Donald Trump: "Wollen ihn hier nicht" – US-Präsident kassiert in Irland öffentliche Demütigung

Donald Trump wird bei seinem Besuch in Irland von heftigen Protesten begleitet. In Dublin und Doonbeg demonstrieren Menschen gegen seine Politik. Besonders provokante Ballons sorgen dabei für Aufsehen.

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Donald Trump: Irland-Besuch beginnt für US-Präsidenten mit Desaster (Foto) Suche
Donald Trump: Irland-Besuch beginnt für US-Präsidenten mit Desaster Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
  • Wütende Demonstrationen begleiten Trumps Besuch in Irland
  • Provokante Ballons sorgen bei den Protesten für Aufsehen
  • Kritiker werfen Trump unter anderem eine problematische Politik vor

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Donald Trump besucht derzeit Irland und hat sich dort bereits mit einer heiklen Aussage Ärger eingehandelt. Gleichzeitig wird der Aufenthalt des US-Präsidenten von lautstarken Protesten begleitet. Während Trump Gespräche mit irischen Politikern führt, sein Golfresort in Doonbeg besucht und sich auch um seine geschäftlichen Angelegenheiten kümmert, machen seine Gegner auf ungewöhnliche Weise ihrem Unmut Luft.

Demonstranten stellen sich gegen Trump

Sowohl in Dublin als auch in Doonbeg gingen Menschen laut "Raw Story" auf die Straße. Die Proteste richten sich gegen verschiedene politische Positionen des US-Präsidenten, darunter seine Haltung zum Nahostkonflikt, zum Iran und zum Klimawandel. Die Journalistin Justine McCarthy erklärte bei einer Demonstration: "Wir wollen ihn hier nicht." Sie begründete ihren Protest unter anderem mit Trumps Umgang mit Frauen sowie seiner Außenpolitik.

Provokante Ballons sorgen für Aufsehen

Für besonders viel Aufmerksamkeit sorgen riesige Ballons mit drastischen Darstellungen. Auf Bildern in sozialen Netzwerken sind unter anderem Figuren zu sehen, die Trump gemeinsam mit Jeffrey Epstein und Benjamin Netanjahu darstellen. Auch im Stadtbild von Dublin wird der Protest sichtbar. Bereits vor Trumps Ankunft war dort ein großes "No Kings" Wandbild zu sehen. Die dahinterstehende Kampagnengruppe Uplift will damit ein Zeichen gegen eine positive Darstellung des US-Präsidenten in Irland setzen.

"Wir unterstützen Donald Trump nicht"

Die Aktivistin Ailbhe Smyth sprach von einer "ethischen und moralischen Verantwortung", gegen Trump auf die Straße zu gehen. Sie sieht dabei sogar eine ungewöhnliche politische Gemeinsamkeit: Gegner des US-Präsidenten gebe es in Irland über verschiedene politische Lager hinweg. Auch Siobhán O'Donoghue von Uplift warnte davor, die Proteste zu unterschätzen. "Es reicht schon, wenn anständige Menschen schweigen, damit ein falsches Bild entsteht", sagte sie.

Damit wird Trumps Irland-Reise nicht nur von politischen Gesprächen und seinem Besuch in Doonbeg geprägt. Der US Präsident sieht sich zugleich mit deutlichem Widerstand auf den Straßen konfrontiert.

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