Meghan Markle unerwünscht: Empörte Proteste gegen Herzogin Meghan nach Jubel-Ankündigung

Meghan Markle kann es kaum erwarten, Großbritannien für einen neuen Job den Rücken zu kehren - doch am anderen Ende der Welt regt sich bereits lautstarker Widerstand in Gestalt einer Petition gegen die Herzogin von Sussex.

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Kaum hat Meghan Markle ihren neuen Karriereplan in Australien kundgetan, regt sich bereits heftiger Widerstand in Down Under. (Foto) Suche
Kaum hat Meghan Markle ihren neuen Karriereplan in Australien kundgetan, regt sich bereits heftiger Widerstand in Down Under. Bild: picture alliance/dpa | Christoph Reichwein
  • Meghan Markle kündigt beruflichen Neustart in Australien an
  • Herzogin Meghan als Moderatorin für "Junior MasterChef Australia" angekündigt
  • Proteste in Down Under: Meghan Markle in Australien nicht erwünscht

Ihre Vorfreude konnte Meghan Markle nicht länger für sich behalten: Schon bald wird die Herzogin von Sussex Großbritannien wieder den Rücken kehren und (zumindest für eine Weile) ihre Zelte in Australien aufbauen, um dort ein neues berufliches Kapitel aufzuschlagen. Die erst Ende August 2026 mit Ehemann Prinz Harry und den Kindern Archie und Lilibet nach Großbritannien zurückgekehrte Herzogin von Sussex soll einer offiziellen Mitteilung zufolge Gastgeberin der neuen Staffel von "Junior MasterChef Australia" werden.

Herzogin Meghan unerwünscht: Australier starten Petition gegen TV-Job der Herzogin

Meghan Markles Zukunftspläne - die TV-Aufzeichnungen für die neuen Episoden der Kochsendung sollen sich dem Vernehmen nach über mehrere Wochen von Anfang bis Mitte 2027 erstrecken - sorgten indes nicht überall für Jubel - am wenigsten in Australien, der neuen beruflichen Heimat von König Charles' Schwiegertochter. Noch am selben Tag, an dem die Herzogin von Sussex offiziell als Co-Moderatorin von "Junior MasterChef Australia" bestätigt wurde, starteten Kritiker eine Petition gegen ihre Beteiligung. Der Tenor vieler Australier: Das Land habe genügend eigene Talente, die den Job übernehmen könnten.

Meghan Markle vor den Kopf gestoßen: Kein staatlich finanzierter Personenschutz in Australien

Voraussichtlich wird Meghan schon in naher Zukunft für mehrere Wochen in Melbourne vor der Kamera stehen – gemeinsam mit Köchin Poh Ling Yeow. Doch neben der Besetzungsfrage brodelt bereits der nächste Konflikt: Beide großen Parteien im Bundesstaat Victoria haben unmissverständlich klargestellt, dass kein einziger Cent an Steuergeldern für den persönlichen Schutz der Herzogin während ihres Aufenthalts fließen wird.

Meghan Markle bekam Job-Angebot per E-Mail, als "alle auf sie eindroschen"

Dass Meghan Markle überhaupt bei "MasterChef Australia" landete, verdankt sich einem mutigen Vorstoß von Executive Producer Marty Benson. Wie er gegenüber "The Age" bei den TV Week Logie Awards schilderte, schrieb er der Herzogin von Sussex eine E-Mail – zu einem Zeitpunkt, als die öffentliche Stimmung gegen sie auf einem Tiefpunkt war. Ihre Netflix-Sendung "With Love, Meghan" war gerade gescheitert und die Kritik hagelte von allen Seiten. "Alle haben auf sie eingedroschen, die ganze Welt hat auf sie eingedroschen, und ich war derjenige, der sagte: 'Moment mal, ich glaube, sie wäre ein großartiger Gast in unserer Show'", erklärte Benson. Seine Nachricht beschrieb er als "Absenden und Beten"-E-Mail. Benson nahm Herzogin Meghan dabei ausdrücklich in Schutz: Die Schuld am Misserfolg ihrer Netflix-Produktion trage nicht sie selbst, sondern die Produzenten der Sendung. Sein Bauchgefühl zahlte sich aus – der Gastauftritt bescherte dem Format enorme Aufmerksamkeit.

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Meghan Markle in Australien nicht erwünscht: Umfrage enthüllt breite Ablehnung

Als der britische"Daily Express" kurz nach Bekanntwerden von Herzogin Meghans neuem Job Passanten in Melbourne zu ihrer Meinung dazu befragte, dass Prinz Harrys Ehefrau bald eine prominente Rolle im TV einnehmen wurde, fiel eine Frage besonders häufig: "Warum ausgerechnet sie?" Der 81-jährige Les Aldridge beispielsweise erklärte knapp, er würde die Petition unterschreiben. Deutlich schärfer formulierte es die 77-jährige Selby Witteveen, die bis 2020 in England gelebt hatte: "Ich hasse sie. Sie glaubt, sie sei eine Köchin. Sie handelt nur mit dem royalen Namen, den sie gar nicht mehr trägt."

Die 76-jährige Rosa nannte die Besetzung schlicht "einen Witz" und forderte eine australische Alternative. Jüngere Befragte zeigten sich dagegen eher gleichgültig – manche wussten nicht einmal, wer Meghan ist. Eine Person vermutete sogar, Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel stehe vor einem überraschenden Karrierewechsel. Unterstützung kam indes von Peter Heywood: "Es ist ein Name, der Aufmerksamkeit erzeugt. Es gibt mehr als nur die Perspektive eines Kochs auf Essen."

Meghan Markle kann sich Personenschutz auf Staatskosten in Australien abschminken

Die Frage, wer für Herzogin Meghans Sicherheit während des Drehs aufkommt, hat sich zum politischen Streitthema entwickelt. Sowohl die regierende Labor-Partei in Victoria als auch die Opposition haben kategorisch ausgeschlossen, öffentliche Mittel für den persönlichen Schutz der Sussex-Herzogin bereitzustellen. Oppositionsführerin Jess Wilson formulierte es unmissverständlich: "Kein einziger Cent viktorianischer Steuergelder sollte dafür ausgegeben werden. Und unter einer von mir geführten Regierung aus Liberalen und Nationalen würde das auch nicht passieren." Die Debatte knüpft an Bedenken an, die bereits beim Besuch der Sussexes im April aufkamen. Damals lösten die öffentlichen Auftritte des Paares Diskussionen darüber aus, wo die Grenze zwischen privat finanziertem Personenschutz und dem Einsatz staatlicher Polizeiressourcen zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit verläuft.

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