Friedrich Merz in der Krise: CDU in Bedrängnis – vorzeitiges Kanzler-Aus erwartet

Bittere Zahlen für Friedrich Merz: Nur noch wenige Deutsche glauben daran, dass der Kanzler seinen Reformkurs erfolgreich umsetzen kann. Noch härter fällt das Urteil über seine Zukunft aus – 65 Prozent erwarten, dass seine Kanzlerschaft vorzeitig endet.

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Der Druck auf Friedrich Merz wächst. (Foto) Suche
Der Druck auf Friedrich Merz wächst. Bild: Michael Brandt/dpa/dpa
  • Reformkurs von Friedrich Merz unter Druck
  • Zweifel an Kanzlerschaft wachsen
  • AfD baut Vorsprung zur Union aus

Friedrich Merz steht zunehmend unter Druck. Laut dem neuen ZDF-Politbarometer glaubt eine deutliche Mehrheit der Deutschen nicht daran, dass der Kanzler seinen Reformkurs erfolgreich umsetzen kann – und sogar seine Amtszeit bis 2029 wird von vielen infrage gestellt. Gleichzeitig baut die AfD ihren Vorsprung vor der Union aus.

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Friedrich Merz unter Druck: Mehrheit glaubt nicht an Reformkurs

Die Zahlen des neuen ZDF-Politbarometers zeichnen ein schwieriges Stimmungsbild für Bundeskanzler Friedrich Merz. 67 Prozent der Befragten erwarten nicht, dass er die Fortsetzung seiner Reformen im Großen und Ganzen erfolgreich umsetzen wird. Nur 28 Prozent rechnen mit einem Erfolg. Selbst innerhalb des Unionslagers gibt es erhebliche Zweifel: Unter den Anhängern von CDU und CSU glauben 43 Prozent nicht an eine erfolgreiche Umsetzung des Reformkurses. Die aktuellen Werte zeigen damit eine breite Skepsis gegenüber den politischen Vorhaben des Kanzlers.

Mehrheit erwartet vorzeitiges Ende von Merz' Kanzlerschaft

Noch deutlicher fällt die Einschätzung der politischen Zukunft von Friedrich Merz aus. 65 Prozent der Befragten rechnen laut Politbarometer damit, dass seine Kanzlerschaft vorzeitig endet. Nur 31 Prozent glauben, dass der CDU-Politiker seine volle Amtszeit bis 2029 absolvieren wird.

Auch bei den Anhängern der Union ist das Vertrauen nicht geschlossen: Dort rechnen 49 Prozent mit einer vollen Amtszeit bis 2029. Damit sieht auch rund die Hälfte der Unionsanhänger die Möglichkeit, dass Merz vorzeitig aus dem Kanzleramt ausscheiden könnte.

Nur 17 Prozent bewerten Merz' Arbeit positiv

Bei der persönlichen Bewertung des Kanzlers fallen die Zahlen ebenfalls deutlich aus. Nur 17 Prozent beurteilen seine Arbeit als "eher gut". 79 Prozent kommen dagegen zu einer eher schlechten Bewertung.

Damit setzt sich die kritische Stimmung gegenüber Merz fort. Bereits im August hatte das ZDF-Politbarometer einen neuen persönlichen Tiefstwert für den Kanzler bei der Bewertung nach Sympathie und Leistung ausgewiesen.

AfD baut Vorsprung vor CDU und CSU aus

Auch bei der sogenannten Sonntagsfrage gibt es für die Union schlechte Nachrichten. Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, kämen CDU und CSU laut Politbarometer gemeinsam auf 21 Prozent. Das entspricht einem Minus von einem Prozentpunkt gegenüber der vorherigen Umfrage.

Die AfD legt dagegen um einen Prozentpunkt auf 28 Prozent zu und liegt damit sieben Punkte vor der Union. Die SPD verbessert sich ebenfalls um einen Punkt auf 13 Prozent. Grüne und Linke bleiben bei 14 beziehungsweise 12 Prozent.

Damit zeigt die aktuelle Umfrage ein deutlich verändertes Kräfteverhältnis im Vergleich zur Union: Die AfD liegt in der Projektion klar vor CDU und CSU. Die Werte sind allerdings eine Momentaufnahme der politischen Stimmung und keine Vorhersage eines späteren Wahlergebnisses.

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/sba/news.de/dpa

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