Tampon-Gate, Ehe-Verbot, Rottweiler-Spott: Diese Skandale umschifften König Charles III. und Königin Camilla für ihre Liebe
Bis König Charles III. und Königin Camilla endlich vor dem Traualtar ihre Liebe besiegelten, zogen Jahrzehnte ins Land, in denen ein Skandal den nächsten jagte. Wie schaffte es das britische Königspaar, allen Widrigkeiten zu trotzen?
Von news.de-Redakteurin Claudia Löwe - Uhr
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- König Charles III. und Königin Camilla: Royals-Liebe mit Turbulenzen
- Camillas Weg von der verhassten Geliebten zur gefeierten Königsgemahlin
- Diese Skandale konnten Charles und Camilla gemeinsam hinter sich lassen
Seit April sind König Charles III. - damals noch Prinz Charles - und die bis dato als Camilla Parker Bowles bekannte Königin Camilla rechtmäßig verbundene Eheleute. Für den damals 56-jährigen Bräutigam und seine 57 Jahre alte Braut war es jeweils die zweite Ehe. Als Charles und Camilla sich im Rathaus von Windsor standesamtlich das Ja-Wort gaben, wurde das wilde Kapitel ihrer Beziehung voller Heimlichkeiten, Versteckspiele und pikanter Skandale geschlossen - vor allem von letzteren gab es so einige.
König Charles III. und Königin Camilla: Der Weg zur großen Liebe war mit Skandalen gepflastert
Denn bis der heutige britische König und seine große Liebe heiraten konnten, galt es, einige Hürden zu überwinden. Unvergessen sind bis heute die pikanten Enthüllungen über das heimliche Liebesgeplänkel, das der älteste Sohn von Queen Elizabeth II. und seine langjährige Geliebte am Telefon führten. An die Öffentlichkeit gelangte die 1989 geführte Unterhaltung im Jahr 1993, nachdem ein Royals-Telefonat illegal abgehört wurde.
Skandal royal: König Charles III. träumte davon, Camillas Tampon zu sein
Für die Klatschpresse war das Gespräch ein gefundenes Fressen: Der damals noch mit Prinzessin Diana verheiratete und sich vor Sehnsucht nach seiner Geliebten Camilla verzehrende Thronfolger fantasierte am Telefon davon, sein Leben in Camillas Slip oder gar als Tampon seiner Geliebtenverbringen zu dürfen. Die kurz nach der offiziell bekanntgegebenen Trennung von Prinz Charles und Prinzessin Diana veröffentlichten Telefonmitschnitte erschütterten das britische Königshaus in ihren Grundfesten.
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Deshalb durfte Prinz Charles Camilla nicht ohne Umwege heiraten
Doch wieso legten sich Charles und Camilla selbst Steine in den Weg und gingen unglückliche Ehen ein, bevor sie sich füreinander entschieden? Immerhin lernten sich Prinz Charles und Camilla Shand, wie die heutige Königin vor ihrer ersten Ehe hieß, bereits in den 1970er Jahren kennen, noch bevor Prinzessin Diana auf der Bildfläche erschien. Die Antwort liegt in den Erwartungen, die an den damaligen Thronfolger gestellt wurden: Prinz Charles hatte nicht nur eine standesgemäße Frau zu heiraten, um die Thronfolge zu sichern, für den Prinzen von Wales kam zudem nur eine jungfräuliche Braut infrage - eine Voraussetzung, die Camilla Parker Bowles im Gegensatz zu Lady Diana Spencer nicht erfüllen konnte. Camilla schloss 1973 die Ehe mit Andrew Parker Bowles, doch die Verbindung zu Charles riss nie ab - Camillas heutiger Ehemann wurde sogar zum Patenonkel von Camillas Sohn Tom Parker Bowles erwählt.
Prinzessin Diana stellte "Ehe zu dritt" mit Prinz Charles und Camilla Parker Bowles bloß
Das Eheglück war weder Charles noch Camilla im ersten Anlauf hold: Bereits 1986, als Prinz William vier und Prinz Harry zwei Jahre alt war, fanden die einstigen Geliebten wieder zueinander und führten hinter Dianas Rücken eine Affäre. Spätestens als Prinzessin Diana 1995 in einem explosiven TV-Interview enthüllte, sie, Charles und Camilla hätten "eine Ehe zu dritt" geführt, war der Aufschrei perfekt - und Camilla Parker Bowles hatte ihren Ruf als Ehebrecherin, die das Familienleben des künftigen Königs auf dem Gewissen hatte, perfekt. Charles' langjährige Geliebte wurde Zielscheibe von unflätigem Spott, Camilla wurde unter anderem abschätzig als "Rottweiler" beschimpft.
So schaffte es Königin Camilla, ihr schlechtes Image abzustreifen
Doch Camilla ließ sich von den öffentlichen Anfeindungen nicht unterkriegen und hielt sich betont im Hintergrund, während ihre Beziehung zu ihrer großen Liebe weiterlief - auch nach Prinzessin Dianas tragischem Unfalltod im August 1997, als der Weg für Charles' und Camillas öffentliche Liebe frei gewesen wäre, blieb die seit 1995 von Andrew Parker Bowles geschiedene Camilla dezent im Hintergrund.
Erst 1999, zwei Jahre nach Dianas Ableben, zeigten sich der heutige König und seine Königin erstmals gemeinsam in der Öffentlichkeit. 2003 zog die heutige Königin zu Charles ins Clarence House und zwei Jahre später, ganze 35 Jahre nach ihrem Kennenlernen, wurde die Verlobung des royalen Paares bekanntgegeben.
Wirbel um Royals-Hochzeit: Ja-Wort von Charles und Camilla entfachte royalen Skandal
Allerdings war selbst die im April 2005 vollzogene Eheschließung nicht unumstritten: Sowohl Camilla Parker Bowles als auch Prinz Charles hatten bereits eine Scheidung hinter sich, bis zum Jahr 2002 war es für Geschiedene nicht möglich, sich in der anglikanischen Kirche erneut trauen zu lassen. Besondere Brisanz bekam das Heiratsvorhaben bei Charles und Camilla, da der zukünftige König als Bräutigam involviert war und Camilla als Schwiegertochter in spe von Queen Elizabeth II. als geschiedene Frau dunkle Erinnerungen an ein besonders turbulentes Kapitel der jüngeren Royals-Geschichte weckte, nämlich die skandalöse Verbindung von Charles' Großonkel König Edward VIII. mit Wallis Simpson.
Ihre Zurückhaltung als frischgebackene Herzogin von Cornwall behielt Camilla auch nach der Hochzeit bei und verzichtete darauf, als Prinzessin von Wales aufzutreten, obwohl ihr dieser Titel als Ehefrau des Thronfolgers zugestanden hätte - zu eng war die Assoziation des Titels mit der verstorbenen Prinzessin Diana. Camillas Strategie zahlte sich auf lange Sicht aus: Als unaufgeregte Partnerin an der Seite des künftigen Königs schaffte es Queen Elizabeths Schwiegertochter, ihr Image als Ehebrecherin abzustreifen. Kurz vor dem Tod der Jahrhundert-Königin gab es dann den sinnbildlichen Ritterschlag, als Queen Elizabeth II. ihrem Wunsch Ausdruck verlieh, ihre Schwiegertochter möge dereinst als Königsgemahlin firmieren.
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loc/news.de
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