Steht Klimaschutz hinten an? Als ein Mittel gegen die ausufernden Energiepreise sehen es Deutschland und andere EU-Länder, bestimmte Klimaschutzregeln später anzuwenden. Was bedeutet das genau?
Aktuelle News zu Umwelt
Der Wasserbedarf deutscher Rechenzentren könnte sich bis 2030 mehr als verdoppeln. Eine Studie des Öko-Instituts bringt Alternativen zum hohen Wasserverbrauch ins Gespräch.
Neue Verbrenner könnten auch nach 2035 noch auf Europas Straßen kommen. Im EU-Parlament hat der Umweltausschuss sich für eine Lockerung ausgesprochen. Doch die entscheidende Abstimmung steht noch aus.
Wie viele Emissionen erzeugen Autos, die sowohl elektrisch als auch mit Verbrennungsmotor fahren können? In der EU wird ein Schätzwert verwendet. Die deutsche Autoindustrie warnt vor der Verschärfung.
Die EU will weniger Treibhausgase ausstoßen und gleichzeitig ihre Industrie zukunftsfähig machen. Jetzt stimmt ein Ausschuss des Europaparlaments über künftige CO2-Regeln ab.
Millionen Menschen in Deutschland ernähren sich vegetarisch oder vegan. Tierwohl und Faktor Klima spielen eine Rolle. Tatsächlich kann Klimaschutz auch auf dem Teller stattfinden, sagen Experten.
Neue Bäume in Wäldern oder die Wiedervernässung von Mooren: Die UN sehen darin nicht nur Chancen für die Natur, sondern auch für Millionen Jobs. Wo die Welt derzeit steht.
In Zwickau werden fortan nicht mehr nur neue Autos gebaut, sondern auch Altfahrzeuge zerlegt und recycelt. Damit ist der Standort einmal mehr Vorreiter im VW-Konzern.
Millionen Menschen in Deutschland ernähren sich vegetarisch oder vegan. Tierwohl und Faktor Klima spielen eine Rolle. Tatsächlich kann Klimaschutz auch auf dem Teller stattfinden, sagen Experten.
Das zu Ende gehende Jahr war geprägt von extremem Niedrigwasser. Experten führen dies zum Teil auf den Klimawandel zurück - aber auch auf die Begradigung und Vertiefung von Flüssen.
Deutliche Worte bei der Verleihung des Deutschen Umweltpreises: Preisträgerin Roda Verheyen hält eine Selbstauslöschung der Menschheit für möglich. Das mache sie ebenso traurig wie wütend.
Methanlecks aufspüren, klimaschädliches Abfackeln begrenzen: In der EU sind Unternehmen dazu bereits verpflichtet. Bei Importen von Öl, Gas und Kohle könnte sich der Start verschieben. Darum geht es.
Wie viele Autos mit Verbrennungsmotor dürfen künftig noch neu zugelassen werden? Im Europaparlament nimmt die Lockerung des sogenannten Verbrenner-Aus die ersten Hürden.
Schon eine einzelne Bestellung ins Ausland kann kleine Händler vor neue Pflichten stellen. Für sie ein Ärgernis. Die EU-Staaten wollen sie entlasten.
Berlin und Brüssel haben mit einem gemeinsamen Vorschlag Bewegung in die Debatte um die Lockerung des Verbrenner-Aus gebracht. Auch im Europaparlament wird verhandelt.
Die Regel hat für viel Frust gesorgt: Wer Waren in andere EU-Länder verkaufen will, muss dort seit August jeweils einen Bevollmächtigten benennen. Das Parlament will kleine Firmen davon ausnehmen.
Kleine Krebstiere und Laternenfische sind wichtige Nahrung für größere Meeresbewohner. Doch gerade diese Tiergruppen sind im Golf von Mexiko stark betroffen. Was eine Ölpest damit zu tun hat.
Seit 2023 verzichtet die Bahn auf Glyphosat – doch die Alternativen wirken nur unzureichend gegen Pflanzenwuchs im Gleis. Nun kündigt der Konzern einen Kurswechsel an.
Am Verbrenner-Aus rüttelt die Bundesregierung. Verkehrsminister Bilger schlägt stattdessen neuen Sprit für den Klimaschutz vor.
Merz und Macron wollen Schwung in die Verhandlungen über Vorgaben für Verbrenner nach 2035 bringen. Dafür machen sie gemeinsame Vorschläge.
Eine Vereinbarung von Berlin und Paris könnte die Regeln für neue Verbrenner in der EU weiter lockern. Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge meint: Das hilft der Industrie hier nicht - im Gegenteil.
Europas Autobranche steht unter Druck, nicht zuletzt wegen Konkurrenz aus China bei Elektro-Fahrzeugen. Kommt jetzt Bewegung für neue Bedingungen, die auch auf mehr Flexibilität zielen?
Deutschland setzt sich dafür ein, dass weiter Neuwagen mit Verbrennungstechnologie zugelassen werden können. Frankreichs Präsident Macron hat sich bisher gesperrt - nun zeichnet sich ein Deal ab.
Die Mehlschwalbe gilt als Vorbotin des Sommers und baut kunstvolle Lehmnester. Im kommenden Jahr ist sie Botschafterin für mehr Vogelschutz – auch in eigener Sache.
Der Bund fördert die Anschaffung von Elektrobussen im Nahverkehr mit Hunderten Millionen Euro. Ab kommendem Jahr sollen die Mittel deutlich sinken. Die Branche sieht deshalb die Klimaziele in Gefahr.
