Umfrage-Debakel für die Union: Luft für Friedrich Merz wird dünner - AfD baut Rekordvorsprung weiter aus
Der Druck auf den Bundeskanzler wächst unaufhörlich: In aktuellen Umfragen fällt die Union unter die 20-Prozent-Marke, während die AfD mit einem Vorsprung von 10,5 Punkten davonzieht. Für Friedrich Merz wird die Lage damit auch auf Bundesebene bedrohlich.
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
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- Umfrage-Debakel für Union setzt sich fort - Abstieg auf unter 20 Prozent
- AfD baut Vorsprung vor CDU und CSU weiter aus in Umfragen von Forsa und Insa
- Friedrich-Merz-Partei stürzt nach Landtagswahlen-Debakel ins Bodenlose
Der Abwärtstrend der Union unter Bundeskanzler Friedrich Merz erreicht einen neuen Tiefpunkt. In der jüngsten Forsa-Erhebung vom 29. September sacken die Christdemokraten auf nur noch 19 Prozent ab – zum ersten Mal überhaupt rutscht sie bei diesem Institut unter die 20-Prozent-Marke. Die AfD liegt mit 26 Prozent klar vorn.
Union setzt Abwärtstrend fort - Merz-Partei rutscht in Umfragen unter 20-Prozent-Marke
Noch dramatischer fällt das Bild bei Insa aus: Dort erreicht die AfD 29,5 Prozent, während CDU und CSU ebenfalls bei 19 Prozent landen. Der Abstand zwischen beiden Parteien wächst damit auf den Rekordwert von 10,5 Prozentpunkten. Für die Union markiert dies den niedrigsten Stand seit der Bundestagswahl 2025 – nach einer Serie schmerzhafter Niederlagen bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern setzt sich die Talfahrt nun auch auf Bundesebene fort.
AfD hängt CDU und CSU weiter ab - Rekord-Abstand wächst auf 10,5 Punkte
Laut der Insa-Umfrage vom 28. September hat die AfD ihren Spitzenplatz mit unveränderten 29,5 Prozent gefestigt. Die Union hingegen verlor gegenüber der Vorwoche erneut leicht und rutschte auf 19 Prozent. Nie zuvor war die Kluft zwischen den beiden Parteien so groß. Hintergrund des Absturzes sind mehrere teils heftige Schlappen bei Landtagswahlen, die der Partei von Kanzler Merz zuletzt schwer zusetzten. Dieser Negativtrend schlägt sich nun auch in den bundesweiten Erhebungen nieder. Für die Befragung wurden zwischen dem 25. und 28. September insgesamt 2.001 Personen in einem Online-Panel befragt.
SPD und Grüne im Umfrage-Aufwind – Koalition ohne Rückhalt
Profiteure der Unionskrise sind SPD und Grüne. Beide Parteien konnten in der Insa-Erhebung zulegen und kommen jeweils auf 14,5 Prozent. Die Linke büßte hingegen leicht ein und steht bei 10 Prozent. Brisant für die schwarz-rote Regierung: Die regierende Koalition aus Union und SPD erreicht zusammengerechnet lediglich 33,5 Prozent. Damit läge das Bündnis von Kanzler Merz deutlich unter dem gemeinsamen Ergebnis von SPD, Grünen und Linken, die zusammen auf 39 Prozent kämen. Für eine eigene Mehrheit würde allerdings auch dieses Dreierbündnis nicht reichen.
FDP und BSW müssen um Existenz bangen – Umfragen mit Vorbehalt
Zwei weitere Parteien müssten um ihre parlamentarische Existenz bangen: Die FDP erreicht in der Insa-Erhebung lediglich 4 Prozent, das BSW kommt auf 3,5 Prozent. Beide würden damit an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern und den Einzug in den Bundestag verpassen.
Bei der Einordnung der Zahlen ist allerdings Vorsicht geboten. Die maximale Fehlertoleranz der Insa-Befragung liegt bei 2,5 Prozentpunkten. Zudem bilden Umfragen grundsätzlich nur eine Momentaufnahme ab und stellen keine Prognose für künftige Wahlergebnisse dar. Schwindende Parteibindungen und zunehmend kurzfristige Wahlentscheidungen erschweren den Instituten die korrekte Gewichtung ihrer Daten zusätzlich.
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loc/news.de/stg
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