Prinz William wüst beschimpft: "Fahr zur Hölle!" Deshalb trifft den Briten-Thronfolger geballter Hass
Prinz William hat in seiner Funktion als Herzog von Cornwall mächtig Ärger am Hals: Für sein Herzensprojekt will der britische Thronfolger ein Grundstück verkaufen und bringt mit dem Vorhaben Anwohner in Devon gegen sich auf.
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
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- Prinz William schlägt geballte Wut wegen Immobilienplänen entgegen
- Britischer Thronfolger will als Herzog von Cornwall Grundstück verkaufen
- Prinz William übel angefeindet - Pächter in Grafschaft Devon bangen um ihr Hab und Gut
Als König Charles III. im Herbst 2022 die Krone seiner verstorbenen Mutter Queen Elizabeth II. übernahm, bekam auch Prinz William eine Reihe neuer Aufgaben übertragen: Der älteste Sohn des neuen Monarchen wurde zum Prinzen von Wales "befördert" und übernahm zudem von seinem zum König aufgerückten Vater das Herzogtum Cornwall. Die Grafschaft im Südwesten Englands ist nicht nur ein ausgemacht pittoreskes Fleckchen Erde, sondern auch eine wahre Goldgrube für die Royals: In den vergangenen Jahren generierte der cornische Landbesitz im Schnitt umgerechnet 27 Millionen Euro - pro Jahr wohlgemerkt.
Prinz William scheffelt Millionen als Herzog von Cornwall
Damit gilt Prinz William als größter privater Grundbesitzer Großbritanniens. Das Herzogtum wird stets an den ältesten Sohn des britischen Monarchen weitergegeben – weshalb auch Prinz Harry keinen Anspruch darauf hatte. Prinz William wurde 2022 zum 25. Herzog von Cornwall, sein Sohn George steht als nächster Erbe bereit.
Mit den Einnahmen aus den Ländereien, Forstwirtschaft, Pachtverträgen und ähnlichem macht sich Prinz William als Herzog von Cornwall allerdings nicht ausschließlich ein gemütliches Leben, sondern steckt das Geld in seine offiziellen Pflichten sowie in gemeinnützige Projekte, die dem Thronfolger am Herzen liegen. Vor allem dem Thema Klimawandel und der Bekämpfung von Obdachlosigkeit hat sich Prinz William verschrieben - doch die Pläne, die der künftige König geschmiedet hat, um dafür Geld bereitzustellen, schüren im Südwesten Englands massive Wut auf den Thronfolger.
Künftiger König plant Grundstücksverkauf - bei den Anwohnern wächst die Empörung auf William
Wie beispielsweise das "Hello!"-Magazin berichtet, plant Prinz William den Verkauf des rund 1,2 Hektar umfassenden Bradninch-Anwesens in Cornwalls Nachbargrafschaft Devon. Für die Menschen vor Ort ist das Vorhaben jedoch ein rotes Tuch: Etliche Pächter des Bradninch-Estates fürchteten den Berichten zufolge nun um ihr Hab und Gut. Infolge der Grundstücksverkaufspläne sei einigen Mietern und Pächtern zu verstehen gegeben worden, dass sie entweder innerhalb eines halben Jahres ihre bislang zur Miete genutzten Immobilien käuflich erwerben könnten oder sich eine andere Bleibe zu suchen hätten. Wer sich den Kauf nicht leisten kann, steht vor dem Verlust von Haus und Lebensgrundlage zugleich. Die sich folgerichtig aufgestaute Empörung bei den Anwohnern könnte hitziger kaum sein.
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"William kann zur Hölle fahren!" Britischer Thronfolger wüst beschimpft
Der sonst beim Volk so beliebte Prinz William steht den Medienberichten zufolge im Zentrum erbitterter Kritik: Viele Menschen, die das zum Verkauf stehende Bradninch-Anwesen ihr Zuhause nennen und dort ihren Lebensunterhalt verdienen, wünschen Prinz William mittlerweile den Teufel an den Hals. Dass viele Anwohner den ältesten Sohn von König Charles III. als schamlosen Heuchler beschimpfen, hat einen triftigen Grund: Prinz William engagiert sich öffentlichkeitswirksam gegen Obdachlosigkeit und für psychische Gesundheit - und bedroht die Menschen in Bradninch nun genau mit diesen Problemen.
Besonders scharfe Worte findet Mary Ryan, eine frühere Hausärztin, die sich seit über 36 Jahren für die Menschen in Bradninch engagiert. Gegenüber dem "Observer" machte sie den Widerspruch in Williams Handeln deutlich: "Prinz William spricht über seine Sorge um die psychische Gesundheit und das Problem der Obdachlosigkeit, während er gleichzeitig die psychische Gesundheit der Menschen, die hier leben und arbeiten, sehr ernsthaft beeinträchtigt und das Risiko eingeht, Familien auf die Straße zu bringen." Ein anderer, namentlich nicht genannter Anwohner wurde noch deutlicher: "Ich war mein ganzes Leben lang Royalist und ich finde, Charles war fantastisch. William kann zur Holle fahren. Wenn er in Flammen stehen würde, würde ihn kein Wasser auf ihn schütten!"
Mary Ryans Ehemann, der Chirurg John Palmer, äußerte sich ebenfalls desillusioniert. Er betrachte Prinz William weniger als Eigentümer denn als Verwalter des Landes: "Ehrlich gesagt habe ich das Gefühl, dass er eher ein Betreuer als ein Besitzer ist." Für die langjährigen Bewohner klingt das Engagement des Thronfolgers gegen Wohnungslosigkeit angesichts der Räumungsbescheide wie blanker Hohn.
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loc/news.de/stg
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