Von einer mit Autos vollgestopften Metropole hat Paris sich längst in eine Stadt mit intensivem Radverkehr gewandelt. Jetzt investiert die Stadt 200 Millionen Euro in neue Radwege.
Rupert Stadler wird im Abgasskandal ein Schaden von rund 300 Millionen Euro zugerechnet. Zahlen sollte er 4,1 Millionen Euro. Nun ist die Zustimmung der VW-Aktionäre unwirksam. Wie geht es weiter?
In Brüssel werden Mittel gegen die ausufernden Energiepreise gesucht. Einen Weg sieht die Kommission darin, bestimmte Klimaregeln später anzuwenden. Was denkt Berlin darüber?
Schutzgebiete sollen die Natur bewahren. In Deutschland gibt es zahlreiche von ihnen. Doch bieten sie wirklich, für was sie ausgewiesen wurden?
Der Sommer war heiß und trocken - und der September hat daran wenig geändert. Für Westeuropa war es zusammen mit 2023 der wärmste September seit Messbeginn.
Bleischrot steht in der Kritik, Vögel zu vergiften und über Wildfleisch auch für Menschen gefährlich zu sein. Das EU-Parlament stimmt für ein Verbot. Aber es gibt eine lange Übergangszeit.
Weltweit sind Wildtiere unter Druck, ihre Bestände nehmen seit Jahrzehnten immer weiter ab. Verantwortlich ist dafür der Mensch - der aber auch etwas tun kann.
Die EU-Methanregeln sollen eigentlich für weniger Emissionen aus dem Energiesektor sorgen. Wegen der Energiekrise aber will die EU-Kommission bestimmte Klimaschutzregeln erst später Inkraftsetzen.
In vielen Großstädten fahren weiterhin überwiegend Busse mit Dieselmotor. Das hat die Deutsche Umwelthilfe herausgefunden. Es gibt aber auch Kommunen, die auf batteriebetriebene Elektrobusse setzen.
Daniel Günther warnt in einem Brief an Friedrich Merz vor Folgen der geplanten Energiegesetze und fordert eine Kurskorrektur bei den Reformvorschlägen.
Rumänien erlaubt in diesem Jahr den Abschuss von bis zu 969 Bären. Die Regierung reagiert damit auf zahlreiche Angriffe – trotz Kritik von Tierschützern und Widerstands des Staatspräsidenten.
Wasser wird auch in Deutschland knapper. Der Umweltminister will Konsequenzen ziehen - für Rechenzentren, aber auch die Wasserversorgung insgesamt.
Ein Unternehmer fordert nach der Rettung eines gestrandeten Buckelwals mehr als 1,35 Millionen Euro. Nun beschäftigt der Streit das Landgericht Schwerin.
Der im Frühjahr gestrandete Buckelwal war abtransportiert und kurz darauf tot angespült worden. Der Streit um Kosten der Aktion geht weiter - aber nicht nur darum.
Aus europäischen Flüssen floss so wenig Wasser wie seit Jahrzehnten nicht ins Meer. Das Wasser dort war oft extrem warm. Hitze und Trockenheit des Sommers hatten noch mehr üble Folgen.
Schutz für Umwelt und Gesundheit vs. weniger Aufwand für Landwirte - in der EU wird um eine Lockerung der Regeln für Pflanzenschutzmittel gestritten. Auch die Staaten wollen manche aufweichen.
Herabstürzende Felsmassen hatten an Deutschlands höchstem Berg im wahrsten Sinne des Wortes viel Staub aufgewirbelt. Fachleute erwarten, dass solche Ereignisse deutlich zunehmen. Was sie nun vorhaben.
Von Afrika bis Amerika: Den Alternativen Nobelpreis bekommen in diesem Jahr Menschen und Organisationen auf vier Kontinenten, die sich für gerechtere Machtstrukturen und Menschenrechte einsetzen.
Gemeinsam sind sie stark: Der Alternative Nobelpreis ehrt Frauen und von Frauen geführte Organisationen, die mit ihrer Stimme Machtstrukturen verändern wollen - und damit Menschenrechte verteidigen.
Das Lachsfressen hat sich für "Backpack" ausgezahlt. In Alaska wurde der Braunbär zum Gewinner des "Fat Bear"-Wettbewerbs gekrönt. Der kuriose Titel hat auch einen ernsten Hintergrund.
Der Kanzler findet deutliche Worte für die Gefahren der Erderwärmung. Und: Klimaschutz und Wirtschaft müssen kein Widerspruch sein, meint er - im Gegenteil.
Im vergangenen Herbst starben massenhaft Kraniche an der Vogelgrippe. Nun sammeln sich tausende Zugvögel in Rastgebieten. Naturschützer hoffen auf eine gute Kranichsaison - und auf viele Besucher.
Gestrandete Walkadaver an der Küste der argentinischen Halbinsel Valdés bieten einen traurigen Anblick. Wissenschaftler untersuchen die Ursache - und haben einen Verdacht.
Im vergangenen Herbst starben massenhaft Kraniche an der Vogelgrippe. Wieder sammeln sich tausende Zugvögel in Rastgebieten. Naturschützer hoffen auf eine gesunde Kranichsaison und auf viele Besucher.
Gestrandeten Walkadaver an der Küste der argentinischen Halbinsel Valdés bieten einen traurigen Anblick. Wissenschaftler untersuchen die Ursache - und haben einen Verdacht.