18.06.2021, 20.30 Uhr

Lynchjustiz in Indien: Penis abgehackt! Frauen-Mob metzelt Serienvergewaltiger tot

Er vergewaltigte mehr als 40 Mädchen und Frauen und beging drei Morde - doch als der Sexverbrecher Akku Yadav seinen Opfern erneut begegnete, war sein Schicksal besiegelt. Mehr als 200 Frauen schlachteten ihn aus Rache ab.

13 Jahre lang trieb der indische Serienvergewaltiger Akku Yadav sein Unwesen - bis ihn ein Lynchmob mit Messern und Steinen tötete (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / showcake

In der internationalen Kriminalstatistik nimmt Indien einen traurigen Sonderplatz ein: In kaum einem Land werden Mädchen und Frauen so oft Opfer von sexueller Gewalt wie in Indien. Allein 2019 wurden laut Statistik knapp 90 Vergewaltigungen täglich angezeigt, die Dunkelziffer dürfte viel höher sein. Immer wieder machen Schlagzeilen zu brutalen Missbrauchsfällen in dem Land die Runde - eine davon war der Fall des indischen Serienvergewaltigers Akku Yadav, die bis heute in der kollektiven Erinnerung weiterlebt.

Indischer Sexverbrecher Akku Yadav vergewaltigte mehr als 40 Mädchen und Frauen

Der Inder, der auch als Bharat Kalicharan bekannt war, hatte eine Strafakte vorzuweisen, die kaum ein Krimineller überbieten könnte. Yadav war nicht nur als Einbrecher, Räuber und Entführer bekannt, sondern auch als Serienvergewaltiger und mehrfacher Mörder verurteilt. Schon vor seinem 20. Lebensjahr war Yadav an Gruppenvergewaltigungen beteiligt, 13 Jahre lang trieb der Sexverbrecher weiter sein Unwesen. Mindestens drei Menschen sollen durch Akku Yadavs Hand gestorben sein, zudem gehen mehr als 40 Vergewaltigungen von Mädchen und Frauen auf sein Konto. Die Polizei, die von Yadav bestochen wurde, ließ den Serienvergewaltiger gewähren.

Rache für jahrelangen Missbrauch: Lynch-Mob metzelt Serienvergewaltiger zu Tode

Im August 2004 sollte sich das Schicksal jedoch blutig an dem Sex-Verbrecher rächen. Eine junge Frau namens Usha Narayane widersetzte sich dem Vergewaltigungsversuch des Inders, bis die Situation komplett eskalierte, als sich Akku Yadav über sein Opfer lustig machte und sie bedrohte. Für Usha Narayane und 200 weitere Frauen war der Moment gekommen, dem abartigen Treiben des Vergewaltigers ein für alle Mal ein Ende zu setzen. Nachdem sein Haus angezündet worden war, bekam es Akku Yadav mit der Angst zu tun, doch seine Opfer und ihre Geschlechtsgenossinnen waren nicht mehr zu stoppen. Der Frauen-Mob stürzte sich mit Messern auf Akku Yadav, als dieser einen Polizeitermin verließ, massakrierte den Kriminellen, schnitt seinen Penis ab und tötete den 32-Jährigen letztlich mit Messerstichen und Steinhieben. Nach dem Tod von Akku Yadav kamen die korrupten Machenschaften ans Licht, die der Serienvergewaltiger mit der Polizei ausgeübt hatte.

TikTok-Star ruft widerliche Verbrechen von Akku Yadav in Erinnerung

Auch heute, fast zwei Jahrzehnte, nachdem Akku Yadav gelyncht wurde, ist der Tod des Serienvergewaltigers präsent wie nie - maßgeblich daran beteiligt ist ein Video, das auf der Videoplattform TikTok hochgeladen wurde undbislang mehr als zwei Millionen Mal angeschaut wurde.

@iamswastishukla

The tale of a serial killer who got what he deserved. ##truecrime##truecrimetiktok##serialkiller##serialkillertok13##scarytiktok##scarystorytimes##indian

♬ Horror Ambient: Horror Game BGM(322751) - Y8MD

Erstellt wurde das Video, das die Verbrechen und den Tod von Akku Yadav zum Thema hat, von der indisch-amerikanischen Videoproduzentin Swasti Shukla Buick. In ihrem Video über einen der schlimmsten indischen Verbrecher spricht die junge Frau darüber, dass Yadav "ein sehr zufriedenstellendes Ende" gefunden habe. "Vergewaltigt zu werden ist in Indien ein Tabu, doch viele von Yadavs Opfern haben ihn angezeigt. Doch anstatt ihn zu verhaften, wurden die Frauen von der Polizei fortgejagt und ihrerseits beschuldigt, die Vergewaltigungen provoziert zu haben", so Swasti Shukla Buick in ihrem Video.

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loc/news.de