Donald Trump: US-Präsident bringt Anthropic-CEO bei Dinner in fatale Zwickmühle

US-Präsident Donald Trump empfing Anthropic-Chef Dario Amodei zum Abendessen im Weißen Haus. Doch das Treffen fällt in eine angespannte Phase zwischen dem KI-Konzern und der US-Regierung.

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Trump bringt Anthropic-Chef in heikle Lage (Foto) Suche
Trump bringt Anthropic-Chef in heikle Lage Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
  • Trump will mit Amodei über den KI-Wettbewerb mit China sprechen
  • Anthropic steht wegen eines gekündigten Pentagon-Vertrags unter Druck
  • Gericht bestätigt Vorgehen der Trump-Regierung in dem Streit

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Ein gemeinsames Dinner mit US-Präsident Donald Trump dürfte für Anthropic-Chef Dario Amodei weit mehr als ein gewöhnlicher Abend gewesen sein. Laut "Raw Story" traf der Chef des KI-Unternehmens am Sonntag mit Trump im Weißen Haus zusammen und das in einer politisch besonders brisanten Phase. Im Mittelpunkt des Gesprächs sollte offenbar die internationale Konkurrenz im Bereich künstlicher Intelligenz stehen. Trump machte bereits vor dem Treffen deutlich, welche Bedeutung er dem technologischen Wettlauf mit China beimisst.

Donald Trump sieht USA deutlich vor China

Gegenüber Fox-News-Moderatorin Aishah Hasnie sprach Trump über seine Erwartungen an das Gespräch. Dabei stellte er die amerikanische Position im KI-Wettbewerb selbstbewusst dar. "Wir werden über KI sprechen. Ich bin dafür: Los geht's, lasst uns gewinnen!", sagte Trump. Gleichzeitig erklärte der US-Präsident, die Vereinigten Staaten lägen gegenüber China bei der Entwicklung künstlicher Intelligenz deutlich vorn.

Spannungen zwischen Regierung und Anthropic

Für Amodei kommt das Treffen allerdings zu einem schwierigen Zeitpunkt. Zwischen Anthropic und der Trump-Regierung gibt es bereits erhebliche Spannungen. Das US-Verteidigungsministerium hatte den Angaben zufolge zuvor die Zusammenarbeit mit dem KI-Konzern beendet und Anthropic als Sicherheitsrisiko eingestuft. Dabei ging es um einen Vertrag im Wert von mehreren hundert Millionen Dollar.

Gericht stärkt Position der Regierung

Zusätzlichen Druck erzeugte zuletzt eine Entscheidung eines Bundesrichters. Dem Bericht zufolge wurde die Vorgehensweise der Trump-Regierung bei der Beendigung des Vertrags rechtlich bestätigt. Für Anthropic-Chef Amodei entstand dadurch eine komplizierte Ausgangslage. Das Treffen mit Trump bot zwar die Gelegenheit zum direkten Austausch, zugleich musste der CEO mit einer Regierung sprechen, die zuvor einen bedeutenden Vertrag mit seinem Unternehmen beendet hatte. Die "New York Times" beschrieb die Situation entsprechend als "unangenehme Lage". Das Abendessen im Weißen Haus bekam damit eine deutlich größere politische Bedeutung, als es ein gewöhnlicher Termin zwischen einem Präsidenten und einem Tech-Chef zunächst vermuten lässt.

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