Donald Trump: Wegen dieser Aussage hagelt es Kritik – US-Präsident fordert plötzlich Ungeheuerliches
Donald Trump sorgt bei seinem Irland-Besuch mit überraschenden Aussagen zur Wiedervereinigung von Irland und Nordirland für Aufsehen. Seine Worte lösen in Irland und Großbritannien politische Reaktionen aus.
Erstellt von Mia Lada-Klein - Uhr
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- Trump spricht sich für eine Wiedervereinigung von Irland und Nordirland aus
- Der US-Präsident hält eine Vereinigung langfristig für wahrscheinlich
- Großbritannien betont das Recht der Bevölkerung auf eine eigene Entscheidung
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Donald Trump sorgt während seines Irland-Besuchs mit ungewöhnlichen politischen Aussagen für Aufsehen. Es ist auch nicht das erste Mal, dass der US-Präsident offenbar sämtliche Regeln des Anstands vergisst. Trump reiste im September nach Irland und verbindet dabei offizielle Termine mit einem Besuch in seinem eigenen Golfresort, was ebenso für Kritik sorgt wie ein geplantes Bauprojekt und die hohen Sicherheitskosten. In Irland sprach sich Trump nun überraschend deutlich für eine mögliche Vereinigung der Republik Irland mit Nordirland aus. Gleichzeitig räumte er ein, dass auch Großbritannien bei einer solchen Entscheidung ein Wort mitzureden hätte.
Trump sieht Wiedervereinigung als unvermeidlich
Nach einem Treffen mit dem irischen Regierungschef Micheál Martin erklärte Trump laut "Daily Mail", er würde eine Vereinigung der beiden Landesteile begrüßen. "Ich würde mich sehr über eine Vereinigung freuen", sagte der US-Präsident. Trump zeigte sich überzeugt, dass es langfristig ohnehin dazu kommen könnte. Eine solche Entwicklung wäre aus seiner Sicht ein Erfolg für alle Beteiligten. An Martin gerichtet sagte er zudem, dieser sei der "Richtige", um eine solche Entwicklung voranzutreiben.
Nordirland-Frage sorgt für Streit
Nordirland gehört seit 1921 zum Vereinigten Königreich, während die Republik Irland unabhängig ist. Die Frage nach der staatlichen Zugehörigkeit führte über Jahrzehnte zu schweren Konflikten. Erst das Karfreitagsabkommen von 1998 brachte eine politische Grundlage für den heutigen Frieden. Trump betonte zwar, keine Schwierigkeiten verursachen zu wollen, blieb aber bei seiner positiven Haltung. "Es wird irgendwann passieren", sagte er.
Großbritannien weist auf Entscheidung der Bevölkerung hin
Aus Großbritannien kamen prompt zurückhaltende Reaktionen. Die Zukunft Nordirlands müsse letztlich von den Menschen dort entschieden werden, betonte der Chef der Democratic Unionist Party, Gavin Robinson. Auch ein mögliches Referendum ist an klare Voraussetzungen geknüpft. Trump selbst schien sich der politischen Brisanz seiner Worte bewusst zu sein. Bei einem späteren Auftritt scherzte er, für solche Fragen gebe es eigentlich keine gute Antwort. Zudem verwies er darauf, dass Großbritannien selbstverständlich ebenfalls beteiligt sei.
Während seines Besuchs waren außerdem Proteste gegen den US Präsidenten angekündigt.
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mlk/news.de/dpa
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