Klimawandel-Schock: DIESE Horror-Seuche bedroht die Menschheit

In den Eisschichten der Erde lauern tödliche Krankheiten, die der gesamten Menschheit gefährlich werden können. Durch die rapide Erderwärmung tauen die Erreger aber wieder auf - und drohen uns mit Horror-Seuchen.

Wenn sich die Erde weiter rapide erwärmt, können gefährliche Krankheiten aus dem Eis auftauchen. Bild: picture alliance/Frank May/dpa

Die Weltbevölkerung ist durchKrankheitserreger bedroht, die tödliche Infektionen auslösen können, sobald sie durch das Schmelzen der Eisschichten freigesetzt werden. Davor warnt ein hochrangiger Wissenschaftler, wie das britische Blatt "Daily Star" berichtet.

Horror-Seuche wie Pest könnte durch Bakterien im Ewigen Eis freigesetzt werden

Tödliche Bakterien, die seit Tausenden Jahren im Eis eingeschlossen sind, laufen Gefahr, im Rahmen der globalen Erwärmung freigesetzt zu werden.Epidemien wie die Pest könnten dann in riesigen Bereichen der Welt wieder auftauchen, sobald der dortige Permafrost schmilzt. Katastrophen wie die große Pest-Epidemie in Europa und Asien, auch der Schwarze Tod genannt, könnten sich wiederholen. Im 14. Jahrhundert starben innerhalb von vier Jahren mehrere Millionen Menschen an der Pest.

Es war laut Professor Peter Frankopan von der Universität Oxford die letzte große Krankheit die sich entwickelte, weil sich die Erdatmosphäre stark erwärmte. Frankopan ist Professor der globalen Geschichte und überzeugt, dass die Menschheit keine Chance hat, den Temperaturanstieg soweit einzudämmen, dass der Ausbruch von Seuchen verhindert werden kann. Unter normalen Umständen schmilzt die Permafrost-Schicht in jedem Sommer um etwa 50 Zentimeter, was durch die aktuellen Verhältnisse nur beschleunigt wird.

Erderwärmung wegen Klimawandel begünstigt tödliche Krankheiten

"Wenn wir jemals über diese Temperaturänderung hinauskommen, geht es nicht mehr darum, dass die Malediven schwieriger für einen Urlaub zu erreichen sind oder die Migration der Menschen. Es geht dann darum was passiert, wenn der Permafrost auftaut undbiologische Wirkstoffe freigesetzt werden, die Tausende Jahre lang begraben waren," so Frankopan. "In den 1340ern führte die Erwärmung der Erdatmosphäre um 1,5 Grad zur Entwicklung einer kleinen Mikrobe zum Schwarzen Tod." Die besorgniserregende Nachricht macht deutlich, welche Gefahren der rapide Temperaturanstieg mit sich bringt.

Tödliche Infektion durch Erreger im Permafrost bereits aufgetaucht

Bereits im Jahr 2016 starb ein 12-jähriger Junge in der sibirischen Tundra an Milzbrand und steckte 20 weitere Menschen an, so berichtete die BBC. Es wird vermutet, dass vor über 75 Jahren ein mit der Krankheit infiziertes Rentier starb und dessen eingefrorener Körper in der Hitzewelle von 2016 mit dem umliegenden Permafrost wieder auftaute. Dadurch gelangten die ansteckenden Erreger in das Grundwasser, infizierten über 2.000 Rentiere und schließlich einige Menschen. Die Befürchtung ist groß, dass dies kein Einzelfall bleibt. Auch Krankheiten wie die Spanische Grippe, Pocken und die Beulenpest könnten freigesetzt werden.

Katastrophale Folgen drohen bei rapider Erderwärmung

Wissenschaftler warnen immer stärker vor den Folgen der rapiden Erderwärmung und geben der Menschheit nur noch zwölf Jahre, um den Klimawandel einzudämmen und den Temperaturanstieg aufzuhalten. Sollte diese Grenze überschritten werden, kommen nicht nur Infektionskrankheiten, sondern auch Überschwemmungen, Dürre, extreme Hitzewellen und Armut auf hunderte Millionen Menschen zu, so ein aktueller Bericht der UN.

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scs/jat/news.de

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