative Vielfalt zu verteidigen. Sie warnte davor, dass unterschiedliche Stimmen durch wirtschaftliche Konzentration an Einfluss verlieren könnten. "Wir sind die Kunst", erklärte die Schauspielerin. "Wir sind wichtig. Unsere Stimmen sind wichtig."
Deutliche Warnung vor zu viel Einfluss
Field stellte dabei die Bedeutung unterschiedlicher Perspektiven in den Mittelpunkt. Geschichten aus verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen seien aus ihrer Sicht ein wesentlicher Bestandteil der Film- und Fernsehlandschaft. Besonders eindringlich wurde ihre Forderung am Ende der Rede. "Wir dürfen nicht zulassen, dass diese Stimmen zum Schweigen gebracht, beeinträchtigt oder miteinander verschmolzen werden", sagte Field.
Damit wurde aus einer klassischen Dankesrede ein politisches Statement. Die Schauspielerin verband ihren persönlichen Emmy-Erfolg mit einem Appell an Hollywood, sich gegen den Verlust von Vielfalt und unabhängigen Stimmen zu stellen.
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mlk/ife/news.de
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